Die drei Kinder, die vor mehr als sechs Wochen in einem Auto im brandenburgischen Schönefeld lebendig verbrannten, sind vorher mit Medikamenten betäubt worden. „In ihrem Blut wurden Schlafmittel festgestellt“, bestätigte gestern der Sprecher der Potsdamer Staatsanwaltschaft, Ralf Roggenbuck. Laut dem toxikologischem Gutachten sei die Dosis nicht tödlich gewesen. Dafür spricht auch, dass in den Lungen der Opfer Rückstände von dem bei der Tat verwendeten Brandbeschleuniger festgestellt wurden.Die Leichen der Sechs- bis Elfjährigen und ihrer Mutter waren Ende September in einem ausgebrannten Auto entdeckt worden. Die Ermittler gehen von einem sogenannten erweiterten Selbstmord der 48-Jährigen Berlinerin aus. In der Wohnung der Familie aus Altglienicke hatten die Beamten Abschiedsnotizen der Frau entdeckt.

