“Genderwahn” in Österreich – oder: die Benennung der politischen Dämonisierung von Männern erhält drei Ordnungsrufe…

Wir haben hier schon häufiger über die vorsätzliche Ausblendung weiblicher Täterschaft durch Politiker(innen) in Österreich berichtet. Diese “Ausblendung” von Täterinnen führt nachweislich zu einer institutionell verankerten Dämonisierung von Männern und Jungen als Angehörige des “Tätergeschlechts”.

Wie weit nun diese Ausblendung und die damit verbundene Dämonisierung von Männern und Jungen geht, läßt sich anhand der Reaktionen auf eine Rede  des FPÖ-Politikers Klement gegen die Männerdiskriminierung in unserer Gesellschaft gut belegen. Diese Rede (bzw. das Video) ist bei Youtube (und hier weiter unten) zu finden.

Der Redner bekam von der Präsidentin des Nationalrats, Frau Dr. Glawischnig-Piesczek, drei Ordnungsrufe für den Begriff “Genderwahn”, den sie scharf zurückwies!

Laut Wikipedia war Frau Dr. Glawischnig-Piesczek als Dritte Präsidentin des Nationalrats angetreten mit dem erklärten Vorsatz, den Menschen- und Grundrechten großes Augenmerk widmen zu wollen.

Zur Vorgeschichte:

Ende 2007 gab es in Österreich eine Plakataktion zur Beendigung häuslicher Gewalt, in der ausschließlich Frauen und Kinder als Opfer und Männer als Täter dargestellt wurden.

Hier wurden die entsprechenden Plakate besprochen, hier die Reaktionen der Frauen auf die Kritik an den Plakaten durch Professor Amend, und hier berichteten wir über die Reaktion von Rosa Logar auf die Entlarvung der Plakataktion als männerfeindliche Kampagne.

Der FPÖ-Politikers Klement wies in seiner Rede nicht nur auf diese Plakataktion hin, sondern auch auf die Diskriminierung von Jungen in der Schule und auf die Blossstellung von Männern in der Gesellschaft.

Frau Dr. Glawischnig-Piesczek erfüllte als Dritte Präsidentin des Nationalrats ihren erklärten Vorsatz, den Menschen- und Grundrechten großes Augenmerk widmen zu wollen offenbar dadurch, dass sie den Begriff “Genderwahn” als Kurz-Beschreibung einer einseitigen Diskriminierung von Männern und Jungen als Täter – und  die damit verbundene Ausblendung von Jungen und Männern als Opfer und der Ausblendung von Mädchen und Frauen als Täterinnen mit Ordnungsrufen belegte.

Arne Hoffmann schreibt dazu:

Der Begriff (Genderwahn) verletze  “die Würde des Hauses”. Bekämpft werden heutzutage nicht mehr die Fehlentwicklungen einer Politik, sondern deren klare Bennnung.

Eines wird nun sehr deutlich belegbar, nämlich was Frau Dr. Glawischnig-Piesczek offenbar wirklich unter Menschen- und Grundrechten versteht.

Menschen und Grundrechte gelten so nur für Frauen und Mädchen, schaut man sich die völlig verfehlte Politik der Österreichischen Grünen (Frau Dr. Glawischnig-Piesczek gehört zu den Grünen) genauer an.

Und nun: Die Rede… (Zu Beginn erteilt die Nationalratspräsidentin dem Redner das Wort – und vergisst, das Mikrofon anzustellen – doch das ändert sich recht bald – also: bitte Geduld!)

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Nachtrag zu Herrn Klement 17.06.2008:

Schade, bisher dachte ich, Herr Klement sei in seiner durchaus berechtigten Kritik an der Männerverachtung noch seriös. Bedauerlicher Weise verachtet er offenbar jedoch selbst einige seiner Geschlechtsgenossen:
Hier spricht er zum Beispiel von “Homosexualität als einer Kultur des Todes”…

Solcher Quatsch nervt natürlich – … Auf diese Weise diskreditiert ein Politiker zuerst sich selbst und dann auch die eigenen anderen und guten Ideen.

Wie gesagt: Schade…

Rosa Logar strikes back: wo die Achtung von Grenzen auf der Strecke zu bleiben scheint. Teil(3)

3. Teil

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Und es geht noch weiter, immer weiter…

Im Standard.at ist ein heftiger Streit entbrannt, ob Männer nun in Plakataktionen – durch Steuergelder finanziert – als Täter dargestellt werden dürfen oder nicht…

Nach Frau Girardi´s Einlassungen gab es erst eine ausführliche Antwort von einem Mann:

Josef C. Aigner, Psychoanalytiker an der Uni Insbruck, befindet die pauschalisierende Hetze gegen das “starke Geschlecht” als gesellschafts- politisch und pädagogisch kontraproduktiv.

Zitat:

Gerhard Amendt hat mit seiner Kritik an Frauenministerin Bures’ Werbeaktion, die die Gewalt in der Familie als “reines Männerproblem” darstellt, viel Staub aufgewirbelt: wahrscheinlich nicht nur wegen seiner Thesen, sondern weil das Thema emotional derart brisant ist, dass einem als Mann sowieso geraten wird, besser die Klappe zu halten. Aber auch das ist schon wieder ein Teil des Problems: hier der gewalttätige Mann, und wer Mann ist, gehört zu den “potenziellen Tätern”! Also kusch!

Doch nun greift die die seit Jahren aktive “Gewaltexpertin” Rosa Logar frontal an:

Sie spricht Herrn Professor Amend sogar sein “Mann-Sein” ab.

Zitat:

(Foto Standard.at)

longar1.jpgGewalt an Frauen muss daher im Kontext der Beendigung jeglicher Form von Diskriminierung gegenüber Frauen und der Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern behandelt werden …

Eine Haltung, die Ursachen der Gewalt an Frauen verschleiert, das Problem relativiert oder aufrechnet, weil auch Männer Opfer von Gewalt werden, hilft im besten Fall nicht weiter und verhindert im schlimmsten Fall wirkungsvolle präventive Maßnahmen.

Kein Mann, der gewalttätiges Verhalten von Männern gegenüber Frauen ablehnt, wird eine Kampagne gegen Gewalt an Frauen als Kampagne gegen Männer oder Väter interpretieren oder darin sogar, wie Gerhard Amendt, eine Diskriminierung von Männern sehen. Er wird diese vielmehr als notwendige Maßnahme gegen gewalttätiges Verhalten – nicht gegen Männer! – unterstützen.

(Printausgabe des Standart vom 09.01.2008)

Hier wird offensichtlich, wie weit die Ideologisierung des Themas “Häusliche Gewalt” bereits gediehen ist. Auf die belegte inhaltliche Kritik an der Darstellung des Mannes in der Nur-Täter-Rolle und der Frau in der Nur-Opfer-Rolle, die den Artikel von Herrn Prof. Amend auszeichnet, geht Frau Logar genausoviel ein wie Frau Girardi, nämlich mit keinem Wort.

Auch kein Wort zu den Kindern, die in den letzten Wochen durch ihre Mütter getötet wurden.

Statt dessen appeliert sie an die Solidarität, und titelt: “Das Schweigen brechen, die Opfer ermutigen“.

Von welchem “Schweigen” konkret die Rede ist, bleibt unerwähnt. Doch es ist sicher nicht das Schweigen der Männern und Jungen gemeint, die von Frauen geschlagen werden.

Um zum Feindbild zu mutieren, reicht offenbar die Tatsache, dass sich jemand wie Prof. Amend erdreistet hat, sehr klug über eine Plakataktion des Ministeriums zu reflektieren, in der Männer nun einmal verunglimpft werden.

Was lernen wir daraus?

Wer nicht uneingeschränkt jeden Unsinn beklatscht, der über Frauen als “Nur-Opfer” und “Männer als Nur-Täter” veröffentlicht wird, und zudem noch ein Mann ist, muss schon deshalb ein schlimmer Mittäter sein.

bahnhofs-toilette_-2019.jpgIch bin mir sicher: wenn beispielsweise ich in der Öffentlichkeit behaupten würde, Rosa Logar wäre keine Frau, nur weil sie Männer und Jungen als Opfer ausblendet und deshalb nicht uneingeschränkt meiner Meinung ist – so würde ich entweder milde belächelt oder aber für verrückt und größenwahnsinnig erklärt werden. In der Fachöffentlichkeit wäre ich sicher als Super-Cheauvi “unten durch”.

Es wäre an Übergriffigkeit nur schwerlich zu überbieten, wenn ich als Mann mir herausnehmen würde, entscheiden zu können, wer nun eine Frau ist, und wer weshalb nicht.

Rosa Logar denkt jedoch, sie wüsste, wer ein “richtiger Mann” ist, und wer nicht.

Und sie schreibt es sogar noch auf.

Zur Information für diejenigen, die sich inhaltlich für den Sozialisationsprozess von Jungen interessieren gibt es ein Hörbuch:

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“Mütter können aus Jungen keine Männer machen” und “Männliche Sexualität” (die Egon- Erwin- Kisch- Preisträgerin Cornelia Kazis im Gespräch mit B. Oelemann) zu erhalten beim TatSachenverlag.

Es darf nicht sein, was nicht sein darf… Befremdliche Expertin reagiert befremdet auf Kritik Teil(2)

2. Teil
Offenbar hat Herr Prof. Amend eine ziemliche Welle der Empörung verursacht, als er auf die männerfeindliche Reklame der österreichischen Frauenministerin reagiert hat( wir berichteten).

Viele Kommentare von Männern, die sich hier offenbar verstanden fühlten, und von Frauen, die sich mehrheitlich angegriffen fühlten, waren die direkte “Antwort”.

Die erste “Artikel-Reaktion” kam auch ziemlich prompt. Vier Tage später artikelte Julia Girardi, Advocacy Officer WAVE (Women against Violence Europe) aus dem Verein AÖF… wie folgt:

Replik: Befremdliche Gewalttheorien bei Amendt

Befremdlich wirkt die Argumentation des Prof. Amendt, wonach er mit einer Männerbefragung (Amendt zitiert eine durch sein Institut durchgeführte Befragung von 3600 Männern) zu subjektiven Gewalttheorien internationale Studien widerlegt sieht. Die Bewerbung der Frauenhelpline, die im Jahr 2006 über 7000 Anrufe beantwortete, passierte im Zuge der Europaratskampagne “Stoppt häusliche Gewalt gegen Frauen“, die von November 2006 bis Juni 2008 in allen 47 europäischen Mitgliedsländern läuft. Laut internationalen Zahlen von UNO und Europarat sind 12-15 Prozent aller Frauen regelmäßig von häuslicher Gewalt betroffen und bis zu 25 Prozent aller Frauen mindestens einmal im Laufe ihres Lebens durch den eigenen Partner. Alleine in Wien gingen 2006 bei der Polizei 4189 Anzeigen bezüglich häuslicher Gewalt ein, wobei 91 Prozent der Opfer weiblich und 92 Prozent der Gefährder männlich waren. Diese realen Zahlen (siehe die Statistik der Interventionstelle Wien) sind europaweit verblüffend ähnlich und stellen keine “vereinzelten Erfahrungen oder Episoden” dar.

Frau Girardy ist also befremdet. Vielleicht deshalb, weil ihr einige Wahrheiten einfach fremd sind?

Herr Professor Amend hat in seinem Artikel den – weithin bekannten, und von ihr hier nur erneut zitierten – offiziellen Hellfeldzahlen über häusliche Gewalt seine Ergebnisse einer Dunkelfeldbefragung gegenübergestellt.

Doch offenbar kann die Autorin zwischen Beidem nicht so recht unterscheiden.schadenfreude4.jpg
Sonst hätte sie sich vermutlich für ihre “öffentlich-wissenschaftliche Entgleisung” so geschämt, dass sie sie vielleicht erst gar nicht veröffentlich hätte.

Natürlich sind vorliegende “Hellfeldzahlen” andere als die Ergebnisse einer Dunkelfeld- Studie von Prof. Amend.

Zum einen, weil die Anzeigebereitschaft von Frauen in Fällen häuslicher Gewalt wesentlich höher als die von männlichen Opfern ist, eben weil Frauen gesellschaftlich als Opfer gesehen werden, und sie deshalb geringere Hemmungen haben, als Opfer eine Anzeige zu erstatten.

Werden Männer geschlagen, gehen sie sicher nicht zur Polizei, weil sie befürchten, sich der Lächerlichkeit preiszugeben.

Und zum Zweiten: weil Hellfelduntersuchungen immer andere Ergebnisse als Dunkelfeldbefragungen zu Tage fördern, sonst wären letztlich die Begriffe in ihrer Unterschiedlicheit so überflüssig wie die damit verbundene Forschung.

Doch gerade die Dunkelfelduntersuchungen sind ein notwendiger Bestandteil der Gewaltforschung und damit nicht zuletzt eine wesentliche Voraussetzung für professionelles Handeln im Bereich der psychosozialen Arbeit mit Opfern und Tätern.

Doch nicht nur die Gleichsetzung von Hell- und Dunkelfeld disqualifiziert den Artikel von Frau Girardi.

Prof. Amend setzt sich in seinem Artikel intensiv mit der allgemeinen “Meinungsmache gegen Männer” auseinander und kritisiert die ministerial in Szene gesetzte Männerfeindlichkeit.
Zu der dezidiert vorgetragenen Kritik und dem Hinweis auf die Tatsache, dass es prügelnde Mütter gibt, gibt es keinerlei Einlassungen von Frau Girardi.

Weshalb nicht?
Vielleicht: weil eben nicht sein darf, was nicht sein darf, weil es immer
schon nicht sein schadenfreude5.jpgdurfte? Und deshalb auch so schnell keine schlüssige Antwort einfällt?

Es ist offenbar gesellschaftlicher Konsens, dass Männer von Frauen ruhig geschlagen werden können, denn Männer sind sowieso die “schlimmen Monster” und Frauen rächen sich ja nur… (Schadenfreude inklusive.)

Folgendes Video passt zum Thema wie die Faust auf´s Auge:

Keine Sorge, es ist ein nur ein Werbeclip.
Fernsehwerbung 2006.
Und die funktioniert bekanntlich nur dann, wenn sie gemeinhin auch verstanden und gebilligt wird.

Wie würden wohl Frauenverbände und Fernsehräte auf den Clip reagieren, wenn die Rollen vertauscht wären? Wenn also vier Männer eine Szene immer wieder aufs Neue ansehen würden, in der ein Mann eine Frau ohrfeigt, um sich anschließend feixend zuzuprosten?

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Diskriminierende Kampagne in Österreich Teil(1)

Die Österreichische Frauenministerin Bures hatte offenbar zu Weihnachten ein Geschenk an die Männer in dem von ihr mitvertretenen Land.

Es ist wirklich keine Nettigkeit, Männer nur in der Täterrolle darzustellen, doch es passt ins Konzept, wie hier bereits berichtet wurde.

Mit diesem Plakat sollte Gewalt in der Familie zur Weihnachtszeit offenbar vermindert werden.

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Auf den ersten Blick ist erstmal nichts “Schlimmes” zu entdecken, anders sieht es hingegen aus, betrachtet man den gesamten Hintergrund der letzten publizistischen Anstrengungen aus ihrem Hause.

Vor Kurzem erst ließ sie verlautbaren:

Zitat: Frauenministerin Bures hält einen “partnerschaftlichen, gewaltfreien Umgang miteinander” für “mindestens genauso wichtig wie Mathematik und Geographie”. “Buben und Mädchen müssen von klein auf lernen, dass Gewalt ein schweres Unrecht ist. Dann sind Buben später weniger gefährdet, Täter zu werden. Und Mädchen sind später weniger gefährdet, Opfer zu werden – weil sie gelernt haben, Gewalt nicht zu tolerieren”, so Bures.

Die Frauenministerin unterstützt im Rahmen der Gender Tage Mädchen, die im schulischen Bereich Gewalt selbst erfahren haben, oder sich mit diesem Themenbereich präventiv auseinandersetzen wollen.

Bereits vor mehreren Monaten gab es Plakate aus dem Hause Bures, die das Prügeln von Männern untereinander geradezu glorifizieren:

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Die Plakataktionen sind offenbar dazu gedacht, häusliche Gewalt in Österreich einzudämmen und zur Veränderung gewalttätigen Verhaltens aufzurufen.

Ausgeblendet wird hier jedoch ein Großteil (wenn nicht der überwiegende Teil) der häuslichen Gewalt: Der gegen Kinder, gegen alte Menschen, gegen Pflegebedürftige und der von Frauen gegen Männer.

Bei einer derartig offensichtlich verzerrten Wahrnehmung der Realität ist es nicht verwunderlich, dass – wie eigentlich immer in solchen Zusammenhängen – der Stand der internationalen Forschung zum Thema Gewalt in der Familie ignoriert wurde.

Scharfe Kritik kommt diesmal nicht von so genannten “Männerrechtlern” oder von Juristen, sondern aus sozialwissenschaftlich berufenem Munde:

Professor Amend, eremitierter Professor aus Bremen und Sozialwissenschaftler ersten Ranges kritisiert die Kampagne zurecht als keineswegs rechtskonform:

Zitat zu obigem Bild:

Nun, die Botschaft ist klar: Immerhin gibt es ein EU Antidiskriminierungsgesetz, nach dem das Diskriminieren von Personen oder Gruppen nach dem Geschlecht strafbar ist. Aber: Genau so eine Diskriminierung erfolgt hier durch die Gestaltung der Anzeige: Die Väter werden als die Gewalttätigen in der Familie vorgeführt, die das Weihnachtsfest stören. Papa der Täter, Mama und Kind, wie Maria und Jesu, einfach die Gefährdeten. Neu an dieser Art Werbung ist nichts, allenfalls die Tatsache, dass die Gewaltdiskussion weihnachtsfähig wird.

Frau Bures und ihr Kollege, der Männer-Minister Buchinger sollten sich einmal zusammensetzen und überlegen, wen sie mit derartigen Kampagnen im Grunde erreichen und wem sie es vor Allem “recht machen” wollen.

Zitat Amend:

… allein das (die Forschungsergebnisse von von Studien, die die Gewalt von Frauen belegen) würde schon die Annonce der Frauenministerin als Irreführung der Öffentlichkeit qualifizieren. Sie kann von Glück sagen, dass niemand auf den Gedanken gekommen ist, diese Annonce am Antidiskriminierungsverbot zu messen.

Und per Bild nahe zu legen, dass Mama und Kind vom Vater gleichermaßen bedroht werden, stimmt auch nicht. Es steht im Widerspruch zur österreichischen Forschung von vor 20 Jahren und den internationalen Untersuchungen ebenfalls.

Mütter prügeln und piesacken ihre Kinder nicht weniger als Väter und wenn sie selber nicht prügeln, dann kann es daran liegen, dass sie sich der alten Arbeitsteilung bedienen, nach der der Vater das tun muss, womit die Mutter sich die Finger nicht schmutzig machen möchte: eben prügeln. Und dass Mütter besonders nach der Geburt, anders als die Väter, zu den schlimmsten Ausbrüchen mit tödlichem Ausgang fähig sind, das wird öffentlich dieser Tage. Es ist wahrlich keine gute Idee, im Schatten weihnachtlicher Sentimentalitäten, Männern Übles nachzusagen und Frauen zu Marienfiguren zu stilisieren.

Zumindest alle Forschung steht dem unnachsichtig im Wege.

Die Fachöffentlichkeit wird jedoch auf Dauer derartige Eskapaden nicht unbedingt verzeihen, denn sie wird mit den alltäglichen Folgen einer solch verblendeten Propaganda konfrontiert.

Dazu passt auch, dass gerade heute ein Artikel veröffentlicht wurde, der über die Gewalteskapaden der Österreichischen Mädchen und Jungen zu berichten weiß. Er stützt sich auf eine neue Studie der WHO.

Zitat (hier entnommen):

Studien haben ergeben, dass jedes zehnte Kind an heimischen Schulen Opfer oder Täter von körperlicher Gewalt ist. Zum “Bullying” (Schikanieren) hat auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) vor kurzem ernüchternde Zahlen veröffentlicht:

Die österreichischen “Bullys”, also Schüler, die andere traktieren, liegen im internationalen Vergleich hinter Litauen und Deutschland an dritter Stelle.

14,5 Prozent der Mädchen und ein Viertel der Buben gaben in der WHO-Untersuchung in 26 Ländern an, mindestens zwei- bis dreimal in der Woche ihre Mitschüler verbal oder physisch angegriffen zu haben.

Der Schnitt liegt bei 16,4, beziehungsweise 8,4 Prozent.

Christiane Spiel (die hier Interviewte) spricht von einem “Vorurteil”, wenn behauptet werde, dass Gewalt vermehrt in Klassen mit einem hohen Migrantenanteil vorkomme. Generell gelte: Je gewaltfreier die Umgebung, desto motivierter sind die Schüler. (Marijana Miljkovic, DER STANDARD – Printausgabe, 4. Jänner 2008)

Zwangsläufig muss darüber nachgedacht werden, ob und inwieweit sich die überproportionale Zunahme von massiven Gewalttaten durch Mädchen in den letzten Jahren nicht auch als zweifelhafter Erfolg einer solch einseitigen Berichterstattung durch Ministerien und Medien erklären lässt.

Ob Frau Bures darauf stolz sein kann?

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Überdeutliche Zunahme von prügelnden Mädchen in Österreich

Zitat:

639 junge Frauen im Alter zwischen 14 und 18 Jahren prügelten im Vorjahr ihre Kontrahenten blutig, 35 davon mussten sich gar wegen schwerer Körperverletzung vor Gericht verantworten. Der Trend zur Gewaltbereitschaft ist unübersehbar, stieg doch die Zahl der entsprechenden Anzeigen allein seit dem Jahr 2000 (394 Fälle) um unglaubliche 62 Prozent. Und das dürfte erst der Anfang sein.

so steht´s geschrieben in Heute .
Bleibt nur zu hoffen, dass diese Zunahme im Hellfeld auch politische Konsequenzen nach sich zieht. Allein mit einer skandalisierenden Beschreibung der Umstände ist es nicht getan. Neue Konzepte für Täterinnen-Kurse müssen her.