4jährige Tochter aus “Überforderung” getötet

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Foto: Stuttgarter Zeitung

Stuttgart – Mit Entsetzen haben Experten auf die grausame Kindstötung in Stuttgart reagiert. Eine 33-jährige Mutter aus Feuerbach hatte am Freitag ihre vierjährige Tochter von der Inselbrücke gestoßen. Gegen die Frau ist Haftbefehl wegen Mordes erlassen worden.

Die Mutter räumte gegenüber der Polizei ein, ihre Tochter aus Verzweiflung von der 5,50 Meter hohen Inselbrücke ins nur fünf Grad kalte Wasser geworfen zu haben. Sie sei bereits seit der Geburt mit der Erziehung überfordert gewesen. Wie die Polizei feststellen konnte, lebte die Frau mit ihrer Familie “in geregelten Verhältnissen”, so Pressesprecherin Sibylle Ahlborn. In der Familie sei sogar ein gewisser Wohlstand vorhanden, heißt es. Das vierjährige Mädchen war das einzige Kind.

Bis hierher wird der Fall von Seiten der STUTTGARTER ZEITUNG ja noch relativ parteilich für das tote Kind beschrieben. Doch im weiteren Verlauf der Berichterstattung wird deutlich, wie “politisch korrekt” argumentiert werden muss:

Auf die Frage, warum Mütter ihre Kinder töten, gibt es keine einfachen Antworten. In vielen Fällen liegt eine chronische Überlastung zugrunde, es kann sich aber auch um eine psychische Erkrankung handeln. “Man kann wohl von einer Kurzschlussreaktion ausgehen”, sagt beispielsweise Walter Raible vom Stuttgarter Weraheim, das mit seiner Babyklappe verzweifelten Mütter in Notsituation weiterhilft. “Es ist keine Schande, eine Überforderung bei der Erziehung zuzugeben”, sagt Raible, “nur trauen sich viele Frauen nicht, Hilfe zu holen.”

Während sich ansonsten viele  psychosoziale Fachkräfte  geradezu zwanghaft auf die Unterschiedlichkeit der Sozialisations-Bedingungen von Frauen und Männern versteifen, geschieht hier auf einmal fast eine Umkehr und Verdrehung der Tatsachen..

“Viele Frauen trauen sich nicht, Hilfe zu holen” – eine solch völlig abstruse Beschreibung über genau jene Hälfte der Bevölkerung, für deren Unterstützung fast der gesamte soziale Bereich zielorientierte Angebote macht,  kann nur dann wirklich Sinn machen, wenn es darum geht, eine Täterin von jeder Schuld freizusprechen. Es ist fast müßig darüber nachzusinnen, wie der Artikel wohl aussehen würde, wenn der Vater das Kind umbebracht hätte.

Es wäre sehr unwahrscheinlich, dass in derart einfühlsamer Weise über die Unfähigkeit der Männer berichtet würde, sich Hilfe zu holen.

Frau tötete Mitbewohnerin in Bern

Weil sie 2006 in Bern-Bümpliz nach einem Streit die Frau erstach, bei der sie wohnte, ist am Freitag in Bern eine 22-jährige Bolivianerin zu elf Jahren Freiheitsstrafe verurteilt worden. Das Gericht befand sie der vorsätzlichen Tötung schuldig.

Das Bieler Tageblatt berichtet.

Gerichtspräsidentin Christine Schaer sagte in der Urteilsbegründung, offenbar habe sich die verbale Auseinandersetzung nach dem Legen von Tarotkarten zugespitzt. Das Gericht ging aufgrund des psychiatrischen Gutachtens von einer leicht verminderten Schuldfähigkeit aus.

Werdegang einer Mörderin

Liest man die folgenden Artikel der BERNER ZEITUNG in der Reihenfolge, so muss man zwangsläufig erkennen, dass das Geschlecht der Täterin keine unbedeutende Rolle spielt. Auch nicht in der Wahrnehmung durch psychosoziale Profis, die Polizei, die Justiz und die Medien…

  1. Artikel: Mann mitten in Bern ermordet
  2. Artikel: Mord im Berner Florapark: Es war eine junge Frau
  3. Artikel: Litt die 22-jährige Täterin unter Wahnvorstellungen?
  4. Artikel: War die Täterin richtig untergebracht?
Bild BERNER ZEITUNG

Polizisten bei der Spurensuche

Fazit:
Frauen werden eben NICHT als Täterinnen, sondern als krank oder als Opfer gesehen.
Zuerst wurde sogar ein Tatverdächtiger festgenommen.
Danach erhellte sich das Bild und die Täterin wurde gefunden…
Der Tote könnte vielleicht noch leben, wenn die Täterin bei allein 8 anderen Anzeigen in 2008 wegen Gewalttätigkeiten nur einmal wirklich ernst genomen worden wäre…

3 Babys in der Kühltruhe, voll schuldfähig … Haftverschonung!

Verurteilt zu 4 Jahren und 3 Monaten…

Hier ein Video von Spiegel-Online, das Bände spricht…

Ruandas Protokollchefin in Auslieferungshaft

Die Protokollchefin des ruandischen Staatspräsidenten Paul Kagame, Rose Kabuye, ist am Flughafen in Frankfurt festgenommen worden. Sie wird vermutlich in den nächsten Tagen von Deutschland an Frankreich ausgeliefert.Die 47-Jährige wartete nach ihrer Festnahme auf dem Flughafen Frankfurt/Main in einem Frauengefängnis auf die endgültige Entscheidung der deutschen Justiz. In einer ersten Anhörung stimmte Kabuye einer sogenannten vereinfachten Auslieferung zu, sagte Staatsanwältin Hildegard Becker-Toussaint in Frankfurt.

Kabuye werden Mord und Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung zur Last gelegt. Dabei geht es um den Tod von Ruandas früherem Präsidenten Juvénal Habyarimana 1994, der Auslöser des Völkermords in der ehemaligen deutschen Kolonie war.

Frankfurt am Main – Ruandas Protokollchefin in Auslieferungshaft – Politik – sueddeutsche.de