Frauen wehren sich – aber das ist ja keine Gewalt

Frauen wehren sich? Von http://flickr.com/photos/yog/ Genderama weist uns darauf hin: Hier wird einmal mehr deutlich, wie sehr Frauen sich im Recht fühlen… Das Foto stammt wohl aus Berlin Friedrichshain.  Was auch immer das für ein Laden ist: 

 

Die Besitzer(in) “Anne Fresse” aus dem “Valerie Solanas Weg” muss sich gefallen lassen, dass unschwer zu erkennen ist, dass sie hier offen zur Gewalt aufruft… 

 

Natürlich ist die Verfasserin zu feige, den wirklichen Namen und eine reale Adresse anzugeben… Sogar mehrsprachig wird das Machwerk verbreitet …

Maenner antworten

 

 

 

 

 

 

 

 

Und hier ist eine äquivalente Antwort aus einem englischsprachigen Blog, nur damit klar wird, wie es umgekehrt wäre. Hier gefunden...

KEIN Tabu! Häusliche Gewalt gegen Frauen

Google 10.11.08

Google, 10.11.08, bitte auf´s Bild klicken!

Auch dieser Tage ist es zum 3.720.000 Male zu hören oder zu lesen.

Die Rede ist vom Angeblichsten aller Tabus: Dem der häuslichen Gewalt gegen Frauen.

An sich bereits eine Einschränkung, die die Ursprungsbedeutung der “HÄUSLICHEN Gewalt” verfälscht.
Im Grunde ist jede Gewalt, die zuhause stattfindet, häusliche Gewalt; also auch zum Beispiel die von Müttern gegenüber Kindern.

Doch wieder zurück zum “angeblichen Tabu…”

Bei Google finden sich heute, also am 10.11.2008 ca. 3.720.000 Seiten und Artikel zum dem Thema.

Gibt man die Worte : “Tabu+häusliche+Gewalt” ein, findet man stolze 12.800 Seiten mit jenen Worten.

Im Ernst: Wer heute als Politiker(in) oder Fachfrau bzw. Fachmann vor Publikum diesbezüglich noch von einem Tabu faselt, sollte sich einmal ernsthaft überlegen, ob er oder sie von der Fachwelt noch ernst genommen werden will. Oder aber ob man ihm oder ihr nicht vielmehr eine ideologische Besessenheit nachsagen müsste, zumal man sich ja geradezu als Retterin oder Retter dem Volke anbiedert, wenn man oder frau “als aus der Politik kommende(r) Tabubrecher(in)” daherkommt.

Apropos: Gibt man bei der gleichen Suchmaschine “häusliche Gewalt gegen Männer” ein, so bekommt man 1570 Verweise.

Wie hier bereits häufiger dargestellt wurde, existieren über 100 weltweite, seriöse wissenschaftliche Forschungen, die belegen, dass Männer ebensohäufig Opfer häuslicher Gewalt werden wie Frauen.

Ganz abgesehen von Kindern und alten Menschen, die von Täterinnen misshandelt werden.

Seltsam, nicht?

Ein angebliches Tabu, das lange keins mehr ist, wird benutzt, um eines, das wirklich ein Tabu ist, weiter zu tabuisieren: Die Gewalt von Täterinnen.

Spanische Männer dürfen bei Gewalt gegen eine/n Lebenspartner/in härter bestraft werden als Frauen.

Dies ist kein Scherz, nein, es ist wahr.

In welch nüchtener Offenheit hier über eine generalisierte Ungerechtigkeit, mit der in Namen des spanischen Königs nun “Recht” gesprochen werden soll, schwadroniert wird, zeigt mir, wie weit offenbar diejenigen im Rahmen ihrer Verblendung fortgeschritten sein müssen, solche Fakten in der Berichterstattung unkommentriert zu lassen und sie somit dem Grunde nach gutzuheissen. (Schwerer Satzbau, puh!)

DIE STANDART.at berichtet ohne Rührung über diese Angelegenheit. Und in Deutschland legt sogar die  BIG die englische Fassung des Gesetzes einfach unkommentiert  ins Netz.

All das lässt Böses ahnen: Immerhin wird hier in einem Land der EU ein Gesetz verabschiedet, das Männer defakto für dasselbe Vergehen härter bestraft als Frauen. Sind wir wirklich schon soweit, offen vor dem Gesetz qua Geschlecht ungleich zu sein? Und wenn ja, wer wehrt sich wann dagegen?