Erst wurden die Mädchen vergewaltigt, dann zu ihr geschickt: Samira Ahmed Jassim ist die Mutter der Bombenattentäterinnen im Irak. Sie hatte die Aufgabe, den jungen Frauen einen Selbstmord als einzigen Ausweg zur Rettung der Familienehre zu verkaufen. Jetzt erzählte Jassim ihre Geschichte.
Sie hatte die Aufgabe, mütterlich auf sie einzuwirken und ihnen ein Selbstmordattentat als einzigen Ausweg plausibel zu machen, um die verletzte Familienehre wiederherzustellen. In der arabischen Welt gilt eine Frau, die nicht mehr jungfräulich in die Ehe geschickt werden kann als größte Schande.
Das Video entstand eine Woche nach der Festnahme Jassims am 21. Januar. Der sie vernehmende Polizeioffizier spricht von 80 Frauen, die die unter dem Decknamen „Mutter der Gläubigen“ bekannte Verdächtige rekrutiert haben soll. Sie habe zugegeben, für 28 Selbstmordanschläge verantwortlich zu sein.
