Jetzt wird es eng für all jene, die glauben, Amoktäterinnen gäbe es nicht.

Sie wollte einen Lehrer mit einem japanischen Kampfschwert “schlachten” und 50 Mitschüler töten. Das geht aus den Protokollen der Bonner Staatsanwaltschaft hervor, die im Fall der 16-jährigen Tanja O. ermittelt.

Amok-Alarm am Gymnasium in St. Augustin

Die Schülerin war am 11. Mai mit einem Rucksack voll selbstgebastelter Molotowcocktails in ihre Schule in Sankt Augustin gegangen, doch auf der Toilette beim Hantieren mit den Brandsätzen von einer Mitschülerin erwischt worden. Daraufhin hatte Tanja O. die Mitschülerin mit einem Messer schwer verletzt und flüchtete.

Aus den Ermittlungsakten wurde jetzt auch bekannt, dass das 16-jährige Mädchen dem Amokläufer von Winnenden, Tim K., nacheifern wollte und unter dessen Namen am Computer stundenlang Ego-Shooter-Spiele gespielt hat.
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Osnabrück: 23-Jährige Täterin verletzt bei Amoklauf vier Frauen schwer

Eine offenbar geistig verwirrte Frau hat in der Osnabrücker Innenstadt mit einem Messer wahllos auf mehrere Passantinnen eingestochen. Eine 22-jährige Frau schwebte vorübergehend in Lebensgefahr, drei weitere Opfer wurden schwer verletzt. Möglicherweise spielten Beziehungsprobleme der Amokläuferin eine Rolle bei der blutigen Tat.

Osnabrück: 23-Jährige verletzt bei Amoklauf vier Frauen schwer – Nachrichten Vermischtes – WELT ONLINE

Wäre ich Alice Schwarzer, so stünde zu vermuten, dass ich mir ernsthaft überlegen würde, spätestens heute abend noch über das Tatmotiv zu fabulieren, um es dann als feststehende Gewissheit hinaus zu posaunen. Doch ich bin nicht Alice Schwarzer.

Die 28-jährige Muslima jedoch zog das Messer aus ihrer Tasche, lief hinter H. her, baute sich vor ihm auf und stach ein einziges Mal zu: Sie traf mitten ins Herz.

Das Gericht spricht dem Opfer nach einer Messerattacke von vor vier Jahren eine Viertelmillion Euro Schmerzensgeld zu. Eine 28- Jährige hatte den Familienvater aus nichtigem Anlass mit einem Stich schwer am Herzen verletzt. Nun muss sie dafür bezahlen.

Heute, dreieinhalb Jahre nach der Tat, ist der ehemalige Mitarbeiter in einer Behindertenwerkstatt jetzt selber Patient einer betreuten Einrichtung. Der einst athletisch gebaute Mann ist Tag und Nacht auf Hilfe angewiesen. Fast blind sitzt er im Rollstuhl, kann „eigentlich so gut wie überhaupt nichts mehr alleine machen“, beschreibt sein Anwalt Neunzig in seiner Schmerzensgeld-Klage den Alltag seines Mandanten: „Er kann sich nicht kämmen, waschen oder alleine auf die Toilette gehen.“

Im August 2005 war die Informatikstudentin schon wegen versuchten Totschlags vor dem Landgericht zu sechs Jahren Freiheitsstrafe verurteilt worden. Sie hatte im Prozess ausgesagt, sich als streng gläubige und Kopftuch tragende Muslima wegen ihres Äußeren von dem Sozialarbeiter bedroht gefühlt zu haben. Nach Überzeugung der Richter allerdings hatte das Geschehen „überhaupt nichts mit Fremdenfeindlichkeit zu tun“.

Schon bemerkenswert, wie manche “als Opfer herumlaufende” Täterinnen ihre Taten rechtfertigen.

Hier ist die ganze Geschichte zu finden.

Täterinnen drohen mit Amoklauf

Erfurt (ddp-lth). Zwei junge Frauen sind nach der Androhung eines Amoklaufs an der integrierten Gesamtschule (IGS) Erfurt als Urheberinnen ermittelt worden. Die beiden Schülerinnen der IGS im Alter von 19 und 20 Jahren seien die Verfasser der Droh-Mails, die die Schule über das Internet erhalten habe, teilte ein Sprecher des Landeskriminalamts am Dienstag in Erfurt mit.

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Amokläuferin an Schweizer Schule

Und viele glauben noch immer, dass Mädchen prinzipiell nicht gewalttätig seien. Die  Hoffnung  wird auch kurz vor Weihnachten nicht erfüllt.

Im Gespräch sagte der Vater, seine Tochter habe am Morgen mit einem Revolver das Haus verlassen. Die Schule alarmierte umgehend die Stadtpolizei. Die rund 1000 Schülerinnen und Schüler wurden sofort in der Kreuzbleiche-Turnhalle in Sicherheit gebracht.  Hier geht es weiter …