Missbrauchsvorwurf: Nonnen wollen offensiv aufklären

Solche Meldungen sind natürlich nur als Randbemerkungen in der Presse zu finden…

Berlin (dpa) – Nach dem Missbrauchsvorwurf gegen eine Nonne aus einem Berliner Kinderheim haben die Hedwigschwestern eine «offensive Aufklärung» angekündigt. Die Ordensgemeinschaft wolle den Vorwurf ernsthaft prüfen, sagte Sprecher Thomas Gleißner. Die Hedwigschwestern hätten bereits mit der mutmaßlichen Täterin gesprochen. Sie bestreite die Vorwürfe jedoch. Eine ehemalige Bewohnerin des Heims hatte gestern berichtet, dass sie in den 50er und 60er Jahren von einer Nonne missbraucht worden war.

Missbrauchsvorwurf: Nonnen wollen offensiv aufklären

Rentner flieht in Unterwäsche -wie männliche Opfer bloßgestellt werden

Wenn es hier um eine Frau ginge, die von ihrem besoffenen Partner bedroht worden wäre – so hätte die Überschrift sehr warscheinlich anders gelautet…
Vielleicht so: Betrunkener treibt mit Messer seine Frau in Unterwäsche auf die Strasse…

Nur mit Unterwäsche bekleidet ist ein 77-Jähriger in Braunschweig vor seiner wütenden Ehefrau auf die Straße geflüchtet. Die 20 Jahre jüngere Frau sei nach einem Zechgelage am Sonntagabend mit einem Messer auf ihren Mann losgegangen, teilte die Polizei am Montag mit. Bei der Auseinandersetzung war die 57-Jährige selbst leicht verletzt worden. Nachdem ein Notarzt sie behandelt hatte, verbrachte sie die restliche Nacht in der Ausnüchterungszelle. Zudem darf die gewalttätige Frau zwei Wochen lang nicht die eheliche Wohnung betreten. Der Mann blieb unverletzt.

Rentner flieht in Unterwäsche – Nachrichten welt_print – Vermischtes – Hamburg – WELT ONLINE

Jedes 11. Tötungsopfer ist ein Kind

Wenn Kinder getötet werden, dann sind es meist Säuglinge, die betroffen sind. Und meistens sind Frauen die Täterinnen. Das zeigt eine Auswertung der Universität Zürich.

Die Tötung eines wehrlosen, kleinen Kindes gilt als eine der schlimmsten Taten, die man sich vorstellen kann. Meldungen über derartige Ereignisse stossen deshalb auch auf grössere Resonanz als beispielsweise Gewalttaten im Drogenmilieu. Diese Woche sorgte die Tötung eines knapp 5-jährigen Buben in einem Hotelzimmer in Winterthur für Erschütterung. Der 60-jährige Vater des Knaben hat die Tat gestanden. In wenigen Tagen gewinnt ein anderer Fall erneut an Aktualität: Am Mittwoch beginnt vor Geschworenengericht der Prozess gegen eine Mutter aus Horgen, die an Weihnachten 2007 ihre knapp 8-jährigen Zwillinge getötet haben soll. Die Frau bestreitet die Vorwürfe.Anzeige..Fast ein Drittel unter 1-jährigWie häufig solche Kindstötungen vorkommen, wird in Kriminalstatistiken nicht ausgewiesen. Aufschlussreich hingegen ist eine Analyse, die der Lehrstuhl für Straf- und Strafprozessrecht von Professor Martin Killias an der Universität Zürich auf Anregung der NZZ durchgeführt hat. Die hier erstmals publizierte Erhebung basiert auf einer Datenbank, die mit Angaben zu sämtlichen Tötungsdelikten in der Schweiz von 1980 bis 2004 gespeist wurde. Von den registrierten Tötungsopfern war jedes elfte ein Kind im Alter bis 15 Jahre. Aussagekräftig wird diese Zahl, wenn man die Delikte nach dem Alter der Opfer ordnet. Besonders oft betroffen sind Säuglinge, wie die Kriminologin Nora Markwalder sagt. Rund 28 Prozent aller getöteten Kinder waren weniger als ein Jahr alt.

Jedes 11. Tötungsopfer ist ein Kind (Zürich , NZZ Online)