Missbrauch: Die Kirchengemeinde verlangt Aufklärung

Die Vorwürfe, die vorwiegend die Jahre 1957 bis 1975 betreffen, stammen von einer Person, die nach eigenen Angaben Missbrauch im Haus St. Josef in Eschweiler selbst erlebt hat. Sie hat sich an die Presse gewandt, möchte jedoch derzeit anonym bleiben. Die Kirchengemeinde hat die Staatsanwaltschaft bereits informiert. Der Bischöfliche Beauftragte für sexuellen Missbrauch wird die Vorwürfe bearbeiten.Bistum und Kirchengemeinde weisen jedoch darauf hin, dass bis 1992 die Ordensschwestern der Armen Dienstmägde Jesu Christi (Dernbacher Schwestern) die Leitung des Hauses St. Josef innehatten.Seit mehr als zehn Jahren sind Vorwürfe missbräuchlicher Erziehungsmethoden vornehmlich aus den 50-er und 60-er Jahren öffentlich erhoben worden. In Presse und Rundfunk wurde darüber ausführlich berichtet. Gerichtliche Verfahren und Prozesse sind von ehemaligen Heimbewohnern nur gegen den Orden gerichtet und geführt worden.

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Nonnen Missbrauchen Jugendliche

Jugendliche sind selbst vor sexuellen Missbrauch von Nonnen nicht sicher. In einem Kinderheim der Berliner Hedwigschwestern soll in den 50er und 60er Jahren, eine Bewohnerin über Jahre hinweg von einer Nonne missbraucht worden sein.

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Niederländischen Nonnen missbrauchten Buben

Unter anderem schildert ein heute 63- Jähriger in dem Zeitungsbericht, wie er als knapp Elfjähriger von Ordensschwestern in der katholischen Internatsschule “De Munt” in Tegelen unweit der Grenze zu Nordrhein- Westfalen sexuell missbraucht wurde. In der Zeitung “De Limburger” gestand ein Geistlicher ein, dass er einst im Jungenpensionat “St. Maria ter Engelen” mehrfach Zeuge von Kindesmissbrauch durch Priester geworden sei.

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Bayern: Vernachlässigtes Kind stirbt – Mutter in Haft

Nach dem Tod eines vernachlässigten Kleinkinds im bayrischen Landkreis Tirschenreuth ist die Mutter in Untersuchungshaft genommen worden. Das habe ein Amtsrichter noch am Montag entschieden, sagte der zuständige Oberstaatsanwalt Gerd Schäfer am Dienstag in Winden.Die alleinerziehende 21-Jährige war am Sonntag festgenommen worden, nachdem das zweijährige Mädchen am Vortag tot in ihrer Wohnung entdeckt worden war.

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Stuttgart: Missbrauchsvorwurf frei erfunden

Das Opfer ist eine heute Zwölfjährige, die als geistig behindert gilt. Das Missbrauchserlebnis schilderte sie der Polizistin flüssig und detailreich. Sie sei Mitte Februar 2008 nach der Gymnastik in den Jeansladen gegangen und habe sich umgeschaut, erzählte sie. Der Ladenbesitzer habe dann die Tür verriegelt und die Vorhänge geschlossen. Dann habe er sie an der Brust und im Schritt angefasst. Sie schilderte ihre Bekleidung, sie erzählte, dass der Mann ihr eine CD mitgegeben habe. Sie habe einer Freundin alles anvertraut.Alles sprach gegen den LadenbesitzerDas führte dazu, dass der Mann in Untersuchungshaft kam…

Zeugin ist nicht glaubwürdig

In der Verhandlung am Donnerstag vor dem Landgericht stellte die Kinder- und Jugendpsychiaterin ihre Ergebnisse vor. Zunächst sei sie angetan gewesen von der konstanten Aussage der Zwölfjährigen, erklärte die 57-Jährige. Dann habe sie aber weitere Details erzählt, zum Beispiel, dass der Mann ihre Jacke zerrissen habe. Dann erklärte sie, dass sie nie in dem Jeansladen gewesen sei. Früher aber sei oft dort gewesen, als ein türkischer Schuhladen und vorher ein russisches Geschäft dort gewesen seien. “Sie erzählte viele Details”, so die Gutachterin – doch der Angeklagte betreibt dort seit mehr als 20 Jahren sein Geschäft.

Die Psychiaterin kam zu dem Schluss, dass sich die Zwölfjährige in eine Scheinwelt geflüchtet habe. Sprachlich sei sie absolut nicht minderbegabt – und da sie mit sechs Jahren schon vorzeitig in die Pubertät gekommen sei, habe sie auch über Sexualität Bescheid gewusst. Als herauskam, dass sie gerne Gerichtsshows sieht und häufiger bereits Lügengeschichten erzählt hatte, stand für die Gutachterin fest: Auf dieser Grundlage sollte niemand verurteilt werden. Carsten S. wurde frei gesprochen.

Stuttgart: Missbrauchsvorwurf frei erfunden