Stich endete glimpflich… (?)

Ein Ehestreit eskaliert. Am Ende sticht die Ehefrau ihrem Mann zweimal mit einer Schere in den Rücken. Der Mann überlebt. Gestern nun musste sich seine Frau vor Gericht verantworten.Balingen, 03.12.2009AnzeigeWegen gefährlicher Körperverletzung – einem Stich in den Rücken des Ehemannes – erhielt die Angeklagte ein Jahr und drei Monate auf Bewährung und eine Bewährungsauflage von 1000 Euro oder 100 Stunden gemeinnützige Arbeit.Richter Wührl und Nebenkläger waren sich einig. Sowohl Täterin wie auch Opfer können von Glück sagen, dass sie nur vor dem Schöffengericht des Amtsgerichts Hechingen saßen und nicht vor der Strafkammer des Landgerichtes wegen eines Tötungsdeliktes. Die Anklage lautet auf gefährliche Körperverletzung in zwei Fällen. Zum einen wurde der Ehefrau vorgeworfen am 16. März, nach einem Streit, ihren Ehemann durch zwei Stichen mit einer Schere im Rücken verletzt zu haben. Zum anderen soll sie am 9. Juli versucht haben, ihrem Mann ein Messer in den Bauch zu stechen.Die Staatsanwaltschaft forderte für die Scherenstiche ein Jahr und sechs Monate sowie für den Messerstich 6 Monate auf Bewährung. Als angemessen erachtete sie eine Gesamtstrafe von einem Jahr und neun Monaten für zwei Jahre auf Bewährung und eine Geldbuße von 2000 Euro.

ZOLLERN-ALB-KURIER – Stich endete glimpflich

- Passant vereitelt Gewaltverbrechen

Rieden – Durch sein mutiges Eingreifen hat ein Passant möglicherweise die Tötung einer 74-jährigen Frau verhindert. Wie die Polizei mitteilte, vernahm der Mann am Mittwochabend Hilfeschreie, als er an einem Haus in Rieden (Landkreis Amberg-Sulzbach) vorbeilief. Er rief die Polizei und betrat dann das Anwesen. Dort sah er, wie die 40-jährige Bewohnerin gerade ihre auf dem Boden liegende 74-jährige Mutter würgte.

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