So kann´s gehen: Erst von einer Frau umgebracht, dann von der Presse verhöhnt

Im Prozess um die Tötung des französischen Bankiers Stern in Genf haben die Anwälte von Sterns Nachkommen am Montag Aufnahmen des Telefonbeantworters abgespielt. Die Tondokumente belegen, wie besessen der Bankier von seiner Geliebten war.
(sda) Im Prozess um die Tötung des französischen Bankiers Edouard Stern hat sich am Montag der Tote zu Wort gemeldet. Die Anwälte von Sterns Nachkommen spielten Nachrichten vor, die Stern auf dem Telefonbeantworter der mutmasslichen Täterin hinterlassen hatte.

Ein besessener Liebhaber

Die Aufnahmen zeichnen das Bild eines verliebten, ja besessenen Edouard Stern, der seine Geliebte zu jeder Tages- und Nachtzeit anrief. Sie sei sein «Engel», sein «Häschen», tönte es in einer Nachricht. Er sei traurig, dass er sich anlässlich des Valentinstages nicht zu ihr «beamen» könne, in einer anderen.

Was hier wie eine Schmonzette klingt, nimmt ein böses, ein tödliches Ende:

Im Sadomaso-Anzug erschossen

Stern hatte einen Sadomaso-Latexanzug getragen, als er in seiner Genfer Wohnung mit vier Kugeln im Körper gefunden wurde. Edouard habe ihr versprochen, diesen nie mit anderen Sexpartnerinnen zu tragen als mit ihr, sagte die Geliebte einem Freund.

Nach ihrer Verhaftung hatte die Frau gestanden, dass sie es war, mit der Stern vor dem Tod noch sadomasochistische Spiele hatte. Sie gestand auch, dass sie ihn dabei erschoss.

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Tagesmutter wegen Tod ihres Schützlings vor Gericht

München (ddp-bay). Eine Tagesmutter muss sich ab Montag wegen Körperverletzung mit Todesfolge vor dem Münchner Landgericht verantworten. Die 34-jährige Münchnerin hatte nach Angaben der Staatsanwaltschaft im vergangenen September einen 14 Monate alten, bei ihr in Tagespflege gegebenen Jungen so heftig geschüttelt, dass dieser an den Folgen starb.

Laut den Ermittlern wollte der kleine Junge am 25. September vergangenen Jahres am Mittag nicht einschlafen, woraufhin die Tagesmutter das Kind mit beiden Händen packte und heftig schüttelte. Erst am frühen Nachmittag habe die Frau, die noch zwei weitere Kinder betreute, festgestellt, dass sich der Junge übergeben hatte, und habe daraufhin den Notarzt verständigt.

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Auch Polizistinnen morden

In den USA ist ein mehr als zwei Jahrzehnte zurückliegender Mord möglicherweise aufgeklärt worden. In Los Angeles wurde am Montag eine Polizistin angeklagt. Der 49-Jährigen wird vorgeworfen, 1986 die Frau ihres ehemaligen Freundes erschossen zu haben. Bei einer Verurteilung könnte ihr die Todesstrafe drohen.

Die Frau, die 1983 zur Polizei in Los Angeles kam, soll am 24. Februar 1986 in die Wohnung des Opfers eingedrungen sein und die Frau mehrmals gebissen, geschlagen und auf sie geschossen zu haben.

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Jetzt wird es eng für all jene, die glauben, Amoktäterinnen gäbe es nicht.

Sie wollte einen Lehrer mit einem japanischen Kampfschwert “schlachten” und 50 Mitschüler töten. Das geht aus den Protokollen der Bonner Staatsanwaltschaft hervor, die im Fall der 16-jährigen Tanja O. ermittelt.

Amok-Alarm am Gymnasium in St. Augustin

Die Schülerin war am 11. Mai mit einem Rucksack voll selbstgebastelter Molotowcocktails in ihre Schule in Sankt Augustin gegangen, doch auf der Toilette beim Hantieren mit den Brandsätzen von einer Mitschülerin erwischt worden. Daraufhin hatte Tanja O. die Mitschülerin mit einem Messer schwer verletzt und flüchtete.

Aus den Ermittlungsakten wurde jetzt auch bekannt, dass das 16-jährige Mädchen dem Amokläufer von Winnenden, Tim K., nacheifern wollte und unter dessen Namen am Computer stundenlang Ego-Shooter-Spiele gespielt hat.
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Zwei Frauen und ein Mann prügelten grundlos auf 16-Jährigen ein

In Wuppertal-Barmen wurde am Freitag ein Junge (16) spätabends Opfer zweier Frauen und eines Mannes mit einem Hund. Völlig grundlos hatten ihn die beiden Frauen erst beschimpft und dann auf ihn eingeschlagen. Ihr Bekannter kam den Frauen auch noch zu Hilfe und schlug ebenfalls zu.In Wuppertal-Barmen wurde am Freitag ein Junge (16) spätabends Opfer zweier Frauen und eines Mannes mit einem Hund. Völlig grundlos hatten ihn die beiden Frauen erst beschimpft und dann auf ihn eingeschlagen. Ihr Bekannter kam den Frauen auch noch zu Hilfe und schlug ebenfalls zu.

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