Nach Streit getrennt – Täterinnen griffen dann Bundespolizisten an

BPOLD STA: Nach Streit getrennt – Täterinnen griffen dann Bundespolizisten an Düsseldorf (ots) – Am gestrigen Morgen informierten Bahnmitarbeiter die Bundespolizei über einen handfesten Streit im Düsseldorfer Hauptbahnhof. Vor Ort stellten die Beamten fest, dass ein weibliches Duo nach einem zunächst verbalen Streit eine 18-jährige Neusserin in der Toilettenanlage geschlagen hatte. Die Kontrahentinnen wurden voneinander getrennt und sollten zum Sachverhalt befragt werden. Da der Streit auch im Beisein der Bundespolizisten nicht aufhörte, sollten die beiden Täterinnen zur Wache der Bundespolizei gebracht werden. Auf dem Weg dorthin sperrten sich die Personen, schlugen nach den Einsatzkräften und beleidigten diese auf übelste Art und Weise.

Polizeipresse: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin – BPOLD STA: Nach Streit getrennt – Täterinnen griffen dann Bundespolizisten an

Schülerin nach vereiteltem Amoklauf in Jugendpsychiatrie

Schülerin nach vereiteltem Amoklauf in JugendpsychiatrieNach dem vereitelten Amoklauf an einem Gymnasium in St. Augustin bei Bonn ist die 16-jährige tatverdächtige Schülerin am Mittwoch in einer geschlossenen jugendpsychiatrischen Anstalt untergebracht worden. Eine Familienrichterin habe einem entsprechenden Antrag der Eltern entsprochen, da die Schülerin weiter selbstmordgefährdet sei, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Bonn.Die Anklagebehörde hatte am Dienstag einen Haftbefehl gegen die 16-Jährige wegen versuchten Mordes, Vorbereitung einer Sprengstoffexplosion und Verstößen gegen das Waffen- und Sprengstoffgesetz erwirkt. Wegen der Unterbringung in der Jugendpsychiatrie sei er jedoch nicht vollzogen worden. Ärzte müssten nun darüber entscheiden, wie lange das Mädchen in der Anstalt bleiben müsse.

Schülerin nach vereiteltem Amoklauf in Jugendpsychiatrie – Chronik – News – vienna.at

So, und nicht anders, wird berichtet, wenn eine Täterin Amok läuft… Sicher ist, Amokläufer(innen) sind krank – doch wie wäre wohl die Berichterstattung über Tim K., wenn er den Amoklauf überlebt hätte? Wäre er auch in die Psychiatrie eingeliefert worden? Oder wäre er – frei nach Alice Schwarzer – einfach nur ein Schuldiger gewesen?

Täterin fesselt behinderte Seniorin

Was die dreifache Mutter Ende November 2008 einer 87-jährigen behinderten Seniorin angetan hat, ist in der Tat unfassbar: Sie klingelte bei der in einer eigenen Wohnung im Seniorenheim lebenden beinamputierten Rollstuhlfahrerin, erschlich sich deren Vertrauen als angebliche Caritas-Mitarbeiterin – und schlang der 87-Jährigen plötzlich von hinten einen Schal um den Hals, fesselte sie ans Bett, knebelte sie und verschwand mit ihrem Schmuck. Ihr Opfer hatte Todesangst.Doch nicht nur für diesen schweren Raub muss sie sich nun vor der 1. Großen Strafkammer verantworten: Zwei Tage zuvor war die 33-Jährige nachts in dasselbe Heim eingestiegen, hatte die Zimmer der schlafenden Bewohner durchsucht und deren Taschen und Portemonnaies gestohlen. Den Bewohnern, die aufwachten und erschraken, machte sie weis, sie sei eine Pflegerin.

Täterin fesselt behinderte Seniorin (08.05.2009) | Bonn | Lokales | General-Anzeiger Online – Bonn

Dich es kommt noch “schlimmbesser”: Hier die Begründung:

Doch was zunächst nur dreist und brutal wirkt, entpuppt sich als ein tragischer und für die Justiz schwierig zu bewertender Fall. Denn die junge Frau, die nun seit Monaten getrennt von ihren kleinen Kindern in Haft sitzt, ist ein rundum gescheiterter Mensch: Als älteste Tochter einer angesehenen und vermögenden nordafrikanischen Familie machte sie Abitur, plante ein Medizinstudium – und geriet an einen Landsmann, der von seiner eigenen Mutter als Taugenichts angesehen und von ihrer Familie abgelehnt wurde.

Sie wurde schwanger, und da er kaum Geld verdiente und alles, was er hatte und sie schließlich mit Teilzeitarbeit verdiente, für Drogen ausgab, wurde die finanzielle Not immer größer. Und mit niemandem, so sagt sie, habe sie reden können – aus Scham.

Schließlich habe ihr Mann sie zu Diebstahl und Betrug animiert. Immer häufiger ging sie auf Diebestour, wurde gefasst und verurteilt und landete sogar hinter Gittern. Im Jahr 2005 wurde sie vom psychiatrischen Gutachter als krankhafte Persönlichkeit und “pathologische Stehlerin” eingestuft, die zwanghaft “klaue”.

Auf Weisung des damaligen Gerichts begann sie eine Therapie, die jedoch nach vier Monaten von der Therapeutin beendet wurde, weil deren Budget erschöpft war. “Eine Unverschämtheit”, kommentiert nun im Prozess der Gutachter. Für ihn liegt der Grund für die neuen Taten ebenfalls in ihrem Zwang, sich durch Stehlen von innerem Druck zu befreien.

Das aber ist für den Staatsanwalt in diesen Fällen nicht nachzuvollziehen: Ende November habe die 33-Jährige große Not gehabt und nicht mehr gewusst, wie sie ihre Kinder versorgen sollte – ein ganz konkreter Grund für die Taten. Allerdings berücksichtigt der Ankläger auch das schwere Leben der Frau, die von ihrem Mann, wie erst jetzt bekannt wurde, so misshandelt worden war, dass sie drei Fehlgeburten erlitten hatte.

Was lernen wir daraus?

Am besten, die Täterin ist eine Frau, denn dann wird ihr schweres Leben auch angemessen berücksichtigt.

Frauen bei Neonazis als Täterinnen aktiv

NÜRNBERG – Über Neonazis wird viel diskutiert, aber ein Thema ist noch nicht so recht ins öffentliche Bewusstsein gedrungen: Welche Rolle spielen junge Frauen im Rechtsextremismus? Eine Wissenschaftlerin klärt am Mittwoch in Nürnberg darüber auf.Neu sei das Thema nicht, sagt Michaela Köttig, sondern schon seit Anfang der 90er Jahre in der Debatte. Doch in der Öffentlichkeit habe sich hauptsächlich das Bild von glatzköpfigen jungen Männern durchgesetzt, wenn von Rechtsextremisten die Rede sei.Außerdem kämen noch starke Vorbehalte hinzu: «Frauen werden überhaupt nicht als Täterinnen gesehen, und wir können uns nicht vorstellen, dass Frauen auch eine politische Position vertreten.»

Frauen bei Neonazis aktiv

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Prügelnde Mädchen: Arbeitsstunden für drei Schlägerinnen

Sie hatten ihr Opfer verfolgt, geschubst, zu Boden geschlagen. Und dann so lange auf den jungen Russen eingetreten, bis der Mann bewusstlos und mit gebrochenem Gesichtsknochen in seinem Blut lag. Auf seinem rechten Auge ist der 29-Jährige seitdem erblindet.Und die Täter? Waren Täterinnen – drei junge Frauen oder eher noch Mädchen. Am Montag wurden sie vom Kasseler Amtsgericht wegen Körperverletzung verurteilt: Die 18 bis 20 Jahre alten Schlägerinnen müssen jeweils 80 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten und an einem Anti-Aggressions-Training teilnehmen, wie Gerichtssprecher Jürgen Sojka mitteilte.

Prügelnde Mädchen: Arbeitsstunden für drei Schlägerinnen | Frankfurter Rundschau – Hessen

Wir sind gespnnt, zu welchem Training die Mädchen geschickt werden. Zur Zeit gibt es nur wenige genderorientierte Trainings.