Was ein gemütlicher Abend im Zürcher Club Super Zero werden sollte, endete für die 27-jährige Steffi W. und ihre Kollegin mit einer schmerzlichen Erfahrung. Auf der Tanzfläche des Clubs kam es bereits nach kurzer Zeit zu einer Rempelei mit drei Frauen. «Wir tanzten, da berührt man halt mal jemanden», sagt Steffi W. zu Tagesanzeiger.ch, «doch das reichte offenbar schon, um angepöbelt zu werden.»Pöbeln, drohen und spucken
Als Steffi die Frauen darum bat, etwas Abstand zu wahren, erntete sie nur schnöde Bemerkungen – und bekam als Höhepunkt eine brennende Zigarette auf dem Oberarm ausgedrückt. «Oh, tut das weh?» war der lakonische Kommentar der Raucherin. Steffi war fassungslos: «Ich war völlig überrascht, denn das habe ich von einer etwa 30-jährigen Frau nicht erwartet.». Einen kurzen Moment überlegte sie, ob sie sich wehren solle. Doch die Kampfsportlerin hielt sich zurück und wendete sich von der Angreiferin ab. «Es war sicher besser so, denn sonst wäre es nicht gut herausgekommen.» Neben zwei zerstörten Kleidungsstücken blieb vor allem eine schmerzende Brandwunde von dem Abend im Zero zurück.
Auch die 28-jährige Olivia T. machte schlechte Erfahrungen im Ausgang. Im Zürcher Rohstofflager wurde sie unter ähnlichen Umständen wie Steffi von jüngeren Frauen angepöbelt und schliesslich angespuckt. Als sie daraufhin den Club verliess, folgte die Frauengruppe ihr und ihren Begleiterinnen. «Sie drohten uns und suchten offensichtlich eine Schlägerei. Wir waren froh, als wir in ein Taxi einsteigen konnten.»
Vielleicht auch ein Produkt des falsch verstandenen Feminismus, was der Tagesanzeiger da berichtet…
