Die 28-jährige Muslima jedoch zog das Messer aus ihrer Tasche, lief hinter H. her, baute sich vor ihm auf und stach ein einziges Mal zu: Sie traf mitten ins Herz.

Das Gericht spricht dem Opfer nach einer Messerattacke von vor vier Jahren eine Viertelmillion Euro Schmerzensgeld zu. Eine 28- Jährige hatte den Familienvater aus nichtigem Anlass mit einem Stich schwer am Herzen verletzt. Nun muss sie dafür bezahlen.

Heute, dreieinhalb Jahre nach der Tat, ist der ehemalige Mitarbeiter in einer Behindertenwerkstatt jetzt selber Patient einer betreuten Einrichtung. Der einst athletisch gebaute Mann ist Tag und Nacht auf Hilfe angewiesen. Fast blind sitzt er im Rollstuhl, kann „eigentlich so gut wie überhaupt nichts mehr alleine machen“, beschreibt sein Anwalt Neunzig in seiner Schmerzensgeld-Klage den Alltag seines Mandanten: „Er kann sich nicht kämmen, waschen oder alleine auf die Toilette gehen.“

Im August 2005 war die Informatikstudentin schon wegen versuchten Totschlags vor dem Landgericht zu sechs Jahren Freiheitsstrafe verurteilt worden. Sie hatte im Prozess ausgesagt, sich als streng gläubige und Kopftuch tragende Muslima wegen ihres Äußeren von dem Sozialarbeiter bedroht gefühlt zu haben. Nach Überzeugung der Richter allerdings hatte das Geschehen „überhaupt nichts mit Fremdenfeindlichkeit zu tun“.

Schon bemerkenswert, wie manche “als Opfer herumlaufende” Täterinnen ihre Taten rechtfertigen.

Hier ist die ganze Geschichte zu finden.

Frauenpower bei Tic Tac Table Dance

Wirklich, eine schöne Überschrift!

Dann gingen die Frauen kämpfend aufeinander los. Beim Einschreiten der Polizeistreife wurden die Beamten von einer der stark alkoholisierten Täterinnen massiv beleidigt.

Hier ist das Prachtexemplar zu finden.

Mordversuch: Täterin auf freiem Fuss.

Münster – Sie hatte Langeweile. Und wollte „die Feuerwehr ärgern“. Das sagte eine 17-jährige Münsteranerin, gegen die der Staatsanwalt wegen Mordversuch ermittelt.

Sie lösten einen Feueralarm aus. Als die Feuerwehr anrückte, wurde sie aus der achten Etage mit einem Feuerlöscher bespüht. Die leere Flasche warf die 17-Jährige über die Brüstung. 
Es war nachts, der Behälter schlug knapp zwei Meter neben einem Feuerwehrmann ein. Staatsanwalt Martin Botzenhardt: „Das wäre mit hoher Wahrscheinlichkeit tödlich gewesen.“
Tags drauf lösten die Täterinnen wieder Alarm aus. Erneut wurde die Wehr beworfen – mit einem Feuerlöscher. Offenbar warf diesmal eine 14-Jährige.
Wann werden eigentlich Mädchen als Täterinnen bei ähnlichen Vergehen genauso ernst genommen wie Jungen ?

Frau stirbt nach Liebesdrama in Polizeiwache

Frau stirbt nach Liebesdrama in Polizeiwache

NETZEITUNG VERMISCHTES NACHRICHTEN: Frau stirbt nach Liebesdrama in Polizeiwache

Na, was denken Sie jetzt? Vielleicht ein fehlgeleiteter Artikel bei Taeterinnen.de?

Nein, weit gefehlt: Die Überschrift verschweigt, dass die Geschichte auch ein anderes Gesicht hat:
Das Gesicht einer (durchaus kaltblütigen)Täterin:

Ihre Liebe hatte am Arbeitsplatz begonnen, dort nahm sie auch ihr tödliches Ende: Eine 25-Jährige schoss bei Nürnberg auf ihren Ex-Lebensgefährten, dann richtete sie sich selbst. Zuvor wurde von Kollegen noch per SMS vermittelt.
Zwei Tage nach dem Beziehungsdrama in einer Polizeistation schwebt der verletzte Polizist immer noch in Lebensgefahr. Das sagte ein Polizeisprecher am Montag in Nürnberg. Der 30-Jährige war am Samstag in ein künstliches Koma versetzt worden, nachdem ihn seine Ex-Lebensgefährtin, eine Polizistin, nach stundenlangen Gesprächen über die Trennung niedergeschossen hatte.
Nach Angaben des Polizeipräsidiums Mittelfranken trennte sich der 30-Jährige von der 25-Jährigen nach zweijähriger Beziehung. Das Paar wohnte gemeinsam in Lauf. Die Polizistin forderte ihren Exfreund am frühen Samstagmorgen per SMS auf, in die Dienststelle zu kommen, und bat ihren Chef ebenfalls per SMS, als Vermittler zu fungieren. Dazu kam er aber nicht. Er hörte nur, wie sich die beiden im oberen Stock unterhielten. Während der Aussprache wurde bekannt, dass die Frau ihre Dienstwaffe dabei hatte.Daraufhin wurden Spezialkräfte der Polizei sowie Notarzt und Rettungskräfte zur Dienststelle beordert. In stundenlangen Telefongesprächen versuchten psychologisch geschulte Beamte, die Frau zur Herausgabe ihrer Dienstwaffe zu bewegen. Zu keinem Zeitpunkt sei eine Eskalation zu erkennen gewesen, berichtete die Polizei. Die 25-Jährige habe immer wieder betont, dass sie andere nicht verletzen wolle. Sie lege die Waffe weg. Deswegen habe sich die Einsatzleitung gegen ein Einschreiten entschieden.

Doch es kam eben anders, als die Profis es eingeschätzt hatten.

Frage: Wie würde der Artikel wohl ausgesehen haben, wenn die Geschlechterrollen vertauscht gewesen wären?

Mein Vorschlag für eine Titelzeile:

Brutaler Polizist versucht zuerst, seine Ex-Geliebte zu erschiessen und richtet sich dann selbst.

Schon wieder: Selbst beim Morden sind die Frauen einfach moralisch besser!

Wir haben ja schon über die psychologischen Thesen des Polizisten Stefan Harbort berichtet – doch offenbar taugt das Buch zu vielen Rezensionen.
Nun trieft es genderpolitisch korrekt aus der FAZ. Eine Kostprobe:

Der Leser erfährt die wesentlichen Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Serienmörder(inne)n: männliche Serientäter töteten überwiegend fremde Opfer, Frauen hingegen Kinder sowie Frauen und Männer, die ihnen nahestanden, die sie kannten, für die sie sorgen sollten.

Auf dem “Boden soliden Fachwissens” wird hier eine sozialpsychologische Dünnbrettbohrerei veranstaltet, die Fachleuten die Tränen in die Augen treibt.

Und die FAZ steigt geradewegs unkritisch ein, und verkauft eine Werbeanzeige als Artikel.

Doch eines ist wirklich interessant, das wusste ich auch noch nicht:

Serienmörderinnen waren seltener vorbestraft, kamen häufiger aus intakten Familien, waren sozial besser integriert, öfter verheiratet – oder dann verwitwet – und bei der ersten Tat im Durchschnitt zweiunddreißig Jahre alt.
Sie konnten sich dem Zugriff der Ermittler im Schnitt sechseinhalb Jahre entziehen, männliche Serienmörder hingegen nur zweieinhalb Jahre. Während männliche Serientäter erwürgt, erdrosselt, erschossen oder erschlagen haben, haben Frauen ihre Opfer überwiegend vergiftet (oft mit Medikamenten) oder erstickt, was dazu beitrug, dass ihre Tat oft lange unbemerkt blieb.

Sicher liegt das alles nur an der Dummheit der männlichen Täter – nicht aber an der irrwitzigen Vermutung meinerseits, dass Frauen einfach nicht in das reguläre Beuteschema der Polizei fallen. Weil Polizisten Menschen sind, denen von jeher eingehämmert wurde, Frauen seien nicht so gewalttätig.

Hier ist die FAZ-Werbeanzeige für das Buch zu finden.