Mädchen werden gewaltbereiter. Experten warnen: “Zuerst zogen die jungen Frauen beim Alkoholkonsum nach, jetzt bei Körperverletzungen.”
Mädchen sind auf der Überholspur. Leider nicht nur in Sachen Bildung – sondern auch im negativen Sinn. In der Jugendkriminalität ist ganz klar ein weiblicher Aufholprozess zu erkennen. “Vor allem bei
Gewaltdelikten ziehen die Mädchen nach”, weiß Kärntens Kinder- und Jugendanwältin Astrid Liebhauser.Anti-Gewalt-Training. Das spiegelt sich auch am Landesgericht Klagenfurt wieder. Allein in dieser Woche mussten drei junge Kärntnerinnen in drei verschiedenen Prozessen wegen Körperverletzung auf die Anklagebank. In der Woche zuvor wurde eine 20-jährige Frau sogar per richterlicher Weisung dazu angeordnet, ein Anti-Gewalt-Training zu absolvieren.
Wertewandel.
Ist das die Rache der Emanzipation? “Sicher spielt der gesellschaftliche Wertewandel eine Rolle”, so Gschwentner. “Früher haben Frauen die Konflikte hauptsächlich nach innen ausgetragen, und Männer gingen damit nach außen.” Nun würden auch Frauen nach außen gehen – mit gesellschaftlichen und beruflichen Erfolgen genauso wie mit ihren Emotionen und Aggressionen. Und das hätte eben auch zur Folge, das Mädchen heute öfter zuschlagen als früher.
Hier gefunden: http://www.kleinezeitung.at/kaernten/klagenfurt/klagenfurt/1564838/index.do
Fragt sich nur, wann dies auch von der österreichischen Frauenpolitik zur Kenntnis genommen wird.
