Planet Wissen – Jugendgewalt in Deutschland – Gewalt bei Mädchen

Gewalt bei Mädchen Emanzipation mit den FäustenEs gibt Risikofaktoren, die es wahrscheinlicher machen, dass ein Jugendlicher gewalttätig wird. Ein Junge zu sein, ist so ein Risikofaktor. Denn Jugendgewalt ist überwiegend Jungengewalt. Aber bleibt das so? Nicht nur in Deutschland, sondern überall in Europa tauchen immer häufiger junge Frauen in den Kriminalstatistiken auf. Sie bilden Gangs, klauen, sind nicht nur passive Mitläuferinnen, sondern schlagen auch selber zu. Die Mädchen mittendrin statt nur dabei? Emanzipation brutal?

Planet Wissen – Jugendgewalt in Deutschland – Gewalt bei Mädchen

Viele neuere Informationen beinhaltet der Artikel, z.Bsp.: 
Immer mehr gewalttätige Mädchen Die Gewaltbereitschaft von jungen Frauen nimmt zu. Die Zahl der Täterinnen bei Körperverletzungsdelikten hat sich zwischen 1993 und 2007 verdreifacht. Besonders sehr junge Mädchen zwischen zwölf und 16 Jahren werden auffällig. In diesem Alter sind fast ein Drittel aller Tatverdächtigen weiblich. Gerade “schwere Körperverletzung” wird bei diesen jungen Mädchen immer häufiger.

Therapie für Sexualstraftäterinnen in Planung

Schon jetzt arbeitet die Außenstelle in Köln mit einer Warteliste. Deshalb soll das Angebot ausgeweitet und eine vierte Arbeitskraft eingestellt werden. Außerdem ist geplant, auch Mädchen und junge Frauen zu behandeln, die sexuelle Übergriffe begangen haben. „Denn auch sie verüben solche Taten“, erklärte Ruth Habeland, die zurzeit ein Behandlungskonzept für weibliche Delinquenten erarbeitet. „Sie müssen mit ihren Vergehen genauso ernst genommen werden wie die männlichen Jugendlichen, schon allein aus Gründen des Opferschutzes. Denn wenn die Übergriffe von Täterinnen bagatellisiert werden, wird auch das Leid der Missbrauchsopfer verharmlost“, erläuterte Habeland.

Therapie für Täter – Kölner Stadt-Anzeiger

Spaniens Allgemeine Zeitung – News: Häusliche Gewalt: Mann wird von der eigenen Frau erstochen [Madrid]

Häusliche Gewalt: Mann wird von der eigenen Frau erstochenMADRID: Ein 35 Jahre alter Mann bolivianischer Herkunft ist in der Nacht zum Sonntag in einem Madrider Krankenhaus an den Folgen seiner Verletzungen gestorben, die ihm seine Frau zugefügt hatte. Offenbar hatte das Paar sich gestritten, woraufhin die Frau mit einem Messer auf ihren Mann einstach. Das Opfer wurde von einer Streife im Stadtviertel Puente de Vallecas gesehen, als es schwer verletzt durch die Straβen irrte. Der Mann wurde umgehend ins Krankenhaus gebracht, wo er anderthalb Stunden später an seinen Verletzungen starb. Mittlerweile haben die Beamten die Frau des Opfers als vermeindliche Täterin festgenommen.

SAZ-Aktuell.com – Spaniens Allgemeine Zeitung – News: Häusliche Gewalt: Mann wird von der eigenen Frau erstochen [Madrid]

Hierzu ist anzumerken, dass in dem Land, in dem ein Mann schwerverletzt durch die Strassen irren muss, bevor ihm offenbar Hilfe zu teil wird, Männer wegen häuslicher Gewalt deutlich härter bestraft werden dürfen, als Frauen, die dasselbe Delikt begehen.

Ob man(n) sich hier wohl ziemlich alleingelassen fühlt?

SZON – Gericht spricht Messerstecherin frei

Gericht spricht Messerstecherin freiLINDAU (mb) Das Amtsgericht Lindau hat eine 36-jährige Lindenbergerin freigesprochen. Sie hatte auf ihren Freund mehrfach mit einem Küchenmesser eingestochen. Obwohl der Vertreter der Nebenklage eine Verurteilung wegen versuchten Totschlags verlangte, entschied das Gericht auf Notwehr.Wenn es noch eines Beweises bedurfte, was für verheerende Folgen Alkohol für Menschen und ihre Beziehungen haben kann, dann hätte ihn dieses Verfahren vor dem Amtsgericht liefern können. Vor Gericht stand eine 36-jährige arbeitslose Lindenbergerin, die mit einem langen Küchenmesser mehrfach auf ihren langjährigen Freund eingestochen hatte, von dem sie sich allerdings getrennt hatte. Die Stiche waren aber offensichtlich nicht sehr beherzt ausgeführt, denn sie führten nur zu kleineren Fleischwunden. Genau ist es im Schleier des Alkohols nicht mehr zu rekonstruieren, was passiert ist, jedenfalls scheint schon vor den Stichen Gewalt zum Alltag der Beziehung gehört zu haben. Schläge gehörten, wie sogar das Opfer sagte, dazu.Es hatte den Anschein, dass das Paar, das sich vor Gericht wiedertraf, außer dem Alkohol wenig Gemeinsamkeiten hatte. Das Opfer, ein 39-jähriger Arbeitsloser, der noch bei seiner Mutter lebt, war bereits schwer gezeichnet von seiner Sucht. “Wenn ich weniger als anderthalb Promille intus habe”, sagte er vor Gericht mit schwerer Zunge , “geht bei mir das Zittern los”. Vor den Messerstichen hatte er diverse Flachmänner und eine große Flasche Wodka intus, er berichtete, dass er während der Stiche einen Filmriss hatte, sich an den Hergang nicht erinnern könne. Erst später seien ihm die Wunden aufgefallen.Auch von der Täterin war nichts über den Ablauf zu erfahren. Auf Rat ihres Anwaltes sagte sie überhaupt nichts zum Tathergang. Auch sie habe am Tatnachmittag sechs bis sieben Bier und zwei Flachmänner getrunken, berichtete das Opfer der Stiche. Nach dem Gutachten der Gerichtspsychiaterin könnte sie ebenfalls einen Alkoholspiegel von drei Promille gehabt haben.

SZON – Gericht spricht Messerstecherin frei

Diesem Artikel ist in der Einseitigkeit der Rechtssprechung nichts hinzuzufügen.

Böse Mädchen ganz brav? “

Presseportal: ProSieben Television GmbH – Böse Mädchen ganz brav? “SAM” coacht straffällige Teenies

Nun gibt es bereits Fernsehsendungen, in denen gewalttätige Mädchen “behandelt” werden. Gleichzeitig gilt vielerorts noch die Mär von der Aufteilung: Mädchen = Opfer, Junge = Täter.