Fachkongress “Meine Eltern schlagen sich …” – Kinderschutzkonzepte bei häuslicher Gewalt

Köln (ots) – Bei Gewalt zwischen den Eltern sind immer auch die Kinder betroffen. Nicht selten fühlen sie sich sogar verantwortlich für die elterlichen Konflikte. Körperliche Auseinandersetzungen zwischen den Eltern beeinträchtigen nicht nur die kindliche Entwicklung, sondern beeinflussen auch nachhaltig das Leben als Erwachsene.Der Fachkongress der Kinderschutz-Zentren am 29.-30. September in der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur in Leipzig beschäftigt sich mit den Auswirkungen der häuslichen Gewalt auf die Kinder und stellt Praxismodelle vor, die Kinder bei der Verarbeitung und Bewältigung der erlebten Erfahrungen unterstützen sollen. Wirkungsvolle Hilfen bei Partnerschaftsgewalt bedürfen einer guten Kooperation zwischen Jugendhilfe, Frauenhilfe und Polizei. Auch wenn es seit der Einführung des Gewaltschutzgesetzes (2001) in vielen Städten und Regionen gelungene Netzwerkarbeit gibt, kommt es in Einzelfällen immer wieder zur Kollision zwischen verschiedenen Rechtsansprüchen und Interessen. Und immer wieder gerät aus dem Blick, dass Kinder betroffen sind, wenn sie Gewalt zwischen den Eltern miterleben müssen.

Fachkongress “Meine Eltern schlagen sich …” – Kinderschutzkonzepte bei häuslicher GewaltHier ist erfreulicherweise nicht von Gewalt gegen Frauen und Kinder, sondern von Gewalt zwischen Eltern die Rede. Wir freuen uns über diese Beschreibung, da sie nur zu genau die Realität abbildet.

Männerpartei fordert Haus für Opfer von Frauengewalt – Bern

Aber nicht nur körperliche Attacken seien ein Problem, so Parteipräsident Peter Kunz: Viele Männer würden von ihren Partnerinnen zudem genötigt, erpresst und bedroht. Aus einer Konfliktsituation zu fliehen, falle vielen Opfern nicht leicht. «Arbeitstätige müssen aus Zeitmangel dabei oft ihre Kinder zurücklassen», so Kunz. Darum soll das geplante VaterMannhaus nebst psychischer Unterstützung der Männer auch eine ständige Kinderbetreuung bieten.Wann das erste Haus seine Türen öffnen wird, bleibt offen. Die Initianten suchen nun nach Sponsoren sowie Personen und Institutionen, die das Projekt politisch unterstützen könnten. Dem Anliegen nicht abgeneigt ist man beim Dachverband der Schweizer Männer- und Väterorganisationen: «Auch Männer brauchen Zufluchtsorte und sollten hier gleich behandelt werden», sagt Geschäftsführer Paul Gemperle.

20minuten.ch – Männerpartei fordert Haus für Opfer von Frauengewalt – Bern

Die Schweiz scheint – betrachtet man die Veröffentlichungen über häusliche Gewalt DURCH Frauen, wesentlich weniger ideologisch umzugehen, als ihre unmittelbaren Nachbarn Deutschland und Österreich.
Ob dies vielleicht an der vielbeschworenen Neutralität liegt?

Opfer als Täterin: Frau erfand brutalen Überfall

Die üble Geschichte: 

Nach den damaligen Schilderungen der vermeintlich Geschädigten war sie an einem normalen Wochentag, gegen 12 Uhr, mit dem Fahrrad und in Begleitung ihres Hundes zur Ems im Bereich des Bentlager Waldes gefahren. In der Nähe des Einlaufs vom Hengemühlbach hätten sie dann mehrere Jugendliche angesprochen, nach einer Zigarette gefragt, bedrängt und schlussendlich in die Ems gestoßen. Mit einem Rasier- bzw. Haarschneidegerät wären ihr dann die Haare abgeschnitten worden.

Münstersche Zeitung | Opfer als Täterin: Frau erfand brutalen Überfall

 

Mit Phantomfoto ein Phantom gesucht

Die Polizei in Rheine leitete sofort umfangreiche Ermittlungen ein. Der Bereich des Bentlager Waldes wurde intensiv mit zivilen und uniformierten Streifen beobachtet. Mit einem Phantomfoto wurden über die Zeitungen Zeugen gesucht. Alle Bemühungen blieben ohne Erfolg, es meldeten sich keine Augenzeugen der Tat oder Hinweisgeber, die Angaben zu der Person auf dem Phantomfoto machen konnten.,,,  

Auch die Frau selbst  wurde vom Ermittler des Kriminalkommissariates mehrfach zum Sachverhalt gefragt; sie blieb bei ihrer Version. Am vergangenen Dienstag räumte die 46-Jährige endlich dann ein, dass der ganze Vorgang erfunden war. Sie hatte am Emsufer mit ihrem Hund gespielt und war dabei ins Wasser gefallen. Als Erklärung hierfür hatte sie den Überfall vorgeschützt.

So werden Jugendliche verdächtigt, einem weiblichen Opfer Gewalt angetan zu haben.

Was glauben Sie? Hätte ein 46 jähriger Mann, weil er beim Spielen mit dem Hund ins Wasser gefallen war, auch eine solche Geschichte erfunden?
Und: wenn ja, hätte ihm die Polizei geglaubt?

Hier passen halt Täter und Opfer-Schema zusammen, und halten die Polizei in Atem.

Steigende Jugendkriminalität – Woher kommt diese Brutalität?

Perspektivlosigkeit. „Schulische Misserfolge, Zukunftsangst und mangelnde berufliche Aussichten machen viele Jugendliche zu gleichgültigen Menschen, die in der Gewalt den Kick suchen und sich vor Strafe nicht fürchten“, so Dr. Lüdke. Prügeln wird als Rebellion gegen bürgerliche Sitten empfunden.

Rabiate Mädchen. Die Jugendgewalt steigt auch deshalb, weil immer mehr Mädchen mitprügeln. Ihre Zahl stieg in den letzten 10 Jahren um 62 Prozent. Prof. Egg: „Auch junge Frauen fühlen heute die Perspektivlosigkeit stärker als früher, können ihre Millieus schlechter verlassen.“

Steigende Jugendkriminalität – Woher kommt diese Brutalität? – EXPRESS online – Deutschland & Welt

Zum Thema: Mädchengewalt

Velbert (ots) – Auf dem Schulhof der Hauptschule an der Kurze Straße wurde am heutigen 19. September, gegen 09.50 Uhr, eine 15- jährige Schülerin durch den körperlichen Angriff zweier Mitschülerinnen ( 13, 15 ) so verletzt, dass sie kurzfristig ohne Besinnung war. Eine ihr zur Hilfe eilende Mitschülerin wurde ebenfalls von den beiden Täterinnen körperlich angegangen. Die beiden Verletzten mussten zur Behandlung ins Velberter Klinikum gebracht werden. Durch die Pausenaufsicht wurden die beiden Tatverdächtigen der Polizei übergeben. Ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung wurde gegen beide eingeleitet.

Polizeipresse: Polizei Mettmann – POL-ME: Auseinandersetzung – Velbert – 0809151

eine kurze Meldung, ganz entgegen der landläufigen Meinung.