Mecklenburg-Vorpommern: Laut dem Regierungsportal gibt es angeblich nur häusliche Gewalt von Männern

Nr. 41/08 – 28.05.2008 – JM – JustizministeriumDer Rechtsausschuss des Bundesrates berät heute in Berlin über ein Gesetz zur Stärkung der Täterverantwortung. Das Gesetz sieht vor, den Opferschutzes weiter zu stärken. Straftäter sollen zukünftig durch den Richter angewiesen werden können, an speziellen Täterprogramm für mindestens 6 Monate bis zu einem Jahr teilzunehmen.„Durch die verpflichtende Teilnahme an einem Täterprogramm wird der Beschuldigte gezwungen, sich über einen Zeitraum von mindestens 6 Monaten aktiv mit seiner Tat auseinanderzusetzen und die Verantwortung dafür zu übernehmen. Gerade im Bereich der häuslichen Gewalt ist eine enge Täterarbeit nötig, um Gewalt präventiv zu bekämpfen und potentielle Opfer nachhaltig zu schützen. Das Gesetz ist daher ein weiterer Meilenstein beim präventiven Opferschutz“, so Kuder heute in Schwerin.Der Gesetzentwurf zur Stärkung der Täterverantwortung wurde heute von Rheinland-Pfalz in den Rechtsausschuss des Bundesrates eingebracht. Er knüpft an den Aktionsplan der Bundesregierung zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen vom 28.09.2007 an und schafft die gesetzlichen Voraussetzungen zur praktischen Umsetzung des Planes.Der Gesetzentwurf sieht vor, qualifizierte Täterprogramme als zusätzliche justizielle Sanktion gegen den Täter gesetzlich zu verankern.

Aktuelle Pressemitteilungen – Mecklenburg-Vorpommern: Das Regierungsportal

Frage: Wie will man einen Mann dazu zwingen, die Verantwortung für eine Tat zu übernehmen?
Antwort: Es gibt nach Meinung des Justizministeriums in Mecklenburg-Vorpommern wohl Menschen, die zaubern können. Die Justiz delegiert hier die Verantwortung für die Veränderung von Tätern an Sozialarbeiter(innen) in dem Glauben, dass diese dann zaubern könnten.

Außerdem: Das Gesetz richtet sich wohl wirklich nur gegen Männer. Täterinnen tauchen im Entwurf  nicht einmal auf.

Wieviele Kinder wurden nochmal innerhalb der letzten Monate tot in Tiefkühlgeräten oder sonstwo aufgefunden?

Wormser Zeitung · Ausschreitungen nach EM-Spiel – Als die Geschädigte durch die Schläge zu Boden stürzte, traten die drei Täterinnen auf die die junge Frau ein

Beim Public Viewing auf dem Festplatz wollte gegen 22.20 Uhr eine Wormserin mit zwei Freundinnen zur Toilette. Auf dem Weg dorthin wurden sie von drei jungen Frauen im Alter von 18 bis 19 Jahren verfolgt und beleidigt, danach angegriffen und mehrfach ins Gesicht geschlagen. Eine Zeugin versuchte einzugreifen, wurde aber zur Seite gestoßen. Als die Geschädigte durch die Schläge zu Boden stürzte, traten die drei Täterinnen auf die die junge Frau ein. Dann flüchtete das Trio Richtung Rhein. Die Verletzte musste in ein Krankenhaus gebracht werden.

Wormser Zeitung · Ausschreitungen nach EM-Spiel – Schlägereien unter Fußball-Fans halten Polizei die ganze Nacht auf Trab

und im selben Artikel:

Bei dem Versuch, eine Schlägerei am Bahnhof zu beenden, mischte sich gegen 1.15 Uhr eine 16-jährige Jugendliche aus Eisenberg ein und behinderte die Beamten. Als diese die Personalien feststellen wollten, wurde die junge Frau derart handgreiflich, dass sie mit mehreren Einsatzkräften überwältigt werden musste. Auf der Dienststelle randalierte die Jugendliche weiter und verletzte eine Beamtin, eine ihrer Kolleginnen trug schon am Bahnhof leichte Blessuren davon.

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Schlugen früher fast nur Jungs zu, haben die Mädchen jetzt aufgeholt. Im vergangenen Jahr lag ihr Anteil erstmals bei 50 Prozent.

Es sind alarmierende Zahlen, mit denen sich die Politiker heute Abend im Jugendhilfeausschuss auseinander setzen müssen: Gefährliche Körperverletzung ist mittlerweile das zweithäufigste Delikt von Mädchen unter 14 Jahren. Und auch bei Jugendlichen steigt der Anteil der Mädchen, die mit dem Gesetz in Konflikt geraten.

Quelle: http://www.rp-online.de/public/article/krefeld/580292/Maedchen-schlagen-immer-haeufiger-zu.html

“Genderwahn” in Österreich – oder: die Benennung der politischen Dämonisierung von Männern erhält drei Ordnungsrufe…

Wir haben hier schon häufiger über die vorsätzliche Ausblendung weiblicher Täterschaft durch Politiker(innen) in Österreich berichtet. Diese “Ausblendung” von Täterinnen führt nachweislich zu einer institutionell verankerten Dämonisierung von Männern und Jungen als Angehörige des “Tätergeschlechts”.

Wie weit nun diese Ausblendung und die damit verbundene Dämonisierung von Männern und Jungen geht, läßt sich anhand der Reaktionen auf eine Rede  des FPÖ-Politikers Klement gegen die Männerdiskriminierung in unserer Gesellschaft gut belegen. Diese Rede (bzw. das Video) ist bei Youtube (und hier weiter unten) zu finden.

Der Redner bekam von der Präsidentin des Nationalrats, Frau Dr. Glawischnig-Piesczek, drei Ordnungsrufe für den Begriff “Genderwahn”, den sie scharf zurückwies!

Laut Wikipedia war Frau Dr. Glawischnig-Piesczek als Dritte Präsidentin des Nationalrats angetreten mit dem erklärten Vorsatz, den Menschen- und Grundrechten großes Augenmerk widmen zu wollen.

Zur Vorgeschichte:

Ende 2007 gab es in Österreich eine Plakataktion zur Beendigung häuslicher Gewalt, in der ausschließlich Frauen und Kinder als Opfer und Männer als Täter dargestellt wurden.

Hier wurden die entsprechenden Plakate besprochen, hier die Reaktionen der Frauen auf die Kritik an den Plakaten durch Professor Amend, und hier berichteten wir über die Reaktion von Rosa Logar auf die Entlarvung der Plakataktion als männerfeindliche Kampagne.

Der FPÖ-Politikers Klement wies in seiner Rede nicht nur auf diese Plakataktion hin, sondern auch auf die Diskriminierung von Jungen in der Schule und auf die Blossstellung von Männern in der Gesellschaft.

Frau Dr. Glawischnig-Piesczek erfüllte als Dritte Präsidentin des Nationalrats ihren erklärten Vorsatz, den Menschen- und Grundrechten großes Augenmerk widmen zu wollen offenbar dadurch, dass sie den Begriff “Genderwahn” als Kurz-Beschreibung einer einseitigen Diskriminierung von Männern und Jungen als Täter – und  die damit verbundene Ausblendung von Jungen und Männern als Opfer und der Ausblendung von Mädchen und Frauen als Täterinnen mit Ordnungsrufen belegte.

Arne Hoffmann schreibt dazu:

Der Begriff (Genderwahn) verletze  “die Würde des Hauses”. Bekämpft werden heutzutage nicht mehr die Fehlentwicklungen einer Politik, sondern deren klare Bennnung.

Eines wird nun sehr deutlich belegbar, nämlich was Frau Dr. Glawischnig-Piesczek offenbar wirklich unter Menschen- und Grundrechten versteht.

Menschen und Grundrechte gelten so nur für Frauen und Mädchen, schaut man sich die völlig verfehlte Politik der Österreichischen Grünen (Frau Dr. Glawischnig-Piesczek gehört zu den Grünen) genauer an.

Und nun: Die Rede… (Zu Beginn erteilt die Nationalratspräsidentin dem Redner das Wort – und vergisst, das Mikrofon anzustellen – doch das ändert sich recht bald – also: bitte Geduld!)

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Nachtrag zu Herrn Klement 17.06.2008:

Schade, bisher dachte ich, Herr Klement sei in seiner durchaus berechtigten Kritik an der Männerverachtung noch seriös. Bedauerlicher Weise verachtet er offenbar jedoch selbst einige seiner Geschlechtsgenossen:
Hier spricht er zum Beispiel von “Homosexualität als einer Kultur des Todes”…

Solcher Quatsch nervt natürlich – … Auf diese Weise diskreditiert ein Politiker zuerst sich selbst und dann auch die eigenen anderen und guten Ideen.

Wie gesagt: Schade…

Als die 18-Jährige am Boden lag, habe eine Täterin ihr ins Gesicht geschlagen…

Drei Schülerinnen im Alter von 13 bis 15 Jahren haben am Dienstag am Essener Hauptbahnhof eine 18-Jährige brutal angegriffen und geschlagen….

Sie erlitt dabei unter anderem Prellungen im Gesicht. Die herbeigeeilten Beamte der Bundespolizei verhinderten danach weitere Übergriffe und nahmen und die drei Mädchen vorläufig fest. Gegen zwei 15-Jährige sei ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet worden. Alle Beteiligten wurden anschließend den Eltern übergeben. Hintergründe zur Tat wurden nicht bekannt.

so steht es hier: http://www.pr-inside.com/de/schuelerinnen-greifen-18-jaehrige-an-r624282.htm