Brutaler Übergriff

Am Sonntagabend, gegen 20 Uhr, wurden in der Spazzostraße vier Mädchen, die auf dem Nachhauseweg vom Kino waren, von drei Gleichaltrigen provoziert, beleidigt und schließlich tätlich angegriffen. Bereits in der Bahnhofstraße hatten die Täterinnen aus dem fahrenden Auto heraus, den anderen den “Stinkefinger” gezeigt.

Bei der anschließenden körperlichen Auseinandersetzung gingen die drei Beschuldigten äußerst brutal vor. Sie rissen ihre Opfer an den Haaren und versetzten einer 18-Jährigen einen heftigen Schlag in den Unterleib. Die junge Frau klagte über Übelkeit und Bauchschmerzen und musste sich in ärztliche Behandlung begeben. Nachdem Anwohner den Opfern zu Hilfe kamen, flüchteten die drei Täterinnen, stiegen in ihr Auto und fuhren stadtauswärts weiter.

gefunden im “Südkurier.

 

Mutter gibt sich als Junge aus und treibt die Tochter ihrer Widersacherin in den Selbstmord

Auf Myspace geschehen manchmal seltsame Dinge. Die Plattform ist – wie viele andere Communitys auch – eben auch ein Schmelztiegel für Menschen, die hinter einer anderen, virtuellen Identität getarnt ihr Unwesen treiben.

Nun wird eine 49jährige Frau angeklagt, die in offenbar grausamer Weise als junger Mann getarnt so lange ein 13 jähriges Mädchen quälte, bis dass dieses sich umbrachte.

Die 49jährige gab sich als “Josh” aus und gaukelte dem Kind vor, ein 16jähriger Verehrer zu sein. Zitat:

“Josh” nahm über MySpace gezielt Kontakt zu Megan auf und flirtete mit dem Mädchen. In den darauffolgenden Wochen nahm die Intensität der Kommunikation zu und es wurden auch sexuelle Themen angeschnitten. Er finde sie “sexy” teilte “Josh” dem Mädchen in E-Mails mit – geschrieben am Küchentisch der verfeindeten Familie. Mutter und Tochter lachten sich kaputt, wenn wieder verliebte Antwort-Mails eintrafen, und heckten Pläne aus, wie sie das Kind noch tiefer in ihr teuflisches Werk verstricken könnten. Wenn die Mutter nicht mehr weiter wusste, formulierten Tochter Lori oder eine Aushilfskraft im Familienbetrieb die Passagen – bis sie den Strick zuzogen: “Josh” spielte mit Selbstbewusstseins- und Trennungsängsten und brach dann den Kontakt mit einer letzten Nachricht ab: “Ohne dich wäre die Welt besser dran”. Das Kind nahm es sich zu Herzen.

Nun drohen ihr 20 Jahre Haft.

Ich frage mich, ob die Auswahl des angeblichen “Tätergeschlechtes” in der Suche nach einer “bösen” virtuellen Identität schwierig gewesen war?

Wenn sich Feministinnen am Männer-Mord erfreuen…

In diesem Artikel geht es nicht um die körperliche Gewalt “an sich”. Es geht vielmehr um die Billigung derselben als amüsante Lektüre.

Es ist eigentlich nur eine Fiktion, ein Buch, mehr nicht. Doch dieses Buch wird hochgelobt. Die Rollen sind verteilt, der Plot ist angerichtet, Zitat:

Der Plot ist gut: Eine Guerilla-Truppe überfällt ein kleines kolumbianisches Dorf und nimmt alle Männer mit. Die zurückbleibenden Frauen organisieren das Zusammenleben nach neuen Prinzipien. Mariquita, das Dorf, liegt so versteckt, dass unter weiblicher Führung unbemerkt eine komplett unabhängige Parallelwelt entsteht.

(Stellen Sie als geneigte(r) Leser(in) nur einmal vor, hier wären die Rollen vertauscht… wäre das Buch in einem deutschen Verlag verlegt worden? Vielleicht ja, doch es ist bereits ziemlich unwarscheinlich, dass sich eine männliche Paralellwelt in der Fantasie einer Autorin “gut” entwickeln könnte…)

Nun weiter im Text:

Cañón erzählt vielmehr konsequent die Umwandlung einer kapitalistischen in eine kommunistische Gesellschaft – vor dem Hintergrund des kolumbianischen Bürgerkrieges. Denn die Guerillas haben jene Männer, die sich wehrten, mit ihnen zu gehen, ermordet, die amüsanten, anschaulichen Lageberichte aus dem Dorf wechseln mit fiktiven Interviews eines amerikanischen Journalisten mit den Männern, die den Krieg führen.

(Erneute Frage: Wäre das Buch unter umgekehrten Geschlechtsrollen jetzt immer noch verlegt worden?)

Doch auch damit nicht genug… Zitat:

… dennoch ist Der Tag, an dem die Männer verschwanden zuvörderst eine unterhaltsame Lektüre über Frauen, denen der Verlust ihrer Männer sehr entgegenkommt.

Gefunden habe ich dieses Prachtexemplar von inszeniertem Männerhass nicht in einem Bürgerkriegsland, sondern eben jenem EU-Staat, dessen Aussenministerin erst kürzlich behauptete, dass sich die Gewalt in Kriegen mehrheitlich gegen Frauen richten würde, und deren Frauenministerin davon überzeugt ist, dass Jungen in ihrem Land eigentlich niemals Opfer von Gewalt sein würden, sondern nur Täter werden könnten.

Nein, es ist kein bürgerkriegsgebeuteltes Entwicklungsland, in dem sich solche Dinge abspielen: es ist Österreich.

Hier freuen sich einige sogar an der Überschrift für dieses Buch:

Die erfreuliche Entmannung der Gesellschaft

In einem versteckten Dorf in Kolumbien entsteht unter weiblicher Führung unbemerkt eine unabhängige Parallelwelt

die Standard.at

Ich frage mich langsam, wie sich wohl die Männer in Österreich fühlen, die als Steuerzahler das Land und deren Vertreterinnen nun einmal mehrheitlich mitfinanzieren. Ob die langsam Angst kriegen?

Mädchen schlagen Zwölfjährigen fast zu Tode

Zitat:

Wie Polizeisprecher Dieter Elsbecker der Münsterschen Zeitung bestätigte, hatten die 13 und 17 Jahre alten deutschen Mädchen den ebenfalls deutschen Zwölfjährigen lebensgefährlich verletzt.

Im Bereich der Ludgerusschule Schotthock war es zu Beleidigungen gekommen, worauf die Mädchen auf den Jungen eingeschlagen und ihn getreten hätten, berichtete Elsbecker. Dabei hätten die Passanten, die eingeschritten waren, noch Schlimmeres verhindert, sagte der Polizeisprecher.

Auch das gibt´s. Weiteres hier…

Die “Brigitte” ruft dazu auf, Frauen wegzuklicken.

Dass sich Videospiele auf die Seelenbeschaffenheit von potentiell gewalttätigen Menschen auswirken können, ist längst nachgewiesen.
Die Brigitte fordert seit Neuestem Ihre Internetbesucherinnen dazu auf, eine von der Brigitte mit Häme und zahlreichen Falschbeschuldigungen bedachte ehemalige Tagesschausprecherin gegen die von Seiten der Brigitte vergötterte Ikone der Frauenbewegung “wegzuklicken”.

“Ausmachen”, “wegklicken”, “abschiessen” haben viele Jungs von klein auf in Ballerspielen gelernt. Sie haben sich dafür viel moralisches Geseufze von hauptsächlich weiblichen Erziehungspersonen anhören müssen, und wurden für ihre Schlechtigkeit verachtet. Doch: Die Brigitte hat gelernt. Was für Jungs schlecht ist, und sie schlecht macht, kann für Mädchen und Frauen vielleicht gut sein.
Die Brigitte-Redaktion setzt offenbar auf die nachgewiesenen “Erfolge der systematischen Desensibilisierung” durch verachtende Hetze in Computerspielen.
Machart:
Zuerst Unwahrheiten über die Meinungsäußerung einer Person verbreiten und diese später als Zielfigur für ein (zugegeben schlecht gemachtes) Ballerspiel benutzen…
Dann ist damit zu rechnen, dass es vielleicht für manche fehlgeleitete Frauen- oder Mädchenseele danach nur ein kleiner Schritt wäre, mit Gegenständen oder Distanzwaffen diese von der Brigitte zum “Wegklicken” freigegebene Zielperson anzugehen.

Wer meinen Beitrag jetzt unter den Labels: Zynismus, Spinnerei, oder schlechte Glosse einsortiert, liegt leider (nicht ganz) falsch.

Es ist vielmehr der verzweifelte Versuch, durch tiefes interlektuelles Bücken dem im freien Fall herabsinkenden Niveau der Zeitschrift nachkommen zu wollen.

Normalerweise lässt sich über das Thema Täterinnen kaum ein Witz machen. Doch diese weitere redaktionelle Entgleisung gegenüber Eva Hermann in einem bekannten deutschen Verlag musste einmal hier hinein. ich bin weder ein Freund oder Verfechter ihrer Thesen und Ansichten, doch was sich die deutsche Medienlandschaft im letzten Jahr an Hetze gegenüber Abweichlerinnen von der allgemeingültigen feministischen Doktrin erlaubt hat, erinnert an die Hexenjagt im Mittelalter – mit dem Unterschied, dass die offen aggressiv und mörderischer war.

Tatsache ist: es ist ein offenbar dämliches Spiel.
Nun zu mir: Schande auf mein Haupt! Ich gelobe Besserung. Ich verspreche, ab heute zwei Monate nicht mehr – auch nicht durch “Google-Verweise” – in meinen Recherchen das Portal der “Brigitte” zu betreten.