Dies ist kein Scherz, nein, es ist wahr.
In welch nüchtener Offenheit hier über eine generalisierte Ungerechtigkeit, mit der in Namen des spanischen Königs nun “Recht” gesprochen werden soll, schwadroniert wird, zeigt mir, wie weit offenbar diejenigen im Rahmen ihrer Verblendung fortgeschritten sein müssen, solche Fakten in der Berichterstattung unkommentriert zu lassen und sie somit dem Grunde nach gutzuheissen. (Schwerer Satzbau, puh!)
DIE STANDART.at berichtet ohne Rührung über diese Angelegenheit. Und in Deutschland legt sogar die BIG die englische Fassung des Gesetzes einfach unkommentiert ins Netz.
All das lässt Böses ahnen: Immerhin wird hier in einem Land der EU ein Gesetz verabschiedet, das Männer defakto für dasselbe Vergehen härter bestraft als Frauen. Sind wir wirklich schon soweit, offen vor dem Gesetz qua Geschlecht ungleich zu sein? Und wenn ja, wer wehrt sich wann dagegen?
