Backslash 2.0? Eher Gewalt 2.0 im “MÄDCHENBLOG”!

Wir lesen im “Mädchenblog”:

Nach wie vor macht es einen Unterschied, ob ein Mann Gewalt gegenüber einer Frau ausübt oder umgekehrt, denn diese Handlungen finden in einem gesellschaftlichen Kontext statt, der von der Männerbewegung ignoriert bzw. geleugnet wird. Gewalt gegen Frauen in Beziehungen gilt als Mittel der Macht und Kontrolle, dass zwar vom Mainstream (zumindest ab einer gewissen Schwelle) geächtet wird, in einigen sozialen Milieus aber noch als legitim gilt und einen wesentlicher Bestandteil von Männlichkeitskonstruktionen in Bereichen der Popkultur darstellt.

und nur wenige Zeilen später schreibt die Autorin:

Es geht mir hier nicht darum, Gewalterfahrungen von Männern zu bagatellisieren oder zu bestreiten, dass Frauen auch Täterinnen sind, sondern die Instrumentalisierung des Themas deutlich zu machen.

Was lernen wir aus diesen Veröffentlichungen?

Auf diese Weise werden in nur wenigen Zeilen Widersprüchlichkeiten weggenebelt, indem man (frau) einfach behauptet, sie seien nicht vorhanden.

Auch eine Möglichkeit. Zumindest einen Versuch wert. Doch leider kommt gerade die letzte Absichtserklärung einfach nicht überzeugend rüber.

Meine Interpretation dieses oft geübten Verhaltens :

handfuss.jpgHier fehlen Hand und Fuss im Argument. Es ist für die meisten Frauen nicht aushaltbar, feststellen zu müssen, dass die Opferrolle eben “teilbar” ist und die Täter(Binnen- I)nnen rolle auch.
So purzelt eine “Weltsicht” in sich zusammen, die die Grundlage der meisten feministischen Diskussionen über das Thema Gewalt ist. Das darf nicht sein. Also wird ein gesellschaftlicher Überbau konstruiert, dessen Konstruktion nur von der Hälfte der Bevölkerung im Konsens mitgetragen wird und in dem wieder nur die Frauen in der Opferrolle vorkommen. Und frau findet wieder die “geliebte innere Ruhe” auf Kosten männlicher Opfer und einer zumindest halbwegs logischen Nachvollziehbarkeit.

Unsere Antwort als Fachmänner und Fachfrauen:

Das können wir nicht verstehen. Es ist uns nämlich zu einfach.

„Meine Ex-Frau schlug mich bewusstlos, trotzdem wollte ich das alleinige Sorgerecht nicht beantragen“

Auch in Oberösterreich gibt es Fälle, in denen sich die Welt eben doch anders verhält, als es von Seiten der Politik wahrgenommen und beschrieben wird.

Ich habe darüber nachgedacht, aber dann hätte es wahrscheinlich bis zu
einer Entscheidung Jahre gedauert. Das wollte ich meinem Kind nicht
antun. Außerdem war es nicht sicher, ob ich das Sorgerecht bekomme.

sagt der misshandelte Ex-Ehemann, und verhält sich fairer, als es für Frauen  politisch korrekt wäre. Hier geht´s zum Artikel…

aus: nachrichten.at

Wie kommt es , dass so viele Männer umgekommen sind…?

Bei der “Schwarzen Witwe” aus Niedersachsen, wie der SPIEGEL sie nennt, haben in der Regel alte Männer die Bekanntschaft nur kurz überlebt. Andere Männer haben offenbar für sie gemordet, und die Polizei hat 20 Jahre gebraucht, die Täterin zu überfüren.

Es ging ums Geld.

Wie konnte es sein, dass es seit zwei Jahrzehnten immer wieder Verdächtigungen gegen Lydia L. gab, ja sogar Anzeigen und Ermittlungsverfahren, ohne dass die Polizei sie aus dem Verkehr ziehen konnte? Stattdessen reihte sie, wenn man den Fahndern glauben darf, Opfer an Opfer – jeder Fall schon eine Geschichte für sich. Und alle Geschichten zusammen die unglaubliche Geschichte eines Lebens jenseits von Moral und Gewissen.

Vielleicht geht es auch einfach darum, dass es Frauen nicht zugetraut wird, mehrere Morde zu begehen.

Täterinnen außer Kontrolle…

Aber weil sie am härtesten sei, gelte sie unter den Schülerinnen als Vorbild.

Junge Mädchen werden immer brutaler, zeigt die Statistik des Bundeskriminalamtes, aber keiner weiß, warum; ihr Anteil an der Jugendkriminalität hat sich in den letzten 15 Jahren vervierfacht, aber niemand hat ein Rezept dagegen.

Es ist, als sprächen sie eine fremde, neuartige Sprache.

… schreibt die Zeit in einem sehr präzisen Hintergrundartikel. Dem ist kaum etwas hinzuzusetzen.

Beratungsstellen für Täterinnen fehlen genauso, wie eine flächendeckende “Genderorientierung” in der Arbeit mit Gewalttätern.

Hier gibt es bereits Angebote in diese Richtung.
www.sektraining.de

www.gewalthotline.eu 

www.intervenieren.de