Es ist bemerkenswert, wie die Presse über die letzten Fälle von Kindstötungen durch Frauen bzw. durch Männer reagiert.
Sind Frauen die Täterinnen, wird vorschnell von “vermutlichen psychischen Störungen” berichtet, sind hingegen Männer die Täter, werden derartige Vermutungen weder berichtet, noch zitiert.
Hier und hier kann man es nachlesen.
Der Vater der durch die Mutter getöteten Kinder war zur Tatzeit an seiner Arbeitsstelle. Dies hinderte die Polizei jedoch nicht daran, einen Anfangsverdacht gegen ihn zu hegen, obwohl die Mutter der Kinder bereits ein Geständnis abgelegt hat.
er 45 Jahre alte Vater hatte am frühen Dienstag die Wohnung verlassen, um in den benachbarten Landkreis Neumarkt an seine Arbeitsstelle zu fahren. Nach der Gewalttat wurde auch er vorübergehend von der Polizei festgenommen. Die Kripo geht allerdings inzwischen davon aus, dass er von dem Verbrechen nichts gewusst hat. Die Obduktion der zwei Leichen ergab, dass die Kinder an Gewaltanwendung gegen Hals und Gesicht gestorben sind. Nähere Angaben machten die Ermittler nicht.
Offenbar sind Männer eher Mörder und Frauen eher kranke Menschen, wenn sie Kinder töten.
Ich will hier keinerlei Mutmaßungen über eine wirkliche oder eben nicht vorhandene psychische Störung bei der Täterin anstellen, allein die Berichterstattung in diesem und anderen Fällen gibt zu denken.
