Psychisch gestörte Täterinnen…

artikel1.jpgEs ist bemerkenswert, wie die Presse über die letzten Fälle von Kindstötungen durch Frauen bzw. durch Männer reagiert.

Sind Frauen die Täterinnen, wird vorschnell von “vermutlichen psychischen Störungen” berichtet, sind hingegen Männer die Täter, werden derartige Vermutungen weder berichtet, noch zitiert.

Hier und hier kann man es nachlesen.

Der Vater der durch die Mutter getöteten Kinder war zur Tatzeit an seiner Arbeitsstelle. Dies hinderte die Polizei jedoch nicht daran, einen Anfangsverdacht gegen ihn zu hegen, obwohl die Mutter der Kinder bereits ein Geständnis abgelegt hat.

er 45 Jahre alte Vater hatte am frühen Dienstag die Wohnung verlassen, um in den benachbarten Landkreis Neumarkt an seine Arbeitsstelle zu fahren. Nach der Gewalttat wurde auch er vorübergehend von der Polizei festgenommen. Die Kripo geht allerdings inzwischen davon aus, dass er von dem Verbrechen nichts gewusst hat. Die Obduktion der zwei Leichen ergab, dass die Kinder an Gewaltanwendung gegen Hals und Gesicht gestorben sind. Nähere Angaben machten die Ermittler nicht.

Offenbar sind Männer eher Mörder und Frauen eher kranke Menschen, wenn sie Kinder töten.

Ich will hier keinerlei Mutmaßungen über eine wirkliche oder eben nicht vorhandene psychische Störung bei der Täterin anstellen, allein die Berichterstattung in diesem und anderen Fällen gibt zu denken.

Frau von der Leyen und die “häusliche Gewalt”

Wenn Sie erfahren wollen, wie konkret die Ministerin über alle Formen der häüslichen Gewalt in der Schule aufklären läßt, so folgen Sie bitte unten stehendem Link. [Read more...]

Hakenkreuz selbst geritzt?

Zweifel kommen auf, glaubt man der FAZ und Web.de

Eine Anfang November angeblich von Neonazis misshandelte junge Frau hat sich das NS-Symbol nach Justizangaben vermutlich selbst in die Hüfte geritzt. Zitat:

Der Fall war von Beginn an mysteriös. Die junge Frau hatte erst neun Tage nach dem Vorfall die Tat bei der Polizei angezeigt. Die Ermittler gingen ihrerseits erst Ende November mit einem Fahndungsaufruf an die Öffentlichkeit. Laut damaliger Mitteilung schlossen Rechtsmediziner aus, dass sich die 17-Jährige die Verletzungen selbst zugefügt haben soll.

Auch Mittweidas Bürgermeister Matthias Damm (CDU) hatte nach einem Treffen mit der Jugendlichen keine Zweifel an ihrer Version. Er versuchte, bei der Aufklärung zu helfen, und schickte mehr als 100 Briefe an Anwohner, die das Geschehen beobachtet haben könnten. Denn die junge Frau hatte angegeben, dass mehrere Menschen von ihren Balkonen aus den Übergriff beobachtet hätten, ohne Hilfe zu leisten. Bislang meldeten sich aber trotz einer ausgesetzten Belohnung von 5000 Euro keine Zeugen.

Hier greift offenbar die gesellschaftlich weit verbreitete Annahme, dass Mädchen und Frauen erstmal “per se” Opfer sein müssen.

Die Waffen der Mädchen

Alain Guggenbühl hat in der Weltwoche einen Artikel verfasst, der sicher nicht nur Aufschluss über die jugendliche weibliche Gewalt in der Schweiz liefert.

«Heute Abend gehen wir Mädchen verdreschen!», raunt die 14-Jährige ihrer Kollegin zu. Diese mimt Zustimmung, während sie an ihren Haaren zupft. Die beiden haben ein gemeinsames Interesse entdeckt: am Freitag- oder Samstagabend ein Tram besteigen, eine «doofe Tusse» aufsuchen und sie dann in einem kurzen Einsatz tüchtig verdreschen. Tussi-Hühner und Landeier hätten dies verdient, ist ihre Überzeugung.

Sehr bemerkenswert finde ich die detailgetreue Beschreibung der Strategien, wie Mädchen ihre Taten verschleiern.

Weiterlesen können Sie hier…

Über getötete Kinder in Deutschland

Auch wenn sich in der letzte Woche die Meldungen über getötete Kinder und tötende Mütter gehäuft haben:

Die FAZ titelt: Weniger Kindstötungen in Deutschland

und weist u.A.  in ihrem Artikel darauf hin, dass blinder allein Aktionismus nicht hilft:

In diesen Fällen könnte eine „Kultur des Hinsehens“, wie sie Bundeskanzlerin Angela Merkel nach den Fällen von Plauen und Darry jetzt forderte, dem einen oder anderen Kind das Leben retten, und hier kann man auch fragen, ob es nicht sinnvoll wäre, die empfohlenen regelmäßigen Untersuchungen der Kinder gesetzlich vorzuschreiben. Dass damit aber eine Tat wie die in Darry verhindert werden kann, bleibt wohl ein frommer Wunsch.

Hilfreich wäre aber sicherlich, wenn Frauen als Täterinnen weder von der Justiz noch von der Politik derartig ausgeblendet würden, wie es bisher üblich ist.