POL-RBK: Häusliche Gewalt – Wohnungsverweis richtete sich gegen Frau

zitiert hier: http://www.presseportal.de/polizeipresse/

 Odenthal (ots) - Weil er sich den ständigen körperlichen
Attacken seiner 39-jährigen Lebensgefährtin nicht mehr erwehren
konnte, bat eín Mann aus Odenthal gestern Nacht
gegen 23.45 Uhr die Polizei um Hilfe. 

 Tatsächlich stellten die Beamten fest,
dass die stark alkoholisierte Frau recht aggressiv war
und sich auch nicht beruhigen ließ.
Deshalb verbrachte sie die Nacht in einer Gewahrsamszelle und darf
für die Dauer der nächsten zehn Tage auch nicht mehr in die
gemeinsame Wohnung zurückkehren. 

 Sofern sie sich doch zu diesem Schritt entscheidet, droht ihr ein
Zwangsgeld in Höhe von 500 Euro.

Diesen Beitrag zitiere ich wörtlich, weil hier deutlich wird, dass auch Pressemitteilungen geschlechtsspezifisch formuliert werden…

Frauenzeitschriften berichten über weibliche häusliche Gewalt

marieclaire1019071.jpgmarieclaire1019071.jpgIn USA sind in zwei Magazinen nun Berichte über weibliche Täterschaft bei Gewalt gegen den Partner erschienen. Sogar im namhaften Magazin der “Marie Claire” . Hier und hier geht es zu den Artikeln.

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(zur Ansicht: bitte auf das Bild klicken)

Bleibt abzuwarten, wann die deutsche Ausgabe nachzieht und sich ebenfalls dieses Themenkreises annimmt.

Interssant: Das Online-Forum mit den Kommentaren von Frauen, die ihre Männer geschlagen haben. Hier solidarisieren sich viele unterschiedliche Leserinnen und beschreiben zum Teil begeistert ihre Taten gegenüber den geschlagenen Männern. Fast so, als ob es gut (mindestens aber richtig) wäre…

Häusliche Gewalt: selbst das amerikanische Militär kennt Täterinnen…

zitiert hier: Military Homeferont

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Das amerikanische Militär scheint über das Thema häusliche Gewalt offenbar wesentlich umfassender aufgeklärt zu sein, als die meisten Politiker(innen) hierzulande.

Bei häuslicher Gewalt wird hier von Tätern und Täterinnen, sowie von männlichen wie weiblichen Opfern ausgegangen.

Domestic abuse involves a range of different acts by an abuser against a current or former spouse of the abuser, a person with whom the abuser shares a child in common, or a current or former intimate partner of the opposite sex with whom the abuser shares or has shared a home. Domestic abuse can happen in any couple. Either a woman or a man can be a victim and it reaches across all social, ethnic, economic, and cultural boundaries. It includes the use, attempted use, or threatened use of force or violence against the victim, like threatening to hurt or kill the victim, or actually using some kind of physical force against the victim, like hitting, punching, kicking, shoving or sexually assaulting the victim.

Täterinnen und die Selbstjustiz

Filme zu bewerten ist bekanntlich Geschmacksache. Doch die “Welt” beurteilt den neuen Film von Jodie Foster klar als “Aufruf zur Selbstjustiz”. Hier geht es zum Artikel über den Racheengel in

“die Fremde in Dir”.

Ich bin gespannt, inwieweit dieser Film auch bei den Frauenverbänden wahrgenommen wird.

Frau von der Leyen und die weibliche Täterinnenschaft

Hier eine bemerkenswert offene Formulierung über die neuen Projekte der Ursula von der Leyen, und zwar aus weiblicher Perspektive.

DAS FALSCHE TABU

Häusliche Gewalt ist auch Gewalt von Frauen gegen Männer und Kinder! von Astrid v. Friesen

ist der Artikel überschrieben. Die Autorin richtet sich gegen die Einseitigkeit der “politisch korrekten” einseitigen Maßnahmen bezüglich der Sensibilisierung der Hausärzte zur Intervention bei häuslicher Gewalt von Männern…

Zitat:

Die Crux: Niemand bekam es mit. Frauen schlagen heimlich und leise, selbst die Geschwister waren manchmal ahnungslos. Und das Tabu darüber zu berichten, dass die eigene Mutter einen derart schlägt, ist so enorm, so grauenhaft gross, dass diese Fakten erst nach monatelanger Therapie herauskamen. Hatte ich eine Vermutung, bedurfte es manchmal 10 bis 15 Fragen, um das Ausmaß ansatzweise ermessen zu können. Voller Scham, mit zerstörerischen Selbstzweifeln, in völliger Einsamkeit waren diese Kinder gewesen! Höchst bemerkenswert auch: Bei allen diesen Studentinnen waren die Mütter in sozialen Berufen tätig: als Erzieherinnen, Krippenhortnerinnen, Lehrerinnen, Krankenschwestern.

Mit diesem Tabu sollte unsere Ministerin brechen, damit würde sie Ehre anhäufen. Mit der Betonung, dass die häusliche Gewalt zu 50 Prozent von Frauen ausgeht. Und Kinder ebenso oft von ihren Mütter verprügelt und gequält werden. Dies belegt eine Meta-Analyse von 300 internationalen Untersuchungen. Und eine deutsche Doktorarbeit stellte bereits 1989 fest, dass 68 Prozent der Männer, aber nur 58 Prozent der Frauen häusliche Gewalt erlebt hätten. Selbst das Bundesministerium von Frau von der Leyen hat in einer Pilotstudie 2004 herausgearbeitet, dass die mittelschwere bis schwere Gewalt zur Hälfte von Frauen ausgeübt wird.

Hier gehts zum ganzen Artikel…