Häusliche Gewalt: Zwei Paare schlagen zu

St. Gallen. Die Stadtpolizei St. Gallen hatte am Freitagabend mit zwei Fällen von häuslicher Gewalt zu tun. Eine 25jährige Frau brauchte Hilfe, weil sie mit ihrem Ex-Freund in Streit geraten war. Das Paar hatte sich vor kurzem getrennt. Als sie aus der Wohnung einige Kleider holen wollte, kam es zu einer verbalen Auseinandersetzung. In der Folge schlug die Frau dem Mann an den Kopf, er reagierte mit Fusstritten.

Kurz nach 22 Uhr erstattete eine Frau Anzeige gegen ihren Ehemann wegen Tätlichkeit. Als die Polizei ihn befragte, bestritt er die Vorwürfe und beschuldigte seine Frau. Abklärungen ergaben, dass die Polizei bei der Familie schon mehrmals intervenieren musste.

www.tagblatt.ch – Häusliche Gewalt: Zwei Paare schlagen zu

So kann es kommen, wenn überall nur die Gewalt von Männern gegen Frauen wahrgenommen wird…

Ich bin (k)eine Mörderin, wie die Fernseh-Dokumentation beweisen will…

Ulrike C. war 37, als sie in den Frauenknast von Vechta kam. Wenn sie 2016 ihre Strafe abgesessen hat, ist sie 52 Jahre alt. Sie ist wegen Raubmordes zu lebenslanger Haft verurteilt worden.Ulrike C. arbeitet als Anstreicherin in dem über 200 Jahre alten Knast von Vechta. Eine schwere Arbeit: Eisengeländer entrosten, dicke Eichentüren abschleifen. Abends spielt sie in der Zelle Choräle auf einer alten Heimorgel. “Ich muss mich beschäftigen, denn ich will nicht so viel nachdenken”, sagt sie. “Sonst halte ich das hier nicht aus.”

NDR Fernsehen- Die elektronische Programmzeitung des NDR (EPG)

Liest man allein die Beschreibung des Films, so wird klar, dass der Film pünktlich zum “Weltfrauentag” auch wirklich ausgestrahlt werden durfte. Der Autor berichtet offenbar passend zur üblichen Doktrin, Frauen seinen eben doch die besseren Menschen…

Zitat:

Weniger als fünf Prozent aller Inhaftierten in Deutschland sind weiblich. Die Justizvollzugsanstalt für Frauen in Vechta ist eines der wenigen Frauengefängnisse in Deutschland. Die meisten der 132 weiblichen Häftlinge kommen mit der Haft, der Schuld und der Trennung von Partnern, Familien, Kindern und Freunden nur schwer zurecht. Deshalb ist der Strafvollzug hier auch längst nicht so hart wie im Männerknast: “Viele der Frauen waren Opfer, bevor sie Täterinnen wurden”, sagt Anstaltsleiter Oliver Wessels, “wir müssen erst einmal ihr Selbstwertgefühl kräftigen, damit sie stark werden für die Welt, in die sie zurückkehren sollen.”.

Für jeden Mann, der in den Knast kommt, gilt also gemäß der hier vetretenen Logik, dass er allein aufgrund seiner Geschlechtszugehörigkeit nicht Opfer sein kann, bevor er Täter wurde. Deshalb muss der Knast für Männer ja auch härter sein. Das Selbstbewusstsein der Männer muss also im Knast gebrochen werden, damit sie später friedlich werden.
Diese Logik führt dann zwingend logisch zu den fast verschwindend geringen Rückfallquoten bei männlichen Tätern, die den Knast hinter sich bringen… (Vorsicht: Ironie!)

Zitat:

Lutz G. Wetzel durfte sich mit einem Kamerateam frei im Frauenknast von Vechta bewegen, weibliche Inhaftierte äußern sich freimütig über ihr Leben. Der Film gibt Einblicke in eine Welt voller Verletzlichkeit, Enttäuschung und Sehnsüchte, aber auch voller Misstrauen und Neid. Und doch sind es auch starke Frauen, die in der Einsamkeit der winzigen Hafträume gegen Verzweiflung und Resignation kämpfen, obwohl sie wissen, dass oft noch viele Jahre im Frauenknast vor ihnen liegen.

Na, super!

Die UNO bestätigt: Die meisten Menschenhändler sind Menschenhändlerinnen.

Pretoria – Up to 75% of all perpetrators of human trafficking are women, according to a study released in Pretoria on Wednesday.

Apart from being offenders themselves, over 70% of women were victims of trafficking, noted the Global Report on Trafficking in Persons, by the UN Office of Drugs and Crime (UNODC).

The study was conducted in 155 countries, between 2007 and 2008.

“Between 65% and 75% of offenders are women,” said UNODC regional representative Jonathan Lucas.

More women convicted for trafficking

In countries that participated in the study, 30% more women than men were convicted for trafficking.

“Women play an important role, more than men and boys,” said Lucas.

“Females remain the highest of trafficked individuals worldwide,” said UNODC national project co-ordinator for trafficking Johan Kruger.

South Africa was identified as a destination country for trafficked persons, which Kruger said could be linked to poverty.

“It is not indicated in the report but several underlying factors of trafficking is poverty while others are coerced into thinking they will have [a] better life [elsewhere],” he said.

Main form of exploitation

Sexual exploitation was found to be the main form of exploitation in southern Africa and the rest of the world. This was closely followed by forced labour, said Kruger.

The report found that most of the victims in the region – from which most of the data was received from shelters – were adult women and children of both sexes.

In West and Central Africa, forced labour was prominent as well as trafficking for organ removal. Most of the victims were found to be children.

Globally, between 15 and 25% of victims were children.

Protocol to prevent and punish trafficking in people came into effect in December 2003.

Hier ist es nachzulesen…

Wir dürfen gespannt sein, wann diese Studie – wie andere Studien vor ihr, die über die dunklen Seiten weiblicher Tätigkeiten berichten – soweit in der Versenkung verschwindet, dass nichts mehr am herrschenden Klischee rüttelt, Frauen seien doch die besseren Menschen.

Mädchengang raubt Frau aus. Täterinnen sind 13 Jahre alt.

Drei 13-Jährige haben am Samstagmorgen in Marzahn eine 42-jährige Frau überfallen und geschlagen. Die Mädchen hatten die 42-Jährige in den frühen Morgenstunden an der Tram-Haltestelle Marzahner Promenade/Landsberger Allee nach Geld gefragt, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Als die Frau erklärte, kein Geld bei sich zu haben, schlugen und traten die Mädchen derart auf sie ein, dass die Frau ins Gleisbett stürzte.

Hier gefunden…

Menschenhandel, Sexsklavinnen und Kinderverschleppung – wer ist wohl verantwortlich?

Die Uno weiss es und “Glaube aktuell” hat das Thema aufgegriffen.

(Rom/Fidesdienst) – Sexuelle Ausbeutung und Zwangsarbeit gehören zu den am weitesten Verbreiteten Formen des Menschenhandels. Dies geht aus einem vor kurzem veröffentlichten Bericht des UNO-Büros für Drogen- und Kriminalitätsbekämpfung (UNODC) hervor. Sexuelle Ausbeutung von Frauen ist der häufigste Grund (79%) und es sind immer mehr junge Mädchen betroffen. Überraschend ist jedoch, dass Frauen häufig auch Täterinnen sind, denn in 30% der Fälle sind Frauen als Täterinnen aktiv, wobei oft ehemalig Opfer dazugehören. In Osteuropa und Zentralasien stellen sie sogar über 60% der verurteilten Täter und Täterinnen.

Da werden wohl noch viele umlernen müssen, vornehmlich jene, die glaubten, dass Frauen einfach die besseren Menschen sind.