Deutschland und die Ware Mensch – Menschenhandel

Institutsdirektor Heiner Bielefeldt appelliert an die Bundesregierung, die schon 2005 formulierte Konvention des Europarats gegen Menschenhandel zu ratifizieren. Seine Kollegin Petra Follmar-Otto hat eine Studie über den “Menschenhandel in Deutschland” verfasst. Sie plädiert für eine großzügigere Auslegung des Aufenthaltsrechts in Deutschland. Von der gängigen Aufenthalts-Praxis profitieren ihrer Meinung nach vor allem die skrupellosen Ausbeuter der Ware Mensch: “In dem Moment, in dem sich die Arbeitnehmer aus ihrem Arbeitsverhältnis lösen, erlischt sozusagen auch ihr Aufenthaltsrecht. Und damit wird den Tätern und Täterinnen von Menschenhandel ein gewichtiges Instrument an die Hand gegeben”, um ihre Opfer auszubeuten, sagt Petra Follmer-Otto.

Deutschland und die Ware Mensch | Deutschland | Deutsche Welle | 14.07.2009

Nur zur Erinnerung: Es gibt laut einer Studie der OECD mehr Täterinnen als Täter.

Doch wo bleiben die Feministinnen, die sich dieses Themas annehmen? Gibt es demnächst einen Artikel in der EMMA, der dieses Thema aufgreift?

Wie die Erzieherin Antonie Armbruster-Petersen in ihrer “Mädchenarbeit” Jungen zu “Verlierern im körperlichen Kampf” macht

Antonie Armbruster-Petersen: Mein Ziel ist es auf jeden Fall, das zu verändern, Chancengleichheit zu schaffen für Mädchen und Jungen – Frauen und Männer, für Menschen, die sich nicht festlegen wollen, die Queerbewegung und “Fuck Gender”. Mir ist es auch wichtig, Mädchen sichere Räume zu bieten. Denn die Jungen- und Männerdominanz fand ich immer sehr gruselig, auch im Freizeitbereich. In dem Neuköllner Projekt, in dem ich damals gearbeitet habe, habe ich deshalb ganz bewusst die Jungs aus meinem Selbstverteidigungskurs ausgeschlossen. Da haben sie erst mal ganz schön rebelliert. Später habe ich dann auch Jungentraining angeboten, unter anderen Prämissen, und irgendwann konnte ich mit den Jungen und den Mädchen zusammen arbeiten. Und das war super.

AVIVA-BERLIN: Inwiefern hast du mit den Jungen anders gearbeitet als mit den Mädchen?

Antonie Armbruster-Petersen: Die Jungs haben sich sowieso schon ganz gut körperlich gewehrt. Für die Mädchen war es ganz wichtig, überhaupt erst ein Selbstbewusstsein aufzubauen. Als die Jungs dann dazu kamen, konnten die Mädchen schon einiges. Dadurch waren die Rollen anders verteilt: Die Mädchen haben den Jungs bei den PartnerInnen-Übungen gezeigt, wo es langgeht – dass es um Verteidigung geht, nicht um Angriff. So hatten auch die Jungs die Möglichkeit anders zu agieren, als es von ihnen erwartet wurde.

AVIVA-Berlin

Ich dachte zuerst, ich lese nicht richtig. Eine Frau, die sich als Feministin versteht, glaubt also – einfach so – natürlich auch mit  Jungen arbeiten zu können …
Das allein sagt sicher mehr über das omnipotente Selbstbild dieser Frau aus, als über die optionale Qualität ihrer Arbeit.
Dass sie sich jedoch mit ihren Übergriffigkeiten medienmäßig so aus dem Fenster lehnt, hätte ich nicht gedacht.
Das zeigt wieder mal, wie unverblümt solcher “pädagogischer” Irsinn heute geäußert wird, weil im Rahmen von sogenannter “Mädchenförderung” viel Geld schnell und leicht fließt und offensichtlich niemand kontrolliert, ob  vielleicht gar unter solchen Deckmänteln Jungen bewußt zu Opfern gemacht werden.

Mal nebenbei: auch jede Erzieherin hat sich in erster Linie am Kindeswohl zu orientieren, nicht aber  an seltsam  verquasten Ideologien. Das scheint  in der Mädchenarbeit von heute noch nicht flächendeckend angekommen zu sein…

SMS lässt Lügengebäude einer Frau einstürzen

Um sich das alleinige Sorgerecht für ihren Sohn zu sichern, bezichtigte eine junge Frau wider besseres Wissen ihren Lebensgefährten, sie vergewaltigt zu haben, woraufhin der verhaftet wurde. Eine Kurznachricht auf seinem Handy ließ das Lügengebäude der Frau einstürzen und brachte sie selbst vor Gericht. Wegen Verdachts der falschen Verdächtigung wurde nun gegen sie verhandelt.
Die Angeklagte, eine 21-jährige Auszubildende, hatte im Juni 2008 bei der Polizei Anzeige gegen ihren Lebensgefährten erstattet. Er sei in ihre Wohnung eingedrungen, habe sie auf dem Sofa festgehalten und zum Geschlechtsverkehr gezwungen. Auf diese Anschuldigung hin suchte die Polizei den Mann an seinem Arbeitsplatz auf und nahm ihn fest. Er stritt die Vorwürfe ab, sollte aber in Untersuchungshaft genommen werden. In letzter Sekunde – der Haftbefehl war schon unterschrieben – eröffnete der Verdächtigte ein wichtiges Detail: Am Tag der angeblichen Vergewaltigung hatte er eine SMS von seiner Freundin bekommen, die im Handy gespeichert war. Der Inhalt: “Hallo, können wir heute abend Sex machen?” Der Mann gab an, er sei zu seiner Freundin gegangen, um dieser Aufforderung nachzukommen. Nach dem Geschlechtsverkehr habe sie ihn aufgefordert, das Kondom nicht wie sonst in der Toilette, sondern im Mülleimer zu entsorgen.
Hier geht die abenteuerliche Lügengeschichte weiter…

Freiburg: SMS lässt Lügengebäude einer Frau einstürzen – Badische-Zeitung.de

Besonders dreist ist jedoch der folgende Absatz. Er zeigt in kaum bekannter Detailtreue, wie überzeugt diese Frau von ihrer Unschuld und der Boshaftigkeit aller Männer ist.

Nach dem Hauptschulabschluss, einem sozialen Jahr im Kindergarten und einer abgebrochenen Ausbildung macht die Angeklagte momentan eine Ausbildung zur Kinderpflegerin. Schon in Vernehmungen durch die Polizei war aufgefallen, dass sie auf genaueres Nachfragen über den Wahrheitsgehalt ihrer Aussage ins Wanken geriet und statt einer Antwort nur den Wunsch nach dem alleinigen Sorgerecht für ihren Sohn äußerte.
Eine Freiheitsstrafe hielt das Gericht für nicht erforderlich. Die junge Frau, die von Hartz IV lebt, wurde zu einer Geldstrafe von 80 Tagessätzen a 10 Euro verurteilt.

Wie Frauen Serientäterinnen schönreden

ist in einem exzellenten Beitrag von Arne Hoffmann nachzulesen. Es geht zwar “nur” um die Erklärung einer Schauspielerin, die eine sadistische Killerin spielt, jedoch die Erklärungen spiegeln derart den Zeitgeist wieder, dass man(n) erschrecken muss.

Hier gehts zum Artikel.

Totes Baby in der Tiefkühltruhe – ein Bestattungsritual?

Erfurt: Totes Baby in der Tiefkühltruhe – ein Bestattungsritual?

Abendzeitung – Erfurt: Totes Baby in der Tiefkühltruhe – ein Bestattungsritual?

Schon wieder ist ein totes Baby in einer Tiefkühltruhe gefunden worden: Die Leiche eines neugeborenen Jungen wurde bereits am Dienstagabend in Erfurt entdeckt. Gegen die 37-jährige mutmaßliche Mutter wird wegen Totschlags ermittelt, so der Sprecher der Erfurter Staatsanwaltschaft, Hannes Grünseisen.

Für den Münchner Psychiater Professor Michael Soyka ist die Häufung solcher Fälle überraschend. Besonders tragisch: In den seltensten Fälle handelte es sich dabei um psychisch kranke Mütter, die zum Beispiel unter einer Schwangerschaftsdepression leiden.

Viel häufiger seien ungewollte Schwangerschaften oder die Überforderung der Mutter mit der Erziehung oder Pflege des Kindes. Soyka: “Meistens sind es alleinerziehende Mütter, oft aus niedrigem sozialem Niveau”.

Warum viele Mütter ihre toten Kinder in die Tiefkühltruhe stecken, erklärt der Psychiater so: “Es handelt sich um eine Art Bestattungsritual. Die Mutter kann die Illusion haben, das Kind sei nicht ganz weg, noch irgendwie da.”

Komisch, wenn ein Mann einen Menschen umbringt, und ihn einbuddelt, kommt kein Psychiater auf diese Idee. So ist hier wohl wieder die rosarote Brille im Spiel, die auch Psychiater aufsetzen, wenn sie Täterinnen begutachten.