Prügelnde Mutter ist “nicht gewalttätig”

NEU-ULM (mick)
Mehrmals hat eine 47-jährige Frau aus Senden ihren 12-jährigen Sohn ermahnt, er solle nicht mit Feuerzeug und Spraydose zündeln. Doch der Bub setzte sein gefährliches Spiel solange fort, bis die irgendwann völlig entnervte Frau heftig mit einer Wäscheleine zuschlug.

Das Ergebnis dieses Vorfalls im vergangenen November waren blaue Flecke, Schwellungen im Gesicht und rote Striemen an den Füßen des Jungen. Gestern musste sich die geschiedene Mutter von fünf Kindern vor dem Neu-Ulmer Amtsgericht verantworten.

“Es tut mit leid. Es wird nie wieder vorkommen”, beteuerte die Angeklagte mehrfach gegenüber Richter Bernt Münzenberg und Staatsanwalt Walter Henle. Es sei das erste Mal gewesen, dass sie eines ihrer Kinder geschlagen habe. Dreimal sei ihre siebenjährige Tochter am besagten Tag zu ihr gelaufen gekommen.

Das Mädchen habe erzählt, dass der 12-Jährige und sein Freund mit dem explosiven Spray herumhantieren. Alle Verbote der Mutter blieben wirkungslos, der Sohn verbarrikadierte sich schließlich in seinem Zimmer. Gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten öffnete die Beschuldigte dann gewaltsam die Tür. Der Junge habe ihr dann – laut ihrer früheren Aussage bei der Polizei – mit den Füßen in den Bauch getreten. Daraufhin verpasste ihm die Angeklagte sozusagen eine ordentliche Tracht Prügel.

Bis hierher ist der Vorgang nachvollziehbar, auch ich würde von einer Verzweiflungstat sprechen…

Doch jetzt kommt´s:

Die Frau sei eine äußerst liebevolle, aber überforderte Mutter, der es oft schwer falle, ihren Kindern die nötigen Grenzen zu setzen. Staatsanwalt Henle ging von einem minder schweren Fall aus und forderte vier Monate Haft auf Bewährung, sowie 60 Stunden gemeinnützige Arbeit. “Ich unterstelle der Angeklagte nicht, dass sie gewalttätig ist“, so Henle.

Ob ein Angeklagter wohl die gleiche Entlastung bekäme?

Ich bin (k)eine Mörderin, wie die Fernseh-Dokumentation beweisen will…

Ulrike C. war 37, als sie in den Frauenknast von Vechta kam. Wenn sie 2016 ihre Strafe abgesessen hat, ist sie 52 Jahre alt. Sie ist wegen Raubmordes zu lebenslanger Haft verurteilt worden.Ulrike C. arbeitet als Anstreicherin in dem über 200 Jahre alten Knast von Vechta. Eine schwere Arbeit: Eisengeländer entrosten, dicke Eichentüren abschleifen. Abends spielt sie in der Zelle Choräle auf einer alten Heimorgel. “Ich muss mich beschäftigen, denn ich will nicht so viel nachdenken”, sagt sie. “Sonst halte ich das hier nicht aus.”

NDR Fernsehen- Die elektronische Programmzeitung des NDR (EPG)

Liest man allein die Beschreibung des Films, so wird klar, dass der Film pünktlich zum “Weltfrauentag” auch wirklich ausgestrahlt werden durfte. Der Autor berichtet offenbar passend zur üblichen Doktrin, Frauen seinen eben doch die besseren Menschen…

Zitat:

Weniger als fünf Prozent aller Inhaftierten in Deutschland sind weiblich. Die Justizvollzugsanstalt für Frauen in Vechta ist eines der wenigen Frauengefängnisse in Deutschland. Die meisten der 132 weiblichen Häftlinge kommen mit der Haft, der Schuld und der Trennung von Partnern, Familien, Kindern und Freunden nur schwer zurecht. Deshalb ist der Strafvollzug hier auch längst nicht so hart wie im Männerknast: “Viele der Frauen waren Opfer, bevor sie Täterinnen wurden”, sagt Anstaltsleiter Oliver Wessels, “wir müssen erst einmal ihr Selbstwertgefühl kräftigen, damit sie stark werden für die Welt, in die sie zurückkehren sollen.”.

Für jeden Mann, der in den Knast kommt, gilt also gemäß der hier vetretenen Logik, dass er allein aufgrund seiner Geschlechtszugehörigkeit nicht Opfer sein kann, bevor er Täter wurde. Deshalb muss der Knast für Männer ja auch härter sein. Das Selbstbewusstsein der Männer muss also im Knast gebrochen werden, damit sie später friedlich werden.
Diese Logik führt dann zwingend logisch zu den fast verschwindend geringen Rückfallquoten bei männlichen Tätern, die den Knast hinter sich bringen… (Vorsicht: Ironie!)

Zitat:

Lutz G. Wetzel durfte sich mit einem Kamerateam frei im Frauenknast von Vechta bewegen, weibliche Inhaftierte äußern sich freimütig über ihr Leben. Der Film gibt Einblicke in eine Welt voller Verletzlichkeit, Enttäuschung und Sehnsüchte, aber auch voller Misstrauen und Neid. Und doch sind es auch starke Frauen, die in der Einsamkeit der winzigen Hafträume gegen Verzweiflung und Resignation kämpfen, obwohl sie wissen, dass oft noch viele Jahre im Frauenknast vor ihnen liegen.

Na, super!

Frau tötet Ehemann und trennt ihm die Beine ab…

In der Gegend um Westerringen fand ein Passant die Leiche eines 46 Jahre alten Polizisten ohne Beine in einem Graben, wie die Polizei in Augsburg am Sonntag mitteilte. Es handele sich höchstwahrscheinlich um das Ende einer Ehetragödie. Erste Befragungen hätten den Verdacht auf die 33-jährige Ehefrau gelenkt, die festgenommen worden sei.

Die Polizei fand die Beine des Mannes etwa 600 Meter vom Fundort der Leiche in einem Plastiksack. Zwei Kinder des Ehepaares im Alter von anderthalb und vier Jahren befinden sich in Obhut der Großeltern.

Nach ersten Erkenntnissen starb der 46-jährige nach massiver Gewalteinwirkung auf den Kopf, der genaue Tatablauf und der Hintergrund standen am Sonntag noch nicht eindeutig fest. Der Polizei zufolge war aber bekannt, dass schon länger Spannungen zwischen den Eheleuten herrschten. 

Es ist für mich immer wieder bemerkenswert, WIE passiv über die Taten berichtet wird: “starb durch massive Gewalteinwirkung… Spannungen, die geherrscht haben…”

Hier gefunden

Zum Vergleich: im selben Artikel wird über einen anderen Fall berichtet, der sich auch an diesem Wochenende ereignet hat.

Hier war der Mann der Täter:

Nach den Ermittlungen der Polizei in Saarlouis spaltete ein 47 Jahre alte Kraftfahrer seiner 40-jährigen Ehefrau mit einer Axt den Schädel, ihrer 20-jährigen Tochter und dem gemeinsamen sechsjährigen Sohn habe er mit einem 25 Zentimeter langen Fleischermesser die Kehlen durchgeschnitten. 

Der Vater wurde den Angaben zufolge volltrunken neben der toten Frau im Wohnzimmer auf der Couch liegend aufgefunden. Die Polizei nahm ihn als dringend tatverdächtig fest. Er war am Sonntag noch nicht vernehmungsfähig und wurde wegen des starken Alkoholeinflusses in einer Klinik behandelt.

“Frauenbonus” bei Gericht: 8 Monate Haft für die Tötung eines Säuglings

Die Staatsanwaltschaft hatte der Frau Mord aus niedrigen Beweggründen vorgeworfen und auf lebenslange Haft plädiert. Die Verteidigung hatte eine Bewährungsstrafe wegen fahrlässiger Tötung gefordert. Das Schwurgericht hielt eine vorsätzliche Tötung nicht für erwiesen.

Worum es geht:

Erst bringt eine Frau unter falschem Namen ihr Kind per Kaiserschnitt zur Welt. Dann verschwindet sie kurze Zeit später und wird als vermisst gemeldet. Daraufhin läuft die Suche nach Mutter und Kind auf Hochtouren, die Öffentlichkeit wird eingeschaltet, die Polizei und Andere suchen… und finden.

Schließlich wurde die Frau in der Wohnung ihrer Eltern in Edertal-Bergheim gefunden, das Baby lag tot in einem Müllsack im Kofferraum ihres Autos. Zum Hintergrund der Tat gab sie an, sie habe sich durch die Schwangerschaft und die bevorstehende Mutterschaft in ihrer Lebensplanung gestört gefühlt. 

Die Frau sei überfordert gewesen und habe das Baby, um es zu beruhigen, mehrfach an die Brust gedrückt, heißt es in der Urteilsbegründung des Gerichts. Dadurch sei es erstickt. “Der eigentliche Tathergang und die Todesursache sind jedoch nicht klar”, sagte der Vorsitzende Richter Volker Mütze. 

Hmm… Soweit so ungerecht auf den ersten Blick. Doch es kommt noch eindeutiger:

Die Frau, die bereits elf Monate in Untersuchungshaft gesessen hatte, ist nach dem Urteilsspruch auf freiem Fuß. Für die Monate, die sie zu lang in Haft gesessen habe, werde sie entschädigt, kündigte Mütze an, ohne Einzelheiten zu nennen

Bisher dachte ich, dass Richter Vultelius der ungekrönte Misandriekönig ist, doch offenbar hat er Konkurrenz.

Hier ist der gesamte Beitrag zu finden.

Genderama verlinkt diesen Fall unter dem Stichwort: “Wirklich späte Abtreibung”. Ein treffender Begriff.

Frauen wehren sich – aber das ist ja keine Gewalt

Frauen wehren sich? Von http://flickr.com/photos/yog/ Genderama weist uns darauf hin: Hier wird einmal mehr deutlich, wie sehr Frauen sich im Recht fühlen… Das Foto stammt wohl aus Berlin Friedrichshain.  Was auch immer das für ein Laden ist: 

 

Die Besitzer(in) “Anne Fresse” aus dem “Valerie Solanas Weg” muss sich gefallen lassen, dass unschwer zu erkennen ist, dass sie hier offen zur Gewalt aufruft… 

 

Natürlich ist die Verfasserin zu feige, den wirklichen Namen und eine reale Adresse anzugeben… Sogar mehrsprachig wird das Machwerk verbreitet …

Maenner antworten

 

 

 

 

 

 

 

 

Und hier ist eine äquivalente Antwort aus einem englischsprachigen Blog, nur damit klar wird, wie es umgekehrt wäre. Hier gefunden...