Amoktäterin verweigerte sich einer Psychotherapie, und der erschossene Krankenpfleger rettete selbstlos andere Menschenleben

Gleich zwei wesentliche Vorurteile, die Frauen schön- und Männer schlecht reden werden hier in Kürze widerlegt

 Auch litt die Täterin nach wie vor unter den psychischen Folgen mehrerer Fehlgeburten, eine hatte sie 2004 im St.-Elisabethen-Krankenhaus in Lörrach gehabt. Vor etwa fünf Jahren habe sie Kontakt zu einem Psychotherapeuten gehabt, hieß es in der Mitteilung. In psychiatrischer oder psychologischer Behandlung war sie aber wohl nicht, obwohl der Ehemann ihr dazu geraten habe.

Täterin bewarb sich erfolglos im Krankenhaus
Aus einem Schreiben, das die Ermittler sicherstellten, habe sich zudem ergeben, dass sich die 41-Jährige im Jahr 2006 um eine Tätigkeit in der Verwaltung des Krankenhauses beworben hatte, aber nicht angestellt wurde.

Nach der Rekonstruktion der Geschehnisse nehmen Polizei und Staatsanwaltschaft zudem an, dass durch das Eingreifen des getöteten Krankenpflegers weitere Opfer verhindert werden konnten. Er habe sich der Täterin entgegengestellt und sie dadurch aufgehalten, bis kurze Zeit später die Einsatzkräfte eintrafen, teilten die Behörden weiter mit

Frauen-Gründe zum Töten

Amy Bishop war völlig ruhig am Nachmittag des 12. Februar, nichts deutete auf Erregung oder Verwirrung hin. Wie an jedem Freitag unterrichtete die Biologie-Professorin an der Universität von Alabama ihren anderthalb Stunden währenden Kurs in Neurophysiologie. Dann ging sie in den Konferenzraum der Fakultät für Wissenschaft und Technologie auf dem Campus in Huntsville, um an der wöchentlichen Sitzung der Belegschaft teilzunehmen.

40 Minuten saß Bishop in der Konferenz und hörte still den Diskussionen und Vorträgen zu. Dann zog sie einen 9-Millimeter-Revolver aus ihrer Handtasche und schoss sechs Kollegen nieder. Erst als die Trommel leer geschossen war, hörte sie auf abzudrücken, verließ den Raum, warf die Waffe weg und stellte sich vor dem Gebäude der Polizei.

Der Mehrfachmord durch die Professorin kann kaum als Amoklauf bezeichnet werden. Amy Bishop handelte eindeutig nicht im Affekt, jedenfalls nicht im unmittelbaren. Ihren Zorn darüber, dass sie von ihren Kollegen nicht zur vollen Professorin ernannt wurde und eine Anstellung auf Lebenszeit erhielt, trug Amy Bishop schon seit einem Jahr mit sich herum.

Ihr Ehemann James Bishop berichtete später den Behörden, dass seine Frau schon seit Wochen auf einer Schießanlage den Umgang mit der Waffe geübt hatte. Und so können die Morde von Alabama, die seither Amerika umtreiben, nur als eines bezeichnet werden: als kaltblütig.

Die Neigung, Fälle weiblicher Gewalt wie den von Wuornos in Lehrstücke über Unterdrückung zu verwandeln, stammt laut Tanenhaus aus dem Feminismus der 60er und 70er Jahre. Für die Gegenwart sind solche Allegorien jedoch nicht mehr angemessen. Wenn man über Amy Bishop spricht, sollte man beispielsweise darüber sprechen, dass sie, wie viele Frauen heute, die Alleinverdienerin einer Familie mit vier Kindern war und unter enormem Druck stand.

Die Verweigerung der unbefristeten Lehrstelle bedeutete für ihre Familie eine Katastrophe. Mit dieser Situation könnten sich viele berufstätige Mütter identifizieren, schon gar in einer Zeit, in der die Zahl berufstätiger Frauen die Zahl berufstätiger Männer übersteigt. Eine solche Identifikation ist aber aus offensichtlichen Gründen nicht wünschenswert. Dann lässt man Bishop schon lieber zum irren Genie werden.


Hier gehts weiter mit einem Hintergrundbericht, der in der Klarheit seinesgleichen sucht …

Buchempfehlung: Yvonne Raub: Amazonismus

Einen besonderen Platz in diesem Blog verdient das Buch „Amazonismus, gewalttätige Mädchen als neue Zielgruppe“ von Yvonne Raub. Aus dem Klappentext:

Die Autorin befasst sich in der vorliegenden Arbeit mit dem hochaktuellen, jedoch noch sehr fragmentarisch beforschten Thema der Mädchengewalt. Sie gibt diesem Phänomen mit „Amazonismus“ einen Namen und beleuchtet Hintergründe, Motive, sowie Erscheinungsformen und Erklärungstheorien. Neben der Vorstellung eines bereits erprobten und bewährten Konzepts der täterInnenorientierten Gewaltberatung macht sie einen Vorschlag für ein handlungsanweisendes Anti-Gewalttraining für Mädchen mit entsprechenden Modulen. Die Autorin spricht sich eindeutig für eine genderorientierte Perspektive aus, ohne die Täterinnen geschlechtsbedingt zu entschuldigen. Dabei stellt sie sich der Frage, wie Modelle für eine Erfolg versprechende Gewaltarbeit mit Mädchen beschaffen sein müssen.

Dieses Buch ist nach meiner persönlichen Ansicht insgesamt „eine Wucht“. Frau Raub hat nicht nur präzise wissenschaftlich recherchiert, weshalb und wie Mädchen als Täterinnen ausgeblendet werden, sie stellt zudem uns Lesern auch Theorien zur Verfügung, wie sich die Täterinnen als solche „selbst ausblenden“.  Der Zusammenhang zwischen dem gesellschaftlich bedingte „Frau=Opfer“ Blickwinkel und einem weiblichen „Gewaltkreislauf“ wird deutlich herausgearbeitet. Zudem legt uns die Autorin dar, wie der Teufelskreis Amazonismus durch gezielte Täterinnen-Arbeit handlungsorientiert durchbrochen werden kann.  Eine unbedingte Lese-Empfehlung für alle Praktiker/innen, die nicht mehr bereit sind, weibliche Gewalttäterschaft zu ignorieren oder zu verniedlichen.

Eine Rezensentin bei Amazon fasst die Einmaligkeit dieses Buches so zuammen:

Empathie lässt sich nicht über Unterwerfung erzielen, sondern nur durch und über Eigenempathie, so eine der zentralen Thesen: Bin ich mit mir gefühlsmäßig im Kontakt und vermag ich mich entsprechend zu artikulieren, dann kann auch der Weg zur Opferempathie und zu gewaltfreien Wegen der Konfliktlösung gebahnt werden.

Das vorliegende Werk ist fundiert, multidimensional und handlungsorientiert und somit ein fantastischer Ausgangspunkt für eine vertiefte, gerne auch kontroverse, fachliche Debatte zur Herausforderung  Amazonismus  und seine weitere Beforschung.

Dem kann ich mich nur anschließen. 

Unbedingt lesen und kaufen!

Frau versucht Freund zuerst mit Ninja-Schwert, dann mit einem Steinwurf aus dem 2. Stock zu töten

Ich finde, es ist immer wieder sehr aufschlußreich, WIE über die Tötungsabsichten von gewalttätigen Frauen berichtet wird: Deshalb hier ein Gesamtzitat:

Abendzeitung – Versuchte Tötung: Beziehungsstreit mit Ninja-Schwert

Was sich streitet, liebt sich – aber in diesem Fall wird die Versöhnung schwer fallen. Am Sonntag kam es in der Ungsteiner Straße zu einem Beziehungskrach zwischen einer Sachbearbeiterin und ihrem arbeitslosen Freund, der in einer Schwert-Attacke gipfelte.

RAMERSDORF – Begonnen hatte der Zwist mit einem Wortgefecht, bei dem die 32-Jährige drohte, ihren sieben Jahre jüngeren Partner zu töten. Es folgte ein Handgemenge, bei dem der Freund Biss- und Kratzwunden an Rücken, Bauch und im Gesicht erlitt. Dann nahm die Frau ein Ninja-Schwert von der Wand und ging auf ihren Freund los. Der konnte den Angriff abwehren und die Freundin entwaffnen. Daraufhin verließ er die Wohnung, vergaß aber seine Geldbörse.

Auf dem Heimweg entschied er sich, umzukehren und das Portemonnaie bei der wütenden Freundin abzuholen. Ein fast tödlicher Fehler.

Am Telefon sagte ihm die Freundin, sie habe die Geldbörse aus dem Fenster geworfen, auf einen Grünstreifen vor dem Haus. Der junge Mann kam zum Haus zurück und suchte die beschriebene Stelle ab. Plötzlich hörte er neben sich ein dumpfes Klatschen. Die Freundin hatte einen 1,5 Kilo schweren Stein aus dem zweiten Stock nach unten geworfen.

Der Freund blieb bei dem Steinwurf unverletzt und alarmierte die Polizei. Die Staatsanwaltschaft hat Haftbefehl wegen versuchter Tötung beantragt.

Dieser Artikel ist für alle Frauen, die wissentlich falsch ihre Männer des sexuellen Missbrauchs bezichtigen.

Former Vancouver police officer Clyde Ray Spencer spent nearly 20 years in prison after he was convicted of sexually molesting his son and daughter. Now, the children say it never happened.Matthew Spencer and Kathryn Tetz, who live in Sacramento, Calif., each took the stand Friday in Clark County Superior Court to clear their father’s name, The Columbian newspaper reported.Matthew, now 33, was 9 years old at the time. He told a judge he made the allegation after months of insistent questioning by now-retired Clark County sheriff’s detective Sharon Krause just so she would leave him alone.Tetz, 30, said she doesn’t remember what she told Krause back in 1985, but she remembers Krause buying her ice cream. She said that when she finally read the police reports she was „absolutely sure“ the abuse never happened.“I would have remembered something that graphic, that violent,“ Tetz said.

Both children said that while growing up in California they were told by their mother, who divorced Spencer before he was charged, that they were blocking out the memory of the abuse.

They said they realized as adults the abuse never happened, and they came forward because it was the right thing to do.

Prosecutors aren’t yet conceding that Spencer was wrongly convicted.

Senior deputy prosecutor Kim Farr grilled the children about why they are so certain they weren’t abused, and chief criminal deputy prosecutor Dennis Hunter said that if the convictions are tossed, his office might appeal to the state Supreme Court.

Matthew Spencer said his father had ruined the relationship with his mother and he had faults, „but none of them were molesting children.“

Children Recant Sex-Abuse Tales After Father’s 20-Year Prison Stint – Local News | News Articles | National News | US News – FOXNews.com
So sitzt ei Mann 20 Jahre in Haft, bevor sich die mittlerweile erwachsenen eigenen Kinder von der elenden Gehirnwäsche ihrer Mutter befreien können, und sie der Manipulation überführen.

Dieses krasse Fehlurteil kann nur in einem gesellschaftlichen Klima möglich sein, in dem Frauen mehr geglaubt wird, als Männern, und in dem Kindern gleichsam unter den Augen des Gerichts eingeredet wurde, sie hätten „etwas“ verdrängt.