Linzerin gestand: Ex-Freund auf facebook als Pädophilen diffamiert

Die junge Frau schrieb in der Nacht auf gestern ein Geständnis auf facebook (Siehe Faksimile) und beteuerte darin auch: „Er ist unschuldig“. Der Linzer erstattete bei der Polizei Anzeige wegen Stalking-Verdachts. Die Kriminalisten prüfen einen weiteren Vorwurf. „Es wurde erhoben, dass von einer offensichtlichen Verleumdung auszugehen ist“, schrieb die oberösterreichische Sicherheitsdirektion gestern in einer Aussendung. In diesem Fall drohen bis zu fünf Jahre Haft. Die Einvernahme der Verdächtigen stand gestern noch aus.

Computerspezialisten des Linzer Stadtpolizeikommandos haben die Spur im Internet in mühsamer Kleinarbeit bis zu der 19-Jährigen verfolgt. Vermutlich aus Wut darüber, dass sich der Linzer von ihr getrennt hatte, soll die Verdächtige demnach am 11. August unter dem Namen ihres Ex-Freundes ein sogenanntes Profil in der sozialen Plattform facebook angelegt haben. Tagelang soll sie daraufhin unter diesem Namen pädophile Inhalte transportiert haben.

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INFO SOZIAL – Siegfried Lamnek, Jens Lüdtke, Ralf Ottermann: Tatort Familie – Häusliche Gewalt im gesellschaftlichen Kontext – eine Rezension, die mehr verrät.

Hinter dem zweiten Teil des Buches vermutete ich eigentlich eine objektive Darstellung der gesellschaftlichen Reaktionen auf häusliche Gewalt. Nach dem Lesen dieses Abschnittes hatte ich allerdings eher den Eindruck, hier werden alle bisherigen Erkenntnisse zu häuslicher Gewalt, die u.a. zum Ausbau der Hilfsangebote für die Opfer geführt haben, als Hirngespinst überspannter Feministinnen entlarvt. Es wird die einseitige Rollenverteilung in der Öffentlichkeit, wonach der Mann zum Täter und die Frau zum Opfer generalisiert wird, kritisiert. Gleichzeitig wird aber auch allen Frauen unterstellt, dass sie, die ihnen zur Verfügung stehenden Instrumente im Schutz vor weiteren Gewalttaten missbrauchen würden. Im übrigen stehen diese Instrumente, seien es zivilrechtliche Maßnahmen oder Beratungsangebote, auch männlichen Opfern zur Verfügung. Es ist auch nicht so, wie die Autoren schreiben, dass diese Instrumentarien dazu führen, dass jede Frau „völlig risikolos und wirksam den störenden Partner loswerden“ kann. In der Praxis sieht die Umsetzung des angesprochenen Gewaltschutzgesetzes sehr viel schwieriger aus und die persönlichen Rechte des Täters werden häufig über den Schutz der Frau und Kinder gestellt.

INFO SOZIAL – Siegfried Lamnek, Jens Lüdtke, Ralf Ottermann: Tatort Familie – Häusliche Gewalt im gesellschaftlichen Kontext

Was verspricht man sich von Rezensionen? Auskunft über ein Buch.
Hier wird eines der wenigen Werke, die sich mit den negativen Auswirkungen einer feministischen Gewaltpolitilk auseinandersetzen, angeblich rezensiert. Und einer Analyse, die viele Seiten des Buches umfasst, wird in eben jener Rezension ein Satz entgegengestellt, der einfach unbewiesen in der Luft steht. Es wäre alles anders!
So rezensiert man kein Buch – so stellt man sich selbst bloss! Und so wird wieder einmal klar, manche Frauen können nicht wahrhaben, was einfach wahr ist. Sonst würden wohl eigengezimmerte Weltbilder einstürzen.

Kristen Stewart: «Ich liebe diesen Jungen»

«Twilight»-Darstellerin Kristen Stewart würde für ihren Kollegen Taylor Lautner morden. «Ich liebe diesen Jungen», sagte die 19-Jährige dem Magazin «Entertainment Weekly». «Ich würde alles für ihn tun. Ich würde buchstäblich für ihn töten.»Nach einer oberflächlichen Freundschaft in der Bestsellerverfilmung «Twilight» intensiviert sich die Beziehung zwischen Stewarts und Lautners Figuren in «New Moon». «Deshalb war es sehr wichtig, dass Kristen und ich uns sehr nahe kamen», sagte Lautner über die zwischenmenschliche Vorbereitung auf den zweiten Teil.

Kristen Stewart: «Ich liebe diesen Jungen» | News Adhoc

Es ist schon seltsam, mit welchen Ankündigungen sich mittlerweile einige Leute trauen, die Welt um sie herum auf sich aufmerksam zu machen…
Wir bleiben am Ball und unterrichten Sie weiter!

Zensursulas neue Quälerei der Meiningsfreiheit

deckt der Law-Blog heute in unnachahmlicher Schreibe auf. Dem ist nix hinzuzufügen.

Wir fragen uns, wann wir hier mal tüchtig einen auf den Deckel kriegen, weil wir soviel mobben, verleumden etc.

Die “Welt-Online” ist ein gefährlicher Ort für die Wahrheit, wenn Kerstin Artus einen Artikel über häusliche Gewalt schreiben darf

Der Bremer Soziologe Gerhard Amendt forderte am 16. Juni auf WELT ONLINE die Abschaffung von Frauenhäusern. Er unterstellte den Mitarbeiterinnen antipatriarchale Kampfrhetorik und Unprofessionalität. Er warf den Sozialpädagoginnen und Psychologinnen vor, sie seien unausgebildet und würden Scheidungskonflikte verschärfen. Er unterschlug, dass der Weg ins Frauenhaus ein verzweifelter Schritt nach oft jahrelangen Demütigungen und Misshandlungen ist, und redete verharmlosend von „Sprachstörungen unter den Partnern“ und „Familienkrisen“.

Amendt relativiert Männergewalt trivial und unwissenschaftlich: Es gäbe auch gewalttätige Partnerinnen. Doch auch damit greift seine Hatz zu kurz. Die Berliner Soziologin Barbara Kavemann hingegen benennt die Unterschiede: Frauen schlagen aus Notwehr zurück oder aber, um etwas zu erreichen. Nicht aber aufgrund von Macht- und Kontrollverlust.

So schreibt Kerstin Artus in der WELT-Online – wenn Sie sonst noch nix von ihr gehört oder gelesen haben, so geht es Ihnen wie mir.

In Fachkreisen ist sie wohl unbekannt, darf aber augenscheinlich einen wissenschaftlichen fundierten Artikel von Prof. Amend auseinanderpflücken und ihm gar Unwissenschaftlichkeit vorwerfen.  Dies tut sie mit Belegen, die vor 10-15 Jahren veröffentlicht wurden bzw. von Bedeutung waren.

Das schlimme daran ist nur, dass solche Artikel in der WELT-ONLINE eben auch von Menschen gelesen werden müssen, die nicht nur “eine Meinung” haben, sondern vom Fach sind. Und denen fällt erstmal auf, dass es nach der geäußerten Hyposthase (eine Annahme, also die Vorstufe zu einer Hypothese- einer unbewiesenen Behauptung) von Frau Artus offenbar keine initiative Gewalt von Frauen in Beziehungen gibt.  Gleichzeitig aber scheint sie genau zu wissen, was die Männer zu ihren Untaten antreibt.

Woher bitte weiß denn Frau Artus eigentlich so genau, weshalb und in welcher Gemütsverfassung Männer schlagen? Kennt sie die Innenperspektive der Täter wirklich  so genau? War sie vielleicht früher (…)?

Bevor ich jetzt in die gleiche Falle tappe, in der wohl schon  der Redakteur/die Redaktuerin der WELT-Online sitzt – weil er/sie wüste Spekulationen des Schreiberlings einfach so hat durchgehen lassen -  will ich diesem Artikel nicht weiter so viel Aufmerksamkeit widmen.

Dennoch erstaunt mich, dass solcher Unsinn heute noch Verbreitung findet – und das offenbar Geld für einen solchen Artikel bezahlt wird.

UPDATE: zwei Tage später gibt es einen Pocast von HR 2, den sich Frau Artus nur zur Hälfte hätte snhören müssen, um zu wissen, wie entsetzlich unkorrekt und geradezu schlecht ihre Thesen sind. Doch vielleicht hört sie ja zu? Bildung schadet nie…