Als die 18-Jährige am Boden lag, habe eine Täterin ihr ins Gesicht geschlagen…

Drei Schülerinnen im Alter von 13 bis 15 Jahren haben am Dienstag am Essener Hauptbahnhof eine 18-Jährige brutal angegriffen und geschlagen….

Sie erlitt dabei unter anderem Prellungen im Gesicht. Die herbeigeeilten Beamte der Bundespolizei verhinderten danach weitere Übergriffe und nahmen und die drei Mädchen vorläufig fest. Gegen zwei 15-Jährige sei ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet worden. Alle Beteiligten wurden anschließend den Eltern übergeben. Hintergründe zur Tat wurden nicht bekannt.

so steht es hier: http://www.pr-inside.com/de/schuelerinnen-greifen-18-jaehrige-an-r624282.htm

In der Türkei sind in den vergangenen fünf Jahren knapp 500 Frauen und 700 Männer wegen angeblicher Ehrverletzungen getötet worden.

so schreibt und spricht es im DEUTSCHLANDRADIO...

Die meisten Fälle seien im Osten und Südosten des Landes registriert worden, teilte die Polizei in Anakara mit. Das Tatmotiv habe häufig familiäre Bezüge gehabt. Erst seit Juni 2005 werden in der Türkei die so genannten Ehrenmorde mit lebenslanger Haft geahndet. Die Gesetzesänderung war auf Betreiben der Europäischen Union eingeführt worden.

Wir sind gespannt, wann es hier in Deutschland eine vergleichbare Erhebung gibt…

… und wann von entscheidenden Politiker/innen zur Kenntnis genommen wird, dass so genannte Ehrenmorde keineswegs  Angelegenheiten sind, die geschlechtstypisch die alte Mär der “männlichen Nur-Täter”und “weiblichen Nur-Opfer” bestätigen, sondern hier sogar deutlich widerlegen. Immerhin ist die Türkei eines der islamischen Länder, in denen diese so genannten “Ehrenmorde” häufiger als in Deutschland begangen werden.

“Die global bekannteste unter den Tätern und Täterinnen von Abu Ghraib, Lynndie England, hat ein nervöses Zucken in der Wange”…

…das während ihrer naturgemäß recht ausführlichen Gesprächspassagen sich langsam ins Zentrum der Aufmerksamkeit schiebt. Javal Davis hingegen, ein Liebling der Kamera, telegen wie zehn Superstars, charmiert sich derart in das Herz der Kameraverantwortlichen, dass man auch bei ihm vor lauter Menschlichkeitsperformance gar nicht mehr auf das reagiert, was er sagt.
Natürlich entlasten sich die Täter alle mehr oder weniger. Sie streiten nicht ab, getan zu haben, was man auf den Fotos sieht, aber dazu sind sie angestiftet worden, ja man hatte ihnen keine andere Wahl gelassen – oder sie hatten sich vergessen, verständlich bei der allgemeinen Scheiße des Krieges. “Standard Operating Procedure” trägt diese Verteidigungsstrategie bis zu einem gewissen Grad mit. Die wahren Schuldigen, und es fällt nicht schwer, dieser Einschätzung zu folgen, sind zum einen die weitgehend anonym bleibenden höheren und höchsten Ränge, die unmittelbar zum Verhalten der Täter ermutigt haben. Vor allem aber ist es zum anderen ein System, das die meisten der niederträchtigsten Aktivitäten mit einer besonders lakonischen Kategorie zur “Standard Operating Procedure” erklärt, die dem Film seinen Titel gab.

Der bemerkenswert offene Anklagevertreter vor dem Militärgericht geht in einer eindrucksvollen Szene Dutzende Abu-Ghraib-Bilder durch und sortiert sie knapp in “Crime” oder “Standard Operating Procedure” ein. Die Kriterien für Unterscheidung, obwohl ansatzweise expliziert, lassen sich nicht nachvollziehen; beide Sorten Bilder zeigen den weltbekannten Widerwart.

Dass diese Täter alle nur arme Schweine waren, glaubt man gerne. Ebenso, dass es irgendwo “wahre Schuldige” gibt. Zweifellos ist das auch so, aber zugleich ist diese Wahrheit auch barer Stammtisch. Das System und die Struktur hinter all dem ist dem Verhalten der armen Schweine nicht fremd, kein geheimnisvoller, externer Zwang, der über sie gekommen ist. Ihre Arme-Schweinizität ist Gelenk und Hebel dieser Strukturen; wie sympathisch Javal Davis und wie mitleiderregend Lynndie England und ihre Kolleginnen auch rüberkommen mögen.

Die Reenactments wirken in ihrer Mischung aus Prodigy-Video-Anmutung und Lars-Von-Trier-Drehabfall-Look, als erwarte uns demnächst ein Guido-Knopp-Format für die anpolitisiert fühlende Jugend.

so steht´s geschrieben in der Taz, in einer Filmrezension über  den Film: Standard Operating Procedure”. Regie: Errol Morris. USA 2008, der auch bald in Deutschland anläuft.

Der Redakteur DIEDRICH DIEDERICHSEN bastelt heraus, wie mit den Geschlechterstereotypen bei Folterern umgegangen wird. Im Film natürlich…, doch dieser Film handelt von den unglaublichen Folterinnenszenen im Gefängnis Abu Ghraib. Dass eine Frau als hauptverantwortliche Folterin anschließend überführt und verurteilt wurde, scheinen eben die Leute zu vergessen, die noch immer glauben, dass Frauen zum friedfertigeren Geschlecht gehören.

“Sorgen bereitete dem Ausschuss, dass sich bei den weiblichen Tätern 2007 wiederum die Fallzahlen erhöhten.”

Dabei sind die Täterinnen nicht nur im Bagatellbereich auffällig. Vielmehr spielen sie auch im Bereich der Körperverletzung eine immer größere Rolle…

Bei der Beförderungserschleichung registrierte das Jugendamt einen Rückgang um 50 Prozent. Diesen führt es auf neue Kontroll- und Einstiegstechniken bei der Aseag zurück. Konstant ist in den vergangenen beiden Jahren die Anzahl der Verfahren wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz geblieben.

Um 13 Fälle gesunken ist im Stadtgebiet die Anzahl der Verfahren bezüglich Körperverletzungen. Im Deliktbereich Raub ist eine Zunahme von vier Fällen im Tätigkeitsbericht vermerkt. Waren die jugendlichen Straftäter zwischen 14 und 17 Jahren in der Vergangenheit noch in der Überzahl, so hat sich das Verhältnis 2007 enorm gewandelt.

Im vergangenen Jahr war nämlich die Anzahl der Straftäter zwischen 14 und 17 Jahren und die Anzahl der Straftäter zwischen 18 und 21 Jahren identisch. Hohlfeld lenkte den Blick vor allem darauf, dass die Anzahl der nichtdeutschen Straftäter auch im Jahre 2007 rückläufig war.

Hier gefunden: http://www.az-web.de/lokales/nordkreis-detail-az/533026?_link=&skip=&_g=Mehr-weibliche-Taeter

Was bedeutet dieses Ergebnis?

1. dass die Gesamtkriminalität zwar gesunken ist,

2. die Zahl der Täterinnen anstieg…

Jeder vierte Mann ist Opfer häuslicher Gewalt

Diese Tatsache hat jetzt eine bundesweite Studie belegt

“Der häusliche Bereich ist für Männer kein sicherer Ort”, zitiert Lenz aus der allerersten bundesweiten Studie über Gewalt gegen Männer. Sein Ergebnis: “Jeder vierte Mann berichtet über körperliche Übergriffe der Partnerin und jeder zweite davon hat sich nie dagegen gewehrt.” Was sollte der Mann auch tun? Es gibt keine Hilfsangebote für misshandelte Männer und bei der Polizei würde man ihn auslachen. Wie überall.

Diesseits der Kriminalstatistik gelangt die Pilotstudie “Gewalt gegen Männer” jedoch zu ganz anderen Ergebnissen. 266 repräsentativ ausgewählte Männer zwischen 18 und 85 Jahren wurden interviewt, also aus drei Generationen. Fast alle durchliefen eine harte Schule der Gewalt. Männliche Kindheit wird von schmerzhafter Züchtigung fast regelmäßig begleitet. “Nur jeder Siebte berichtete, dass er in der Kindheit und Jugend keine Gewalt erlebt hat”, erzählt Lenz. Jeder Zweite ist ordentlich versohlt worden – mit der blanken Hand oder mit dem Stock. Meist vollzieht sich das perfide Rollenspiel: Mutter droht die Schläge an, der Vater muss sie abends ausführen. usw.

Hier ist die Studie zu bekommen: http://www.gewalt-gegen-maenner.de/

Hier der Endbericht: http://www.bmfsfj.de/Kategorien/Forschungsnetz/forschungsberichte,did=20558.html

Gerade als Fachleute sind wir jetzt gespannt, wann die entsprechenden Bundesministerien auf die belegten Wahrheiten reagieren.

Wir gehen zur Zeit jedoch davon aus, dass diese Studie und ihre Ergebnisse noch lange in den Schubladen  der Politiker(innen) vor sich hin schimmeln müssen. Die Politikerinnen und Politiker, die politisch aktuell das Sagen haben, tun sich mit der Wahrheit leider schwer; sie identifizieren sich lieber mit der “Mann ist gleich Täter – Frau ist gleich Opfer-Ideologie”.

Der Wahrheit über die Gewalttätigkeit der Geschlechter ins Gesicht zu sehen, gefährdet schliesslich einen sehr grossen Teil der gesamten persönlichen Weltsicht und genau das wäre höchst unangenehm.

Lieber werden jetzt Gesetzesvorschläge eingebracht, die der überkommenen Ideologie entsprechen und sie zu festigen versuchen.

Im Schlepptau dieser Inititaive, die wieder einmal Männer als hauptsächliche Täter festschreibt, fungieren quasi als Geleitschutz eben jene politisch und ideologisch gewollten “frauenpolitischen Forschungsinstitute”, die so einseitig und damit unwahr forschen, um der oben genannten Ideologie erneut den Boden zu bereiten.

Auch die BAG-Täterarbeit tut das Ihrige dazu – obwohl sie es hätten besser wissen können… immerhin hatte das FORUM INTERVENTION bzw. die Kompetenzagentur genderorientierte Gewaltberatung ihr Know-How aus 20 Jahren Täterarbeit im Dunkelfeld in die Entwicklung der Standards für die Täterarbeit einbringen wollen. Doch dies wurde leider abgelehnt.