Winnenden: Amoklauf-Prozess ist “überlebenswichtig” für die Opfer

“Welche Fragen wollen Sie beantwortet bekommen?” wird in einem Interview die Mutter eines der Opfer von Winnenden gefragt. Ihre Antwort weist erstmalig auch auf die Rolle der Mutter von Tim K. hin…

Eine zentrale Frage ist, welche Verantwortung die beiden Eltern für die Tat tragen. Ich sage bewusst beide Eltern. Der Vater war unendlich leichtfertig mit der Aufbewahrung seiner Waffe. Das ist bewiesen. Das ist aber nur ein Thema. Es geht aber auch um das Verhalten beider Eltern, nachdem sie wussten, dass ihr Kind psychische Probleme hatte und nicht sicher im Leben stand. Ich möchte wissen, inwiefern Tims Eltern trotz dieser Kenntnis verantwortungslos gehandelt haben. Sie haben sicher nicht mit einer solchen Katastrophe gerechnet. Ich denke aber, dass sie es leichtfertig in Kauf genommen haben, dass so etwas passieren kann

Winnenden: Amoklauf-Prozess ist “überlebenswichtig” – Panorama | STERN.DE

Tödliche Messerattacke: Täterin nicht schuldfähig

Mit 32 Messerstichen tötete Serab D. (41) am 18. April auf dem Speicher eines Hauses an der Bebelstraße ihre gleichaltrige Nachbarin. Eine Tat, für die sie strafrechtlich aufgrund einer schweren psychischen Störung nicht zur Verantwortung gezogen werden kann. Das Landgericht Duisburg musste sie am Dienstag freisprechen. Zugleich ordneten die Richter die zeitlich unbegrenzte Unterbringung der Angeklagten in einer geschlossenen psychiatrischen Anstalt an.Ein Gutachter hatte Serab D. eine chronische Persönlichkeitsstörung bescheinigt. Sie hatte offenbar in dem Wahn gelebt, dass sich Nachbarn, Bekannte und Verwandte gegen sie verschworen hätten. Sie fühlte sich ständig bedroht, fürchtete Giftanschläge und berichtete dem Gutachter, dass sie auf Betreiben ihrer Widersacher mehrfach vergewaltigt worden sei. Auch das Opfer hatte sie als Teil dieser Verschwörung betrachtet.Laut psychiatrischem Sachverständigen war Serab D. zum Tatzeitpunkt nicht schuldfähig. Die Unterbringung in einer geschlossenen Anstalt sei dringend geboten, wolle man nicht das Risiko weiterer schwerer Straftaten eingehen.

Tödliche Messerattacke: Täterin nicht schuldfähig – Oberhausen – WAZ – DerWesten

Kindesentführerin muss nicht ins Gefängsnis

Hier gibt´s wieder einen “Frauenbonus”…

Die Entführerin der kleinen Lara muss nicht ins Gefängnis – Startseite – Nordsee-Zeitung

Die Entführerin der kleinen Lara muss nicht ins Gefängnis
Bremerhaven/Stade (rsu).Ihre Tat ist für Außenstehende kaum fassbar: Am 4. November vorigen Jahres betritt die damals 24-jährige Frau aus Bremerhaven die Buxtehuder Klinik, geht in das Säuglingszimmer und nimmt sich die gerade zwei Tage alte Lara, versteckt sie unter der Jacke und fährt nach Hause.

Gestern verurteilte das Landgericht Stade sie zu einer Bewährungsstrafe. Zudem muss sie sich psychiatrisch behandeln lassen.

Ein Großaufgebot von Polizei, THW und Feuerwehr hatte unmittelbar nach Entdecken der Tat die Umgebung des Krankenhauses in der Dunkelheit des Abends abgesucht. Vergeblich.

Cybermobbing: Drei Monate in Haft wegen Facebook-Drohungen

London – Auf ihrer Facebook-Seite machte Keeley Houghton ihrer Wut Luft. An ihre Mitschülerin Emily Moore gerichtet schrieb sie: “Keeley wird die Schlampe umbringen.” Der Online-Todesdrohung gingen offenbar jahrelange Auseinandersetzungen der beiden Schülerinnen voraus. Der ” Daily Mail” zufolge hatte die heute 18-Jährige ihre Mitschülerin bereits seit vier Jahren tyrannisiert. Doch diese Drohung war eine zu viel: Ein Gericht in Worcester verurteilte die aggressive Jugendliche zu Haftstrafe von drei Monaten.

Cybermobbing: Drei Monate in Haft wegen Facebook-Drohungen – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Netzwelt

Soviel zur vielbeschworenen Friedfertigkeit von Mädchen/jungen Frauen.

Junge Männer für “die Drecksarbeit”

Seit dem Herbst 2007 fungierte ein 26-Jähriger aus Neustadt/Aisch als Fahrer und Einkäufer für zwei bekannte Dealerinnen. Für seine Chauffeurdienste bekam der zuletzt als Wachmann Tätige jedes Mal zwei bis drei Gramm Methamphetamin als Lohn. Als er im März 2009 mit 1000 Euro losgeschickt worden war, um dafür Stoff aus Tschechien zu holen, erwischte ihn die Polizei in Waldsassen.Im Auto fanden die Beamten außer den Drogen noch einen Wurfstern und fünf Wurfmesser. Deshalb stand der seitdem in Untersuchungshaft Sitzende am Montag nicht nur wegen Rauschgiftschmuggels und Beihilfe zum Handeltreiben vor der Ersten Großen Strafkammer des Landgerichts Weiden. Er musste sich auch wegen “bewaffneter Einfuhr von Betäubungsmitteln” vor Gericht verantworten.Voll geständigMit einem umfassenden Geständnis punktete der Angeklagte beim Gericht. Vertreten wurde er durch Rechtsanwalt Jörg Meyer (Regensburg). Der betonte, dass die beiden wesentlich älteren Frauen die jungen Männer “angefüttert” hatten, “die Drecksarbeit zu erledigen”.

Junge Männer für “die Drecksarbeit” . Stadt Weiden – Oberpfalznetz