“Frauen helfen Frauen” bemängelt, dass Täterinnen sexueller Gewalt nicht ernst genug genommen werden.

Seit 20 Jahren gibt es die Anlaufstelle in Solingen. Mit ihrer Arbeit begonnen haben die Mitarbeiterinnen in den alten Räumen an der Albrechtstraße. Heute ist die Beratungsstelle an der Brühler Straße 59 ansässig – zusammen mit der Frauenberatungsstelle und den Diensten des Vereins „DiFa“. Auffällige Veränderungen in den letzten Jahren sind, dass zunehmend sexuelle Übergriffe an Kindern durch Kinder und Jugendliche öffentlich werden. Dass sich – besonders durch die im letzten halben Jahr bekannt gewordenen Missbrauchsfälle an Jungen – mehr männliche Jugendliche trauen, von Vorfällen aus ihrer Kindheit zu berichten. Und dass zunehmend Frauen als Täterinnen gemeldet werden. Dass auch Frauen Kinder missbrauchen – meist Jungen – werde aber noch nicht ernst genug genommen.

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Haftbefehl gegen Pflegeeltern.

Im Fall der misshandelten Anna aus Bad Honnef ist Haftbefehl gegen die Pflegeeltern des Mädchens erlassen worden. Den beiden wird unter anderem Körperverletzung mit Todesfolge und mehrfacher Missbrauch von Schutzbefohlenen zur Last gelegt. Sie hatten die Neunjährige mehrfach mit Klebeband gefesselt, wenn sie zum Beispiel nicht essen wollte. Das gestand der Pflegevater. Das Kind war am Donnerstagabend in der Badewanne ertrunken. Der Körper des Mädchens war mit blauen Flecken übersät.

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Frau täuscht Entführung ihres Sohnes vor

Eine 40-jährige Frau hat am späten Montagnachmittag in Bückeburg die Entführung ihres einjährigen Sohnes vorgetäuscht und damit einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Die Frau war in einem Einkaufszentrum beim Diebstahl erwischt worden, wie eine Sprecherin der Polizei am Dienstag mitteilte. Gegenüber der Polizei gab sie an, dass zwei unbekannte Männer ihren Sohn entführt und sie zu dem Diebstahl gezwungen hätten. Die Polizei suchte daraufhin mehrere Stunden lang mit einem Großaufgebot nach den beiden Männern und dem kleinen Jungen. Am Abend traf die Polizei die beiden Männer dann mit dem Jungen an der Wohnanschrift der Mutter an. Die Frau gab schließlich zu, sich die Entführung nur ausgedacht zu haben.

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Polizistin tötet ihre Kinder und sich selbst.

Oranienburg: Polizistin tötet ihre Kinder und anschließend sich selbst – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Panorama

Die Polizei fand die Leichen der beiden fünf und zehn Jahre alten Kinder sowie der Mutter am Montag in der gemeinsamen Wohnung der Familie in Oranienburg.

“Allem Anschein nach tötete sie erst ihre Kinder und dann sich selbst”, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Neuruppin. Das Mädchen und der Junge wurden demnach erdrosselt, die Frau erhängte sich. “Die Motive liegen vermutlich im persönlich-privaten Bereich”, so der Sprecher. Die Frau lebte allein mit ihren Kindern und war als Polizistin in der Region Oberhavel tätig.

Mutter verbrüht Kind mit kochendem Wasser

Kind durch Stiefmutter schwer mit kochendem Wasser verbrüht

Wie die Polizei in München mitteilte, wurde am 9. Mai ein sechs Jahre altes Mädchen von ihrer 22 Jahre alten Stiefmutter mit heißem Wasser übergossen und dabei lebensgefährlich verletzt.

Das Kind, das dabei Verbrühungen am ganzen Körper erlitt, sei jetzt aber außer Lebensgefahr. Wie die Ermittlungen ergaben, habe die Frau mit voller Absicht gehandelt. Weder der leibliche Vater noch die Täterin haben bisher Angaben zu diesem Fall gemacht.