Missbrauchsvorwurf: Nonnen wollen offensiv aufklären

Berlin (dpa) – Nach dem Missbrauchsvorwurf gegen eine Nonne aus einem Berliner Kinderheim haben die Hedwigschwestern eine «offensive Aufklärung» angekündigt. Die Ordensgemeinschaft wolle den Vorwurf ernsthaft prüfen, sagte Sprecher Thomas Gleißner. Die Hedwigschwestern hätten bereits mit der mutmaßlichen Täterin gesprochen. Sie bestreite die Vorwürfe jedoch. Eine ehemalige Bewohnerin des Heims hatte gestern berichtet, dass sie in den 50er und 60er Jahren von einer Nonne missbraucht worden war.

Missbrauchsvorwurf: Nonnen wollen offensiv aufklären

Solche Meldungen sind natürlich nur als Randbemerkungen in der Presse zu finden…

Jedes 11. Tötungsopfer ist ein Kind

Wenn Kinder getötet werden, dann sind es meist Säuglinge, die betroffen sind. Und meistens sind Frauen die Täterinnen. Das zeigt eine Auswertung der Universität Zürich.

Die Tötung eines wehrlosen, kleinen Kindes gilt als eine der schlimmsten Taten, die man sich vorstellen kann. Meldungen über derartige Ereignisse stossen deshalb auch auf grössere Resonanz als beispielsweise Gewalttaten im Drogenmilieu. Diese Woche sorgte die Tötung eines knapp 5-jährigen Buben in einem Hotelzimmer in Winterthur für Erschütterung. Der 60-jährige Vater des Knaben hat die Tat gestanden. In wenigen Tagen gewinnt ein anderer Fall erneut an Aktualität: Am Mittwoch beginnt vor Geschworenengericht der Prozess gegen eine Mutter aus Horgen, die an Weihnachten 2007 ihre knapp 8-jährigen Zwillinge getötet haben soll. Die Frau bestreitet die Vorwürfe.Anzeige..Fast ein Drittel unter 1-jährigWie häufig solche Kindstötungen vorkommen, wird in Kriminalstatistiken nicht ausgewiesen. Aufschlussreich hingegen ist eine Analyse, die der Lehrstuhl für Straf- und Strafprozessrecht von Professor Martin Killias an der Universität Zürich auf Anregung der NZZ durchgeführt hat. Die hier erstmals publizierte Erhebung basiert auf einer Datenbank, die mit Angaben zu sämtlichen Tötungsdelikten in der Schweiz von 1980 bis 2004 gespeist wurde. Von den registrierten Tötungsopfern war jedes elfte ein Kind im Alter bis 15 Jahre. Aussagekräftig wird diese Zahl, wenn man die Delikte nach dem Alter der Opfer ordnet. Besonders oft betroffen sind Säuglinge, wie die Kriminologin Nora Markwalder sagt. Rund 28 Prozent aller getöteten Kinder waren weniger als ein Jahr alt.

Jedes 11. Tötungsopfer ist ein Kind (Zürich , NZZ Online)

Mutter unter Totschlagsverdacht

Die Potsdamer Polizei sucht einen toten Säugling, die Nadeln im Körper eines Jungen waren ein “Liebeszauber” und in Bulgarien fliegt eine Entführerbande auf.
Mit Hilfe von Tauchern und Leichenspürhunden suchte die Potsdamer Polizei nach einer Babyleiche. In Potsdam steht eine Frau unter Verdacht, ihr Neugeborenes getötet zu haben. Ein Leichnam konnte jedoch bisher nicht gefunden wurde. Die Frau habe sich am vergangenen Dienstag mit akuten Beschwerden in ein Potsdamer Krankenhaus begeben. Dort sei festgestellt worden, dass sie kurz zuvor entbunden hatte, teilten Staatsanwaltschaft und Polizeipräsidium der brandenburgischen Landeshauptstadt mit.Einem Arzt gegenüber habe sie erklärt, dass ihr Kind Ende November tot zur Welt gekommen sei. Sie habe es dann im Bereich der Potsdamer Freundschaftsinsel abgelegt.

Panorama kompakt – Mutter unter Totschlagsverdacht – Panorama – sueddeutsche.de

Dutzende Nadeln im Körper: Zweijähriger wurde wohl Opfer von Zauberritualen

Das Rätsel um den brasilianischen Jungen mit Dutzenden Nadeln im Körper scheint gelöst: Die Polizei nahm den früheren Stiefvater des Zweijährigen und eine Frau fest.

Dutzende Nadeln im Körper: Zweijähriger wurde wohl Opfer von Zauberritualen – Panorama | STERN.DE

Demokratie ist z.B. auch, wenn ein Mann ins Gefängnis – bei Verdacht einer Kindesmisshandlung – gesperrt wird, während bei einer Frau erst einmal die Schuldfähigkeit geprüft werden muss.

Ibbenbürenerin wegen Kindesmisshandlung vor Gericht – Schuldfähigkeit wird geprüft
Mit der Vernehmung zahlreicher Zeugen will sich die 1. Große Strafkammer ein besseres Bild von der 31-jährigen Hausfrau aus Ibbenbüren verschaffen, die sich wegen Misshandlung von Schutzbefohlenen am Landgericht Münster verantworten muss.
Nach dem damaligen Geschehen war zunächst der Vater des kleinen Diego unter dringenden Tatverdacht geraten und inhaftiert worden. Nach fast drei Monaten Untersuchungshaft in Münster wurde er jedoch vom Landgericht Münster freigesprochen, weil seine Lebensgefährtin sich in einem Schreiben an die Polizei selbst der Tat bezichtigte

FemokratieBlog