Überfall auf Rentner – Gesucht: “Claudia” und Komplizen

War der Täter unachtsam? Bei dem Überfall nannte er seine Komplizin “Claudia”. Heißt sie wirklich so? Oder wollte der Täter eine falsche Spur legen? Einiges spricht dafür, dass ihm der richtige Name einfach herausgerutscht ist. Für die Kripo ist “Claudia” vielleicht der Schlüssel zur Aufklärung des Falls.Bollingstedt bei Schleswig, 12. Oktober 2009. Es ist genau 21.30 Uhr. Die drei Bewohner eines Einfamilienhauses verbringen einen gemütlichen Abend. Plötzlich klingelt es an der Haustür. Die Hausherrin sieht draußen eine auffällig zierliche Frau, die vielleicht Hilfe braucht. Sie öffnet die Tür. Im gleichen Moment stürmt ein maskierter Mann ins Haus und schlägt auf die Frau ein. Ihr Ehemann und dessen Bruder eilen zu Hilfe, doch gegen die Pistole in der Hand des maskierten Täters können sie nichts ausrichten. Die Täterin hat sich inzwischen ebenfalls ein Tuch über Mund und Nase gestreift. Die drei Opfer werden mit Kabelbindern gefesselt, und dann beginnen die Täter mit massiven Drohungen.”Ihr seid Rentner – ihr habt Geld”Im Eifer des Überfalls sprach der Täter seine Komplizin mit “Claudia” an. Dieser Name fiel nur ein einziges Mal. Das Täterduo glaubte offenbar, im Haus befinde sich eine erhebliche Bargeldsumme und verlangte darüber Auskunft. Mehrfach behaupteten sie: “Ihr seid Rentner,ihr habt Einnahmen”. Doch die Opfer äußerten wiederholt, es gebe kein Geld im Haus. Daraufhin wurden sie geschlagen und mit Schüssen in die Beine bedroht.

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Missbrauchsvorwurf: Nonnen wollen offensiv aufklären

Solche Meldungen sind natürlich nur als Randbemerkungen in der Presse zu finden…

Berlin (dpa) – Nach dem Missbrauchsvorwurf gegen eine Nonne aus einem Berliner Kinderheim haben die Hedwigschwestern eine «offensive Aufklärung» angekündigt. Die Ordensgemeinschaft wolle den Vorwurf ernsthaft prüfen, sagte Sprecher Thomas Gleißner. Die Hedwigschwestern hätten bereits mit der mutmaßlichen Täterin gesprochen. Sie bestreite die Vorwürfe jedoch. Eine ehemalige Bewohnerin des Heims hatte gestern berichtet, dass sie in den 50er und 60er Jahren von einer Nonne missbraucht worden war.

Missbrauchsvorwurf: Nonnen wollen offensiv aufklären

Fast acht Jahre Haft und Unterbringung nach Messerstich

Eine Lichtenfelserin ist zu sieben Jahren und neun Monaten Gefängnis verurteilt worden, weil sie im Mai vergangenen Jahres einen Mann in ihrer Wohnung erstochen hat.Das Landgericht in Coburg ordnete in seinem Urteil aber auch an, dass die 26-jährige alkoholkranke und medikamentensüchtige Lichtenfelserin zunächst in eine Entziehungsanstalt und in eine psychiatrische Klinik muss. Wie berichtet hatte die 26-jährige Frau ihr 40-jähriges Opfer, einen kasachischen Familienvater, erst wenige Stunden vor der Tat kennen gelernt, bevor sie ihm dann ein Messer in den Rücken stieß.

Fast acht Jahre Haft und Unterbringung:
26-jährige Lichtenfelserin wegen Totschlags verurteilt – Radio Plassenburg > Lesen > Lokalnachrichten > Lichtenfels

Säugling mit Bier überschüttet

Ein zweimonatiger Säugling wurde gestern auf dem Berliner Hauptbahnhof mit Bier überschüttet. Die Täterin, eine 39-jährige Magdeburgerin, war zuvor auf einem Bahnsteig mit einem Mann in Streit geraten. In ihrer Erregtheit schlug die angetrunkene Frau (1,99 Promille Atemalkohol) plötzlich und ohne ersichtlichen Grund einem sich in der Nähe aufhaltenden unbeteiligten Berliner eine Bierflasche in den Rücken. Anschließend leerte sie die Bierflasche in den Kinderwagen des Berliners aus. In dem Wagen lag der zwei Monate alte Säugling. Die Bundespolizei nahm die Frau vorläufig fest und leitete ein Ermittlungsverfahren ein.

Polizeipresse: Bundespolizeidirektion Berlin – BPOLD-B: Säugling mit Bier überschüttet

Immer nur in Dienststiefeln – Aufseherinnen im KZ

Das in Majdanek eingesetzte weibliche Wachpersonal war zumeist um 1920 geboren, ledig, entstammte überwiegend “einfachen Verhältnissen”. Die Frauen waren zuvor Bewacherinnen im Konzentrationslager Ravensbrück. Die Verfasserin kann in ihrem Buch belegen, dass sich die Aufseherinnen mit ihrer Arbeit im KZ in erheblichem Maß identifiziert haben. Ihre Vorgesetzten sahen sich bezeichnenderweise dazu veranlasst, ihnen zu verbieten, in ihrer Freizeit zum Ausgehkleid ihre Dienststiefel zu tragen. Ob die Aufseherinnen sich für ihren Einsatz im Konzentrationslager Majdanek freiwillig gemeldet haben oder ob sie dorthin versetzt wurden, lässt sich vielfach nicht mehr eindeutig klären. Generell lässt sich jedoch feststellen, dass die Frauen schon bald in die ihnen zugedachte Rolle hineinwuchsen und dass sich ihr Verhalten radikalisierte. Ende 1943 bewachten in Majdanek 19 Aufseherinnen mehr als 7000 weibliche KZ-Häftlinge. Zu ihren Aufgaben gehörten das Abhalten der täglichen Zählappelle, die Überwachung und Disziplinierung der weiblichen Häftlinge in den Arbeitskommandos sowie im Blockbereich. Sie führten auch die “Selektionen” der weiblichen Häftlinge durch. In jedem Fall trugen die SS-Aufseherinnen durch ihren Beitrag objektiv zum Funktionieren des Konzentrations- und Vernichtungslagers in Lublin bei

: Immer nur in Dienststiefeln – Politik – Feuilleton – FAZ.NET