Raubmord: Frauen-Trio betäubt Rentner mit Schokoladentorte

Grausiges Verbrechen in Belgien: Um an Geld zu gelangen, haben drei Belgierinnen ein betagtes Ehepaar zunächst mit Schlafmittel in einem Schokoladenguss betäubt und dann erwürgt.Brüssel – Der Raub war offenbar von langer Hand geplant: Noch vor ihrem Besuch bei dem Ehepaar kauften die mutmaßlichen Mörderinnen – Mutter, Tochter und deren Lebensgefährtin – eine Torte. Der belgischen Zeitung “Het Laatste Nieuws” zufolge übergossen sie diese mit einer Schokoladensoße, in die sie zuvor ein Schlafmittel gemischt hatten.Erst als die 72 und 78 Jahre alten Opfer einschlummerten, sei dem Trio klargeworden, dass die Betäubten sie später als Diebe identifizieren könnten. Daraufhin hätten sie das wehrlose Ehepaar in seiner Wohnung nahe Tournai im Nordwesten Belgiens erwürgt, schreibt das Blatt.

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Zwei Täterinnen überfallen Rentner

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Leipzig. Ein 74-jähriger Mann ist am Dienstagabend in seiner Wohnung von zwei Frauen überfallen worden. Wie die Polizei am Mittwoch informierte, klingelten sie gegen 20 Uhr an der Wohnungstür des Rentners in der Nordstraße und gaben vor, die Freundinnen einer Bekannten zu sein.

Der Senior ließ beide herein, da er eine der Frauen vom Sehen kannte. Die drei unterhielten sich, tranken und rauchten gemeinsam. Nach etwa einer Stunde bat der Mann seine Gäste zu gehen. Die Frauen wurden daraufhin gewalttätig. Sie stießen den Mann, schlugen ihm mit einem Glas auf den Kopf und stachen mit einem Messer in seinen linken Oberarm. Dadurch erlitt er zwei Schnittverletzungen.

In Dresden muss sich eine Krankenschwester wegen zweifachen Mordes und dreifachen versuchten Mordes vor Gericht behaupten

schreibt der FOKUS :

Gegen sie wurde Anklage erhoben, da sie ihren früheren Ehemann und ihre Adoptivmutter getötet haben soll. Ebenso soll sie versucht haben, ihre Großmutter sowie zwei Patienten in einem Dresdner Krankenhaus umzubringen. Die 31-Jährige sitzt in Untersuchungshaft.

Wegen zweifachen Mordes und dreifachen versuchten Mordes ist gegen eine Krankenschwester aus Dresden Anklage erhoben worden. Der 31-Jährigen werde vorgeworfen, ihren früheren Ehemann und ihre Adoptivmutter getötet zu haben, wie die Staatsanwaltschaft Dresden am Mittwoch mitteilte. Außerdem soll sie versucht haben, ihre Großmutter sowie zwei Patienten eines Dresdner Krankenhauses umzubringen. Einer der betroffenen Patienten sei seither schwerstbehindert.

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Mutmaßliche Messerstecherin in Spanien gefasst

Gut zwei Wochen nach den lebensgefährlichen Messerstichen auf einen Rentner in Ochsenfurt (Landkreis Würzburg) ist die mutmaßliche Täterin gefasst worden. Die Polizei konnte die 59-jährige Frau auf der spanischen Insel Gran Canaria festnehmen. Vom Flughafen aus wollte sie gerade mit falschen Papieren nach Italien reisen, teilte die Staatsanwaltschaft Würzburg am Freitag mit. Sie ist nun in Spanien in Haft. Die Ermittler rechnen mit der baldigen Auslieferung der Frau nach Deutschland. Die 59-Jährige wird verdächtigt, Ende Januar in ein Haus in Ochsenfurt gelangt zu sein und hier den 79-Jährigen niedergestochen zu haben.

Mutmaßliche Messerstecherin in Spanien gefasst

so schreibt es heute der Donaukurier.

Gewalt gegen Senior(inn)en

Ich weiß, dass es unverzeihlich ist”, berichtete die Frau unter Tränen. “So etwas tut man nicht”. Sie tat es trotzdem immer wieder: Sie schlug ihre alte, verwirrte Mutter, wenn diese widersprach oder nicht gehorchen wollte; oder wenn sie wieder in Schlappen und Morgenmantel beim Bäcker nebenan gewesen war.

Schläge gegen Menschen, die eigentlich Pflege brauchen, sind ein großes, viel zu wenig beachtetes Problem. Der Missbrauch von Kindern ist hierzulande ein Thema geworden.

Häusliche Gewalt gegen Alte dagegen ist nach wie vor Tabu. Dabei sind pflegebedürftige Alte ihren Angehörigen meist ebenso hilflos ausgesetzt wie Kinder, und die Pflegenden kommen aus der Spirale von Überlastung, Verzweiflung und Aggression kaum von allein heraus.

Auch in Pflegeheimen sei Gewalt ein ernstes Problem, “in der häuslichen Pflege aber ist es oft richtig schlimm”, sagt der Münchner Sozialarbeiter Claus Fussek, der sich seit Jahren für das Thema engagiert.

…  Denn nur drei der 220 Pflegenden gaben zu, auch körperlich gewalttätig zu werden. Die Hälfte von ihnen aber räumte ein, verbale und psychische Gewalt auszuüben.

Dass die wahren Zahlen viel höher liegen, glauben auch die Psychiater, die ihre Studie im British Medical Journal veröffentlicht haben. Wer mag schon zugeben, dass er seine alte Mutter anschreit, einsperrt oder auf grobe Art wäscht?

Soweit so gut, die Süddeutsche nimmt sich des Themas an und beklagt die Tabuisierung der Gewalt gegen pflegebedürftige alte Menschen.

Dass mit dieser Tabuisierung eine weitere einhergeht, die noch mehr dafür sorgt, dass dieses Thema kein großes Medienecho bekommt, wird leider nicht thematisiert. Das Tabu, Frauen als Täterinnen wahrzunehmen wird wohl noch lange dafür sorgen, dass weder den Opfern Hilfe zuteil wird, noch für Täterinnen flächendeckende niedrigschwellige Angebote finanziert werden.