Täterin fesselt behinderte Seniorin

Was die dreifache Mutter Ende November 2008 einer 87-jährigen behinderten Seniorin angetan hat, ist in der Tat unfassbar: Sie klingelte bei der in einer eigenen Wohnung im Seniorenheim lebenden beinamputierten Rollstuhlfahrerin, erschlich sich deren Vertrauen als angebliche Caritas-Mitarbeiterin – und schlang der 87-Jährigen plötzlich von hinten einen Schal um den Hals, fesselte sie ans Bett, knebelte sie und verschwand mit ihrem Schmuck. Ihr Opfer hatte Todesangst.Doch nicht nur für diesen schweren Raub muss sie sich nun vor der 1. Großen Strafkammer verantworten: Zwei Tage zuvor war die 33-Jährige nachts in dasselbe Heim eingestiegen, hatte die Zimmer der schlafenden Bewohner durchsucht und deren Taschen und Portemonnaies gestohlen. Den Bewohnern, die aufwachten und erschraken, machte sie weis, sie sei eine Pflegerin.

Täterin fesselt behinderte Seniorin (08.05.2009) | Bonn | Lokales | General-Anzeiger Online – Bonn

Dich es kommt noch „schlimmbesser“: Hier die Begründung:

Doch was zunächst nur dreist und brutal wirkt, entpuppt sich als ein tragischer und für die Justiz schwierig zu bewertender Fall. Denn die junge Frau, die nun seit Monaten getrennt von ihren kleinen Kindern in Haft sitzt, ist ein rundum gescheiterter Mensch: Als älteste Tochter einer angesehenen und vermögenden nordafrikanischen Familie machte sie Abitur, plante ein Medizinstudium – und geriet an einen Landsmann, der von seiner eigenen Mutter als Taugenichts angesehen und von ihrer Familie abgelehnt wurde.

Sie wurde schwanger, und da er kaum Geld verdiente und alles, was er hatte und sie schließlich mit Teilzeitarbeit verdiente, für Drogen ausgab, wurde die finanzielle Not immer größer. Und mit niemandem, so sagt sie, habe sie reden können – aus Scham.

Schließlich habe ihr Mann sie zu Diebstahl und Betrug animiert. Immer häufiger ging sie auf Diebestour, wurde gefasst und verurteilt und landete sogar hinter Gittern. Im Jahr 2005 wurde sie vom psychiatrischen Gutachter als krankhafte Persönlichkeit und „pathologische Stehlerin“ eingestuft, die zwanghaft „klaue“.

Auf Weisung des damaligen Gerichts begann sie eine Therapie, die jedoch nach vier Monaten von der Therapeutin beendet wurde, weil deren Budget erschöpft war. „Eine Unverschämtheit“, kommentiert nun im Prozess der Gutachter. Für ihn liegt der Grund für die neuen Taten ebenfalls in ihrem Zwang, sich durch Stehlen von innerem Druck zu befreien.

Das aber ist für den Staatsanwalt in diesen Fällen nicht nachzuvollziehen: Ende November habe die 33-Jährige große Not gehabt und nicht mehr gewusst, wie sie ihre Kinder versorgen sollte – ein ganz konkreter Grund für die Taten. Allerdings berücksichtigt der Ankläger auch das schwere Leben der Frau, die von ihrem Mann, wie erst jetzt bekannt wurde, so misshandelt worden war, dass sie drei Fehlgeburten erlitten hatte.

Was lernen wir daraus?

Am besten, die Täterin ist eine Frau, denn dann wird ihr schweres Leben auch angemessen berücksichtigt.

Raubmord: Frauen-Trio betäubt Rentner mit Schokoladentorte

Grausiges Verbrechen in Belgien: Um an Geld zu gelangen, haben drei Belgierinnen ein betagtes Ehepaar zunächst mit Schlafmittel in einem Schokoladenguss betäubt und dann erwürgt.Brüssel – Der Raub war offenbar von langer Hand geplant: Noch vor ihrem Besuch bei dem Ehepaar kauften die mutmaßlichen Mörderinnen – Mutter, Tochter und deren Lebensgefährtin – eine Torte. Der belgischen Zeitung „Het Laatste Nieuws“ zufolge übergossen sie diese mit einer Schokoladensoße, in die sie zuvor ein Schlafmittel gemischt hatten.Erst als die 72 und 78 Jahre alten Opfer einschlummerten, sei dem Trio klargeworden, dass die Betäubten sie später als Diebe identifizieren könnten. Daraufhin hätten sie das wehrlose Ehepaar in seiner Wohnung nahe Tournai im Nordwesten Belgiens erwürgt, schreibt das Blatt.

Raubmord: Frauen-Trio betäubt Rentner mit Schokoladentorte – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Panorama

Zwei Täterinnen überfallen Rentner

Hier gefunden:

Leipzig. Ein 74-jähriger Mann ist am Dienstagabend in seiner Wohnung von zwei Frauen überfallen worden. Wie die Polizei am Mittwoch informierte, klingelten sie gegen 20 Uhr an der Wohnungstür des Rentners in der Nordstraße und gaben vor, die Freundinnen einer Bekannten zu sein.

Der Senior ließ beide herein, da er eine der Frauen vom Sehen kannte. Die drei unterhielten sich, tranken und rauchten gemeinsam. Nach etwa einer Stunde bat der Mann seine Gäste zu gehen. Die Frauen wurden daraufhin gewalttätig. Sie stießen den Mann, schlugen ihm mit einem Glas auf den Kopf und stachen mit einem Messer in seinen linken Oberarm. Dadurch erlitt er zwei Schnittverletzungen.

In Dresden muss sich eine Krankenschwester wegen zweifachen Mordes und dreifachen versuchten Mordes vor Gericht behaupten

schreibt der FOKUS :

Gegen sie wurde Anklage erhoben, da sie ihren früheren Ehemann und ihre Adoptivmutter getötet haben soll. Ebenso soll sie versucht haben, ihre Großmutter sowie zwei Patienten in einem Dresdner Krankenhaus umzubringen. Die 31-Jährige sitzt in Untersuchungshaft.

Wegen zweifachen Mordes und dreifachen versuchten Mordes ist gegen eine Krankenschwester aus Dresden Anklage erhoben worden. Der 31-Jährigen werde vorgeworfen, ihren früheren Ehemann und ihre Adoptivmutter getötet zu haben, wie die Staatsanwaltschaft Dresden am Mittwoch mitteilte. Außerdem soll sie versucht haben, ihre Großmutter sowie zwei Patienten eines Dresdner Krankenhauses umzubringen. Einer der betroffenen Patienten sei seither schwerstbehindert.

Hier geht es weiter.

Mutmaßliche Messerstecherin in Spanien gefasst

Gut zwei Wochen nach den lebensgefährlichen Messerstichen auf einen Rentner in Ochsenfurt (Landkreis Würzburg) ist die mutmaßliche Täterin gefasst worden. Die Polizei konnte die 59-jährige Frau auf der spanischen Insel Gran Canaria festnehmen. Vom Flughafen aus wollte sie gerade mit falschen Papieren nach Italien reisen, teilte die Staatsanwaltschaft Würzburg am Freitag mit. Sie ist nun in Spanien in Haft. Die Ermittler rechnen mit der baldigen Auslieferung der Frau nach Deutschland. Die 59-Jährige wird verdächtigt, Ende Januar in ein Haus in Ochsenfurt gelangt zu sein und hier den 79-Jährigen niedergestochen zu haben.

Mutmaßliche Messerstecherin in Spanien gefasst

so schreibt es heute der Donaukurier.