Verdächtige festgenommen: 84-jährige Frau erstochen

Mit mehreren Messerstichen ist am Dienstagnachmittag eine 84-Jährige in ihrer Wohnung in Kassel getötet worden. Die Polizei nahm eine verdächtige Frau fest. Die mutmaßliche Täterin, eine 38-jährige Frau aus Hofgeismar, befand sich in der Wohnung des 84-jährigen Opfers. Die Polizei fand sie betend unter einer Decke im Nebenzimmer des Tatorts. Die mutmaßliche Täterin war in der Nachbarschaft auf Besuch von Verwandten. Sie befindet sich nach Angaben der Verwandten in psychiatrischer Behandlung.

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Überfall auf Rentner – Gesucht: “Claudia” und Komplizen

War der Täter unachtsam? Bei dem Überfall nannte er seine Komplizin “Claudia”. Heißt sie wirklich so? Oder wollte der Täter eine falsche Spur legen? Einiges spricht dafür, dass ihm der richtige Name einfach herausgerutscht ist. Für die Kripo ist “Claudia” vielleicht der Schlüssel zur Aufklärung des Falls.Bollingstedt bei Schleswig, 12. Oktober 2009. Es ist genau 21.30 Uhr. Die drei Bewohner eines Einfamilienhauses verbringen einen gemütlichen Abend. Plötzlich klingelt es an der Haustür. Die Hausherrin sieht draußen eine auffällig zierliche Frau, die vielleicht Hilfe braucht. Sie öffnet die Tür. Im gleichen Moment stürmt ein maskierter Mann ins Haus und schlägt auf die Frau ein. Ihr Ehemann und dessen Bruder eilen zu Hilfe, doch gegen die Pistole in der Hand des maskierten Täters können sie nichts ausrichten. Die Täterin hat sich inzwischen ebenfalls ein Tuch über Mund und Nase gestreift. Die drei Opfer werden mit Kabelbindern gefesselt, und dann beginnen die Täter mit massiven Drohungen.”Ihr seid Rentner – ihr habt Geld”Im Eifer des Überfalls sprach der Täter seine Komplizin mit “Claudia” an. Dieser Name fiel nur ein einziges Mal. Das Täterduo glaubte offenbar, im Haus befinde sich eine erhebliche Bargeldsumme und verlangte darüber Auskunft. Mehrfach behaupteten sie: “Ihr seid Rentner,ihr habt Einnahmen”. Doch die Opfer äußerten wiederholt, es gebe kein Geld im Haus. Daraufhin wurden sie geschlagen und mit Schüssen in die Beine bedroht.

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- Passant vereitelt Gewaltverbrechen

Rieden – Durch sein mutiges Eingreifen hat ein Passant möglicherweise die Tötung einer 74-jährigen Frau verhindert. Wie die Polizei mitteilte, vernahm der Mann am Mittwochabend Hilfeschreie, als er an einem Haus in Rieden (Landkreis Amberg-Sulzbach) vorbeilief. Er rief die Polizei und betrat dann das Anwesen. Dort sah er, wie die 40-jährige Bewohnerin gerade ihre auf dem Boden liegende 74-jährige Mutter würgte.

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Prozess um versuchten Mord in Pflegeheim geht weiter |

Einer 66-jährigen Frau wird heute nach einem Mordversuch in einem westallgäuer Pflegeheim der Prozess gemacht. Die an einer depressiven Störung leidende Frau soll versucht haben eine Mitbewohnerin mit einem Kissen zu ersticken.Eine Sondennahrungspumpe hat dann eine Altenpflegerin alarmiert so konnte die Frau auf frischer Tat ertappt werden. Auf die Frage warum sie die Heimmitbewohnerin töten wollte gab die 66-Jährige an, dass sie nicht mehr länger im Haus untergebracht bleiben wolle.

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Täterin fesselt behinderte Seniorin

Was die dreifache Mutter Ende November 2008 einer 87-jährigen behinderten Seniorin angetan hat, ist in der Tat unfassbar: Sie klingelte bei der in einer eigenen Wohnung im Seniorenheim lebenden beinamputierten Rollstuhlfahrerin, erschlich sich deren Vertrauen als angebliche Caritas-Mitarbeiterin – und schlang der 87-Jährigen plötzlich von hinten einen Schal um den Hals, fesselte sie ans Bett, knebelte sie und verschwand mit ihrem Schmuck. Ihr Opfer hatte Todesangst.Doch nicht nur für diesen schweren Raub muss sie sich nun vor der 1. Großen Strafkammer verantworten: Zwei Tage zuvor war die 33-Jährige nachts in dasselbe Heim eingestiegen, hatte die Zimmer der schlafenden Bewohner durchsucht und deren Taschen und Portemonnaies gestohlen. Den Bewohnern, die aufwachten und erschraken, machte sie weis, sie sei eine Pflegerin.

Täterin fesselt behinderte Seniorin (08.05.2009) | Bonn | Lokales | General-Anzeiger Online – Bonn

Dich es kommt noch “schlimmbesser”: Hier die Begründung:

Doch was zunächst nur dreist und brutal wirkt, entpuppt sich als ein tragischer und für die Justiz schwierig zu bewertender Fall. Denn die junge Frau, die nun seit Monaten getrennt von ihren kleinen Kindern in Haft sitzt, ist ein rundum gescheiterter Mensch: Als älteste Tochter einer angesehenen und vermögenden nordafrikanischen Familie machte sie Abitur, plante ein Medizinstudium – und geriet an einen Landsmann, der von seiner eigenen Mutter als Taugenichts angesehen und von ihrer Familie abgelehnt wurde.

Sie wurde schwanger, und da er kaum Geld verdiente und alles, was er hatte und sie schließlich mit Teilzeitarbeit verdiente, für Drogen ausgab, wurde die finanzielle Not immer größer. Und mit niemandem, so sagt sie, habe sie reden können – aus Scham.

Schließlich habe ihr Mann sie zu Diebstahl und Betrug animiert. Immer häufiger ging sie auf Diebestour, wurde gefasst und verurteilt und landete sogar hinter Gittern. Im Jahr 2005 wurde sie vom psychiatrischen Gutachter als krankhafte Persönlichkeit und “pathologische Stehlerin” eingestuft, die zwanghaft “klaue”.

Auf Weisung des damaligen Gerichts begann sie eine Therapie, die jedoch nach vier Monaten von der Therapeutin beendet wurde, weil deren Budget erschöpft war. “Eine Unverschämtheit”, kommentiert nun im Prozess der Gutachter. Für ihn liegt der Grund für die neuen Taten ebenfalls in ihrem Zwang, sich durch Stehlen von innerem Druck zu befreien.

Das aber ist für den Staatsanwalt in diesen Fällen nicht nachzuvollziehen: Ende November habe die 33-Jährige große Not gehabt und nicht mehr gewusst, wie sie ihre Kinder versorgen sollte – ein ganz konkreter Grund für die Taten. Allerdings berücksichtigt der Ankläger auch das schwere Leben der Frau, die von ihrem Mann, wie erst jetzt bekannt wurde, so misshandelt worden war, dass sie drei Fehlgeburten erlitten hatte.

Was lernen wir daraus?

Am besten, die Täterin ist eine Frau, denn dann wird ihr schweres Leben auch angemessen berücksichtigt.