Frauensport oder Frauengewalt?

Hier gefunden…

“Keine dramatische Häufung gewalttätiger Frauen” in Österreich…

Diese Ergebnisse entsprechen natürlich der Wahrnehmung der meisten Feministinnen in Ämtern…
Festzuhalten bleibt aber: es gibt eine Zunahme…

Wenn Frauen das Messer zücken | Nachrichten.at

Seit rund fünf Jahren verzeichnen die Kriminalisten in Oberösterreich eine Zunahme von Frauen, die das Messer zücken und schlussendlich zustechen. Alleine im Jahr 2006 haben in Linz zwei Täterinnen getötet. Die Gründe dafür waren teils banal: Ein Mensch musste wegen einer beschädigten CD sein Leben lassen, ein weiterer wegen eines nichtigen Streites.

Die Linzer Gerichtspsychiaterin Heidi Kastner von der Landesnervenklinik sieht jedoch keine dramatische Häufung gewalttätiger Frauen: „Die Häftlingszahlen stehen immer noch 10:1 für die Männer.“ Klar ersichtlich ist für die Expertin jedoch, dass durch vermehrten Alkohol- und Nikotinkonsum durch Frauen auch das Aggressionspotenzial der weiblichen Straftäter steigt. „Wir haben uns wohl auch in diesem Bereich emanzipiert“, sagt Kastner und fügt hinzu, dass sich „alte Rollenbilder überlebt haben“. Auch Staatsanwälte aus Linz bestätigen dies.

Die Motive der Täterinnen seien jedenfalls die gleichen wie bei Männern: Hass, Wut, Kränkung.

Tödliche Messerattacke: Täterin nicht schuldfähig

Mit 32 Messerstichen tötete Serab D. (41) am 18. April auf dem Speicher eines Hauses an der Bebelstraße ihre gleichaltrige Nachbarin. Eine Tat, für die sie strafrechtlich aufgrund einer schweren psychischen Störung nicht zur Verantwortung gezogen werden kann. Das Landgericht Duisburg musste sie am Dienstag freisprechen. Zugleich ordneten die Richter die zeitlich unbegrenzte Unterbringung der Angeklagten in einer geschlossenen psychiatrischen Anstalt an.Ein Gutachter hatte Serab D. eine chronische Persönlichkeitsstörung bescheinigt. Sie hatte offenbar in dem Wahn gelebt, dass sich Nachbarn, Bekannte und Verwandte gegen sie verschworen hätten. Sie fühlte sich ständig bedroht, fürchtete Giftanschläge und berichtete dem Gutachter, dass sie auf Betreiben ihrer Widersacher mehrfach vergewaltigt worden sei. Auch das Opfer hatte sie als Teil dieser Verschwörung betrachtet.Laut psychiatrischem Sachverständigen war Serab D. zum Tatzeitpunkt nicht schuldfähig. Die Unterbringung in einer geschlossenen Anstalt sei dringend geboten, wolle man nicht das Risiko weiterer schwerer Straftaten eingehen.

Tödliche Messerattacke: Täterin nicht schuldfähig – Oberhausen – WAZ – DerWesten

“Gewalt von Frauen war kein Thema” sagt Frau Kavemann und bagatellisiert weiter

Interview mit Soziologin Kavemann: “Gewalt von Frauen war kein Thema” | Frankfurter Rundschau – Wiesbaden

Interview mit Soziologin Kavemann
“Gewalt von Frauen war kein Thema”

Beim Thema häuslicher Gewalt dachte man lange Zeit, nur Männer seien die Täter und Frauen immer die Opfer. Wie kommt es, dass gewalttätige Frauen früher übersehen wurden?

Das war irgendwie kein Thema der Frauenbewegung. Man hat sich da lange Zeit auf den Füßen gestanden, um Gewalt von Frauen auch in diesem Kontext wahrnehmen zu können. Aber das ist nur die halbe Erklärung. Die andere Hälfte ist: Wenn man Gewalt in den Geschlechterbeziehungen in die Politik bringen, also als Thema setzen will, dann muss man es relativ polarisierend tun. Anders funktioniert es nicht. Hinzu kommt, dass Männer deutlich seltener von schwerer, verletzungsträchtiger Gewalt betroffen sind als Frauen. Wenn es so wäre, dass wir es mit dem gleichen Bild von Gewalt zu tun hätten, dann hätten wir auch eine Menge von verletzten Männern. Und dann wäre es gar nicht möglich gewesen, dass dieses Problem nicht gesellschaftlich sichtbar geworden wäre.

Anmerkung:
Sehr geehrte Frau Kavemann,

wenn Sie sich mal gründlich informiert hätten, so wären Sie seit Jahren bereits auf manche Studien gestossen, die belegen, dass Männer von Frauen geschlagen und mißhandelt werden.
Nur: Dies geschieht einfach viel mehr im Dunkelfeld, weil die Anzeigebereitschaft und die Wahrnehmungsbereitschaft bei diesen Gewalttaten eben viel geringer ist, als bei der Gewalt von Männern gegen Frauen. Jener Gewalt also, die Sie – wie viele Feministinnen und Feministen neben Ihnen – einfach als die einzig wirklich schlimme Gewalt wahrnehmen und wahrhaben wollen.
Dieses Interview zeigt exemplarisch, dass Sie auch heute offensichtlich nicht bereit sind, die unter anderem durch Sie aufgestellten Thesen zu revidieren, zu ergänzen oder einfach anzuerkennen, dass Sie sich früher geirrt haben.
Ihr Verhalten befremdet mich einfach nur.
Sie kommen ja zudem zu folgenden Ansichten:
Wie häufig erleben denn Männer in ihren Liebesbeziehungen Gewalt?

Wenn es um das Vorkommen von Gewalt geht – also das, was von Männern so eingestuft wird – haben wir es statistisch gesehen immer mit einer Gleichverteilung zu tun. In den bundesdeutschen Untersuchungen antworten sowohl 25 Prozent der befragten Frauen als auch 25 Prozent der Männer mit “Ja”, wenn sie danach gefragt werden, ob sie schon einmal Gewalt in einer Beziehung erlebt haben. Auch bei hetero- und homosexuellen Beziehungen ergeben sich die gleichen Prozentsätze. Wenn wir dann darauf schauen, um welche Art von Gewalt es sich handelt, wie gefährlich und verletzungsträchtig sie ist und wie häufig sie vorkommt, dann sehen wir deutliche geschlechtsspezifische Unterschiede.
Und welche sind das?
Wir haben bei beiden Geschlechtern die Kombination von körperlicher und psychischer Gewalt. Aber wir haben bei der Gewalt, die Männer ausüben, eben diese Häufigkeit von gravierenden Verletzungsfolgen. Außerdem geht sie stark mit sexueller Gewalt einher, was wir bei Frauen vergleichbar nicht finden.

Wird die Gewalttätigkeit auch unterschiedlich bewertet?
Grundsätzlich wird gewalttätiges Handeln von Frauen in der Gesellschaft stärker verurteilt als das von Männern. Das sieht man bis in die Arbeit der Justiz: Gewaltverbrechen von Frauen werden schärfer geahndet als von Männern – vor allem, wenn es um Tötungsdelikte geht. Wenn Männer und Frauen jedoch befragt werden, wie sie das Gewalthandeln des anderen Geschlechts in der Partnerschaft bewerten, dann richtet sich der verurteilende Blick eher auf die Männer. Das heißt, ihnen wird eher unterstellt, dass sie das Ganze in der Absicht getan haben, die Partnerin zu knechten und ihr zu schaden. Bei Frauen wird dagegen eher angenommen, dass sie zum Teil in Selbstverteidigung handeln, dass sie also einen anderen Grund haben, sich mit Gewalt gegen den Partner zu stellen.

Es mutet geradezu seltsam an, dass Sie sich bei dieser Sachlage zu einer solchen These verleiten lassen. Die Wahrheit ist nämlich genau umgekehrt… Männer werden wesentlich härter bestraft.

Ziehen von häuslicher Gewalt betroffene Männer eigentlich andere Grenzen?
Das muss noch erforscht werden. Es gibt Hinweise darauf, dass Männer früher als Frauen aggressives Verhalten als unangemessen empfinden und von daher als gewaltförmig einstufen als das Frauen mit Blick auf ihre männlichen Partner tun.

Von welchen Formen psychischer Gewalt sprechen Männer dann eher?
Männer beklagen sich, wenn die Partnerin sie kontrolliert. Das beklagen die Frauen auch – aber es scheint so zu sein, dass Männer ein eifersüchtiges oder kontrollierendes Verhalten der Partnerin schneller als unangemessen empfinden.
Hier dämonisieren Sie Männer erneut, indem Sie ihnen Weinerlichkeit unterstellen oder absichtliche Manipulation… Sie belegen diese These jedoch mit keinem Wort.

Misshandelte Frauen können auf Unterstützung hoffen. Wie ergeht es den Männern, die Gewalt durch Frauen erleiden?
Man kann nicht generell sagen, dass Frauen auf Unterstützung hoffen können. Es ist aber ein Unterstützungsangebot aufgebaut worden, das die gesellschaftliche Situation wirklich verändert hat. Und es ist sehr viel Kompetenz und Kenntnis auch in der Breite des sozialen Unterstützungssystems angekommen, so dass misshandelte Frauen auch dort auf Rat und Hilfe stoßen, wo sie nicht zu spezialisierten Einrichtungen gehen. Für misshandelte Männer gibt es keine vergleichbare Unterstützung. Es ist noch nicht in dem Maße Thema, dass Männer auch durch ihre Partnerinnen Gewalt erleiden können.

Nicht zuletzt Sie haben durch ihre jahrelangen Ausblendungen und anderslautenden Veröffentlichungen an “vorderster Front” doch genau dafür gründlich gesorgt, dass die Gewalt von Frauen noch “nicht genug Thema” ist. Ich vermisse hier doch ein wenig Selbsterkenntnis – so etwas wie Reue erwarte ich nicht mehr.

Kindesmissbrauch – ”Ich habe mir gewünscht, ich wäre tot” – Panorama – sueddeutsche.de

“Je mehr ich weinte, desto schlimmer wurde es. Wir hatten eine Rosen-Tapete und ich habe immer nur auf die Rosen gestarrt und mir gewünscht, ich wäre tot. Wie kann eine Mutter, die dich auf die Welt gebracht hat, dir nur solche Dinge antun?” – Susannah Faithfull war noch ganz klein, als ihre eigene Mutter begann, sie sexuell zu missbrauchen. Der Vater hatte die Familie gerade verlassen.Bis sie mit 16 von Zuhause auszog, wurde sie von ihrer Mutter gezwungen, mit ihr das Schlafzimmer und das Bett zu teilen. In einem Radiointerview mit dem britischen Sender BBC erinnert sich die heute 54-Jährige an ihr unfassbares Schicksal, mit dem sie nicht allein ist. “Ich habe mich immer in einem Schrank unter der Treppe versteckt”, sagt sie. “Wenn Mama von der Arbeit nach Hause kam, rief sie sofort nach mir.” Als sie ihrem Vater von den Übergriffen erzählte, glaubte er ihr nicht.Ein Gerichtsverfahren gegen zwei pädophile Frauen, die Kinder über lange Zeiträume missbraucht haben, hat in Großbritannien eine Diskussion um weibliche Kinderschänder ausgelöst. Schätzungen der britischen Kinderschutzorganisation Lucy Faithful Foundation (LFF) gehen von bis zu 64.000 weiblichen Pädophilen im Vereinten Königreich aus – jeder fünfte Kinderschänder wäre damit eine Frau. Auch in einschlägigen Chatrooms sind nach LFF-Angaben immer mehr Frauen zu finden.

Kindesmissbrauch – ”Ich habe mir gewünscht, ich wäre tot” – Panorama – sueddeutsche.de

So langsam verdichten sich als In England nicht nur die Hinweise, sondern vielmehr die Erkenntnis, dass eben auch Frauen Kinder sexuell missbrauchen. Ob dies vielleicht die überzeugten Feministen und Feministinnen in Deutschland zur Erkenntnis bringt, dass Frauen eben nicht so einfach das “”bessere Geschlecht” sind?