Moskau: Selbstmordattentäterin war Lehrerin

Die Zeitung „Nowaja Gaseta“ berichtete am Sonntag unter Berufung auf Familienangehörige, es handele sich um eine 28 Jahre alte Lehrerin aus Dagestan. Zuvor war bereits eine 17-Jährige aus Dagestan als Täterin ermittelt worden.

Moskau: Selbstmordattentäterin war Lehrerin – Ausland – FOCUS Online

Frauen als Gewalttäterinnen: Gute Gründe zum Morden

Frauen als Gewalttäterinnen

Gute Gründe zum Morden
Von Sebastian Moll

“Monster”+”Monster”

Amy Bishop war völlig ruhig am Nachmittag des 12. Februar, nichts deutete auf Erregung oder Verwirrung hin. Wie an jedem Freitag unterrichtete die Biologie-Professorin an der Universität von Alabama ihren anderthalb Stunden währenden Kurs in Neurophysiologie. Dann ging sie in den Konferenzraum der Fakultät für Wissenschaft und Technologie auf dem Campus in Huntsville, um an der wöchentlichen Sitzung der Belegschaft teilzunehmen.40 Minuten saß Bishop in der Konferenz und hörte still den Diskussionen und Vorträgen zu. Dann zog sie einen 9-Millimeter-Revolver aus ihrer Handtasche und schoss sechs Kollegen nieder. Erst als die Trommel leer geschossen war, hörte sie auf abzudrücken, verließ den Raum, warf die Waffe weg und stellte sich vor dem Gebäude der Polizei.Der Mehrfachmord durch die Professorin kann kaum als Amoklauf bezeichnet werden. Amy Bishop handelte eindeutig nicht im Affekt, jedenfalls nicht im unmittelbaren. Ihren Zorn darüber, dass sie von ihren Kollegen nicht zur vollen Professorin ernannt wurde und eine Anstellung auf Lebenszeit erhielt, trug Amy Bishop schon seit einem Jahr mit sich herum.Ihr Ehemann James Bishop berichtete später den Behörden, dass seine Frau schon seit Wochen auf einer Schießanlage den Umgang mit der Waffe geübt hatte. Und so können die Morde von Alabama, die seither Amerika umtreiben, nur als eines bezeichnet werden: als kaltblütig.

Promovierte Wahnsinnige

Dennoch konzentrierte sich die Berichterstattung über Amy Bishop sehr schnell auf ihren vermeintlichen Wahnsinn. Am 20. Februar erschien in der New York Times eine Reportage, in der sich Zeugen über den lebenslangen Kampf der Wissenschaftlerin mit ihrem Temperament ausließen. Frühere übertriebene Reaktionen wurden angeführt, wie ein angebliches Handgemenge mit einer anderen Mutter in einem Fast Food Restaurant um den einzigen freien Kinderstuhl. Der Boston Globe veröffentlichte eine Meditation über die sprichwörtliche Nähe von Genie und Irrsinn, die sich bei der in Harvard promovierten Amy Bishop mustergültig zeige.
Vermutlich werden die Gerichtspsychologen bei Amy Bishop tatsächlich fündig. Die fragwürdigen Umstände, unter denen sie vor 20 Jahren ihren Bruder angeblich fahrlässig tötete, sprechen durchaus dafür. Dennoch ist bemerkenswert, wie schnell die Berichterstattung Bishops Bluttat als Wahnsinn deutet und das Offensichtliche ausblendet: Dass eine hochintelligente, gebildete Frau bei klarem Verstand und mit eindeutigem Vorsatz gemordet hat.

Wäre Bishop ein Mann gewesen, so die Theorie eines Essays von Sam Tanenhaus in der New York Times, dann wäre man mit der Pathologisierung der Tat nicht so schnell bei der Hand gewesen. Die US-Kultur, so Tanenhaus, bringt eine grenzenlose Faszination für männliche Mörder und deren Antriebe auf.

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Mutter wegen Misshandlung verurteilt « FemokratieBlog

Bundesgerichtshof bestätigt Urteil wegen Misshandlung eines Schutzbefohlenen in BerlinEine 30-Jährige Mutter spritzte ihrem Kleinkind während dessen Krankenhausaufenthalts im Oktober und November 2007 dreimal Fäkalien in die Blutbahn. Weil hierdurch hohes Fieber entstand und ein septischer Schock drohte, bestand jeweils Lebensgefahr und der Junge musste mehrfach auf die Intensivstation verlegt werden.Das Landgericht Berlin ist nach Anhörung eines psychiatrischen Sachverständigen zu dem Ergebnis gelangt, dass bei der Angeklagten ein selten auftretendes Münchhausen-by-proxy-Syndrom vorliege und deshalb die Schuldfähigkeit der Angeklagten erheblich vermindert gewesen sei. Bei diesem Syndrom werden von Müttern bei ihren eigenen Kindern körperliche Krankheiten künstlich hervorgerufen, um dann bei der nachfolgenden ärztlichen Behandlung als besorgte Mutter ebenfalls im Mittelpunkt des Geschehens zu stehen und auf diese Weise Aufmerksamkeit zu erzielen.

Mutter wegen Misshandlung verurteilt « FemokratieBlog

Weg für Kinderwagen versperrt: Frau ohrfeigt Autofahrerin

Leipzig. Weil ein Auto ihr und ihrem Kinderwagen den Weg versperrte, hat eine Unbekannte am Dienstag einer Autofahrerin erst die PKW-Tür zerbeult und die 34 Jahre alte Frau anschließend geohrfeigt. Wie die Polizei mitteilte, hatte die Geschädigte am Nachmittag versucht, mit ihrem Auto von der Brüderstraße in die Nürnberger Straße einzubiegen. Da sie dabei relativ weit in die Kreuzung einfahren musste, versperrte sie zwei Passantinnen mit einem Kinderwagen den Weg.Die jüngere der beiden Fußgängerinnen lief dennoch mit dem Kinderwagen auf die Straße und stieß den Wagen gegen die Fahrertür. Als die 34-Jährige durch das geöffnete Fenster fragte, was das solle, trat die Frau noch einmal gegen die Tür und ging danach mit ihrer Begleitung weiter.Die Geschädigte parkte daraufhin ihren Wagen, stellte die Täterin und verlangte deren Personalien. Das jedoch lehnte diese ab, ohrfeigte die Frau und verschwand.

Weg für Kinderwagen versperrt: Frau ohrfeigt Autofahrerin – Polizeiticker – Leipzig – LVZ-Online

Und da sagt man immer, männliche Verkehrsteilnehmer seien aggressiv…

Alabama: Amokläuferin erschoss vor 23 Jahren den Bruder

Nach dem Amoklauf an einer Universität im amerikanischen Bundesstaat Alabama, bei der eine Professorin am Freitag drei Kollegen getötet hatte, sind beunruhigende Details bekanntgeworden. Wie der Nachrichtendienst CNN meldet, hat die mutmaßliche Täterin Amy Bishop Anderson bereits vor 23 Jahren ihren jüngeren Bruder bei einem Streit erschossen. Obwohl die 42 Jahre alte Neurobiologin damals gleich drei Schüsse abfeuerte und von der Polizei mit Waffengewalt festgenommen wurde, musste sie sich nie vor Gericht verantworten. Der Tod von Seth Bishop wurde als Unfall deklariert, die Ermittlungsakten der Polizei von Braintree (Massachusetts) sind verschwunden.

Alabama: Amokläuferin erschoss vor 23 Jahren den Bruder – Kriminalität – Gesellschaft – FAZ.NET