Mutter von verdurstetem Jungen auf freiem Fuß

Die Universitätsklinik „Reina Sofía“ in Córdoba gab bekannt, dass die Mutter des in Südspanien verdursteten deutschen Jungen ist aus dem Krankenhaus entlassen worden sei.

Die aus Herdecke bei Dortmund stammende Frau hatte im Juli mit ihrem fünfjährigen Sohn in der Gegend von Córdoba eine Wanderung unternommen und sich dabei möglicherweise verlaufen. Die 40-Jährige war desorientiert, mit Schürfwunden übersät und halb verdurstet an einer Tankstelle in der andalusischen Ortschaft Espiel entdeckt worden. Sie habe sich verlaufen und könne ihren Sohn nicht finden, sagte sie.

An mehr konnte sie sich nicht erinnern. Die Leiche des Jungen wurde nach dreitägiger Suche in einer unwegsamen Berggegend gefunden – neben zwei Rucksäcken und mehreren leeren Wasserflaschen. Die spanische Justiz ermittelt gegen die Mutter wegen fahrlässiger Tötung.
Von hier

Französin gesteht Tötung ihrer Babys

Es war ein grausiger Fund: Ermittler hatten in einem Dorf in Nordfrankreich auf einem Hausgrundstück acht Babyleichen entdeckt. Jetzt hat die Mutter offenbar gestanden, die Säuglinge getötet zu haben.

Nach dem Fund von acht Babyleichen in Nordfrankreich hat die Mutter der Neugeborenen offenbar gestanden, die Säuglinge getötet zu haben. Sie habe für ihre Tat zunächst keinen Grund angegeben, berichtet die Zeitung “Le Parisien” unter Berufung auf Ermittler. Die 45-Jährige und ihr zwei Jahre älterer Ehemann sollen im Laufe des Tages dem Haftrichter vorgeführt werden.

via STERN

Buchempfehlung: Yvonne Raub: Amazonismus

Einen besonderen Platz in diesem Blog verdient das Buch “Amazonismus, gewalttätige Mädchen als neue Zielgruppe” von Yvonne Raub. Aus dem Klappentext:

Die Autorin befasst sich in der vorliegenden Arbeit mit dem hochaktuellen, jedoch noch sehr fragmentarisch beforschten Thema der Mädchengewalt. Sie gibt diesem Phänomen mit “Amazonismus” einen Namen und beleuchtet Hintergründe, Motive, sowie Erscheinungsformen und Erklärungstheorien. Neben der Vorstellung eines bereits erprobten und bewährten Konzepts der täterInnenorientierten Gewaltberatung macht sie einen Vorschlag für ein handlungsanweisendes Anti-Gewalttraining für Mädchen mit entsprechenden Modulen. Die Autorin spricht sich eindeutig für eine genderorientierte Perspektive aus, ohne die Täterinnen geschlechtsbedingt zu entschuldigen. Dabei stellt sie sich der Frage, wie Modelle für eine Erfolg versprechende Gewaltarbeit mit Mädchen beschaffen sein müssen.

Dieses Buch ist nach meiner persönlichen Ansicht insgesamt “eine Wucht”. Frau Raub hat nicht nur präzise wissenschaftlich recherchiert, weshalb und wie Mädchen als Täterinnen ausgeblendet werden, sie stellt zudem uns Lesern auch Theorien zur Verfügung, wie sich die Täterinnen als solche “selbst ausblenden”.  Der Zusammenhang zwischen dem gesellschaftlich bedingte “Frau=Opfer” Blickwinkel und einem weiblichen “Gewaltkreislauf” wird deutlich herausgearbeitet. Zudem legt uns die Autorin dar, wie der Teufelskreis Amazonismus durch gezielte Täterinnen-Arbeit handlungsorientiert durchbrochen werden kann.  Eine unbedingte Lese-Empfehlung für alle Praktiker/innen, die nicht mehr bereit sind, weibliche Gewalttäterschaft zu ignorieren oder zu verniedlichen.

Eine Rezensentin bei Amazon fasst die Einmaligkeit dieses Buches so zuammen:

Empathie lässt sich nicht über Unterwerfung erzielen, sondern nur durch und über Eigenempathie, so eine der zentralen Thesen: Bin ich mit mir gefühlsmäßig im Kontakt und vermag ich mich entsprechend zu artikulieren, dann kann auch der Weg zur Opferempathie und zu gewaltfreien Wegen der Konfliktlösung gebahnt werden.

Das vorliegende Werk ist fundiert, multidimensional und handlungsorientiert und somit ein fantastischer Ausgangspunkt für eine vertiefte, gerne auch kontroverse, fachliche Debatte zur Herausforderung  Amazonismus  und seine weitere Beforschung.

Dem kann ich mich nur anschließen. 

Unbedingt lesen und kaufen!

Ermittlungen gegen Mutter des verdursteten Jungen

Nach dem Tod eines fünfjährigen deutschen Jungen während eines Urlaubs in Spanien ist die Mutter vorübergehend festgenommen und verhört worden. Die 40-jährige Frau liege noch im Krankenhaus in Espiel und werde polizeilich überwacht, berichtete die spanische Zeitung “El Dia de Cordoba” gestern in ihrer Internetausgabe. Der Frau werde fahrlässige Tötung vorgeworfen. Gerichtsmediziner stellten inzwischen fest, dass das Kind aufgrund starker Hitze an Dehydration und Organversagen gestorben war. Das Auswärtige Amt wollte sich nicht zu dem Bericht äußern.

via…

Frau sticht auf Mann ein.

Zu einem Streit zwischen zwei Gästen kam es in der Nacht zu Freitag gegen 0:31 im Lokal “Hopfenquelle” am Werner-Neben-Platz in Bergedorf. In dessen Verlauf griff die 51-jährige Täterin Ute S. zum Messer und ging auf das 63-jährige Opfer Siegfried H. los. Er erlitt Schnittwunden an Rücken und Becken.

Die Ursache ist unklar, Täterin und Opfer schweigen. Die Polizei hat die Täterin Ute S. nach erkennungsdienstlicher Untersuchung wieder entlassen.

Via: MOPO