“Frauen helfen Frauen” bemängelt, dass Täterinnen sexueller Gewalt nicht ernst genug genommen werden.

Seit 20 Jahren gibt es die Anlaufstelle in Solingen. Mit ihrer Arbeit begonnen haben die Mitarbeiterinnen in den alten Räumen an der Albrechtstraße. Heute ist die Beratungsstelle an der Brühler Straße 59 ansässig – zusammen mit der Frauenberatungsstelle und den Diensten des Vereins „DiFa“. Auffällige Veränderungen in den letzten Jahren sind, dass zunehmend sexuelle Übergriffe an Kindern durch Kinder und Jugendliche öffentlich werden. Dass sich – besonders durch die im letzten halben Jahr bekannt gewordenen Missbrauchsfälle an Jungen – mehr männliche Jugendliche trauen, von Vorfällen aus ihrer Kindheit zu berichten. Und dass zunehmend Frauen als Täterinnen gemeldet werden. Dass auch Frauen Kinder missbrauchen – meist Jungen – werde aber noch nicht ernst genug genommen.

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Haftbefehl gegen Pflegeeltern.

Im Fall der misshandelten Anna aus Bad Honnef ist Haftbefehl gegen die Pflegeeltern des Mädchens erlassen worden. Den beiden wird unter anderem Körperverletzung mit Todesfolge und mehrfacher Missbrauch von Schutzbefohlenen zur Last gelegt. Sie hatten die Neunjährige mehrfach mit Klebeband gefesselt, wenn sie zum Beispiel nicht essen wollte. Das gestand der Pflegevater. Das Kind war am Donnerstagabend in der Badewanne ertrunken. Der Körper des Mädchens war mit blauen Flecken übersät.

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Leiche im Kofferraum ist Ehefrau des Fahrers

Nach einem Unfall in Sachsen-Anhalt, bei dem eine Frau, 27, und ein Polizist, 59, ums Leben kamen, ist im Kofferraum eines der Autos eine Frauenleiche gefunden worden. Die Polizei vermutet, dass dem Unfall ein Familiendrama vorausgegangen ist, denn bei der Leiche handelt es sich vermutlich um die Ehefrau des verunglückten Polizisten. Im Haus des Paares fanden Ermittler Hinweise auf eine Auseinandersetzung.

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Aus Eifersucht wirft Täterin Molotow- Cocktail

Die Wohnung von Michael Z. stand in der Nacht auf Mittwoch in Flammen. Sie brannte völlig aus. In letzter Sekunde verhinderte die Feuerwehr einen Brand, der sich auf das ganze Haus ausbreiten hätte können.Wenige Stunden zuvor soll es zwischen Michael Z. und seiner Freundin Daniela H. zu einemheftigen Streitgekommen sein. Anschließend verließen beide die Wohnung. Um 22.45 Uhr soll die Frau dann zurückgekehrt sein.Zeugen haben sie gesehen. Sie soll eine Fensterscheibe eingeschlagen haben, warf eine Art Molotow- Cocktail in die Wohnung und flüchtete. Passanten alarmierten die Feuerwehr.Die 30- jährige Beschuldigte wurde kurze Zeit später in ihrer Wohnung angetroffen und festgenommen.

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Frau “probiert” Gift an Mitbewohnerin

Eine wegen versuchten Giftmordes an ihrer Mitbewohnerin angeklagte junge Frau hat am Dienstag zum Prozessauftakt vor dem Würzburger Landgericht die Tat weitgehend eingeräumt. Eine Tötungsabsicht bestritt sie allerdings. Sie habe lediglich die Wirkung eines Schmerzmittels an ihrer Untermieterin ausprobieren wollen, beteuerte sie.Die Staatsanwaltschaft legt der 23 Jahre alten Altenpflegehelferin zur Last, ihre 20 Jahre alte Mitbewohnerin am 12. Oktober 2009 in ihrer Wohnung mit 131 Milligramm des starken Schmerzmittels Tilidin heimtückisch vergiftet zu haben.Sie habe seit längerer Zeit Selbstmordgedanken gehabt, wollte aber um jeden Preis schmerzfrei aus dem Leben scheiden, gab die Angeklagte vor Gericht an. Deshalb habe sie das Medikament mit Hilfe einer Injektionsnadel heimlich in eine Milchpackung der Mitbewohnerin gespritzt. Als dem Opfer übel wurde, sei dieses Medikament für sie “nicht mehr in Frage” gekommen, sagte die kräftig gebaute 23-Jährige. Das Aussehen der mutmaßlichen Täterin soll nach Auffassung der Staatsanwaltschaft einer der Gründe für die Tat gewesen sein.

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