Linzerin gestand: Ex-Freund auf facebook als Pädophilen diffamiert

Die junge Frau schrieb in der Nacht auf gestern ein Geständnis auf facebook (Siehe Faksimile) und beteuerte darin auch: „Er ist unschuldig“. Der Linzer erstattete bei der Polizei Anzeige wegen Stalking-Verdachts. Die Kriminalisten prüfen einen weiteren Vorwurf. „Es wurde erhoben, dass von einer offensichtlichen Verleumdung auszugehen ist“, schrieb die oberösterreichische Sicherheitsdirektion gestern in einer Aussendung. In diesem Fall drohen bis zu fünf Jahre Haft. Die Einvernahme der Verdächtigen stand gestern noch aus.

Computerspezialisten des Linzer Stadtpolizeikommandos haben die Spur im Internet in mühsamer Kleinarbeit bis zu der 19-Jährigen verfolgt. Vermutlich aus Wut darüber, dass sich der Linzer von ihr getrennt hatte, soll die Verdächtige demnach am 11. August unter dem Namen ihres Ex-Freundes ein sogenanntes Profil in der sozialen Plattform facebook angelegt haben. Tagelang soll sie daraufhin unter diesem Namen pädophile Inhalte transportiert haben.

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Frauen-Gründe zum Töten

Amy Bishop war völlig ruhig am Nachmittag des 12. Februar, nichts deutete auf Erregung oder Verwirrung hin. Wie an jedem Freitag unterrichtete die Biologie-Professorin an der Universität von Alabama ihren anderthalb Stunden währenden Kurs in Neurophysiologie. Dann ging sie in den Konferenzraum der Fakultät für Wissenschaft und Technologie auf dem Campus in Huntsville, um an der wöchentlichen Sitzung der Belegschaft teilzunehmen.

40 Minuten saß Bishop in der Konferenz und hörte still den Diskussionen und Vorträgen zu. Dann zog sie einen 9-Millimeter-Revolver aus ihrer Handtasche und schoss sechs Kollegen nieder. Erst als die Trommel leer geschossen war, hörte sie auf abzudrücken, verließ den Raum, warf die Waffe weg und stellte sich vor dem Gebäude der Polizei.

Der Mehrfachmord durch die Professorin kann kaum als Amoklauf bezeichnet werden. Amy Bishop handelte eindeutig nicht im Affekt, jedenfalls nicht im unmittelbaren. Ihren Zorn darüber, dass sie von ihren Kollegen nicht zur vollen Professorin ernannt wurde und eine Anstellung auf Lebenszeit erhielt, trug Amy Bishop schon seit einem Jahr mit sich herum.

Ihr Ehemann James Bishop berichtete später den Behörden, dass seine Frau schon seit Wochen auf einer Schießanlage den Umgang mit der Waffe geübt hatte. Und so können die Morde von Alabama, die seither Amerika umtreiben, nur als eines bezeichnet werden: als kaltblütig.

Die Neigung, Fälle weiblicher Gewalt wie den von Wuornos in Lehrstücke über Unterdrückung zu verwandeln, stammt laut Tanenhaus aus dem Feminismus der 60er und 70er Jahre. Für die Gegenwart sind solche Allegorien jedoch nicht mehr angemessen. Wenn man über Amy Bishop spricht, sollte man beispielsweise darüber sprechen, dass sie, wie viele Frauen heute, die Alleinverdienerin einer Familie mit vier Kindern war und unter enormem Druck stand.

Die Verweigerung der unbefristeten Lehrstelle bedeutete für ihre Familie eine Katastrophe. Mit dieser Situation könnten sich viele berufstätige Mütter identifizieren, schon gar in einer Zeit, in der die Zahl berufstätiger Frauen die Zahl berufstätiger Männer übersteigt. Eine solche Identifikation ist aber aus offensichtlichen Gründen nicht wünschenswert. Dann lässt man Bishop schon lieber zum irren Genie werden.


Hier gehts weiter mit einem Hintergrundbericht, der in der Klarheit seinesgleichen sucht …

Täterin in Psychiatrie eingeliefert

Die 40-jährige Frau, die am Sonntagabend auf dem Neuruppiner Schulplatz ihren einstigen Lebensgefährten schwer verletzt hat, wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Neuruppin in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. „Die Frau leidet offenkundig an einer psychischen Erkrankung. Wir müssen jetzt feststellen, wie gefährlich sie ist“, sagte gestern Oberstaatsanwalt Gerhard Grübler.

Klar ist jetzt, womit die Frau ihren 47-jährigen Ex niedergestochen hat: „Die Tatwaffe war eine Nagelfeile“, sagte Oberstaatsanwalt Grübler.

Das Opfer befindet sich weiter im Krankenhaus. Der Neuruppiner war durch den Stich in den Rücken schwer verletzt worden, er befindet sich aber nicht in Lebensgefahr.
Die Ermittler gehen davon aus, dass ein Streit um das gemeinsame Kind die überraschende Attacke ausgelöst hat. Das Kind, zu dessen Alter die Staatsanwaltschaft auch gestern nichts sagen wollte, wurde bei Verwandten untergebracht.

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Frau vernachlässigt behinderten kleinen Sohn

In Fürth wurde ein fünfjähriger, schwerstbehinderter Junge durch eine Notärztin in eine Klinik eingewiesen. Das erklärte die Polizei am Mittwoch.

Nach Angaben eines Arztes, ist das Kind deutlich unterernährt und befindet sich in Lebensgefahr. Die 29 Jahre alte Mutter des Jungen alamierte am Dienstag selbst den Notarzt, mit der Begründung, dass ihr Sohn an Durchfall leide.

Angesichts des bedrohlichen Zustands des Kindes hat das Krankenhaus sofort die Polizei eingeschaltet, die die Mutter und ihren 31 Jahre alten Lebensgefährten noch in der Klinik festnahmen. Am Mittwoch soll die Mutter dem Ermittlungsrichter vorgeführt werden, denn der Mann wurde nach einer ersten Vernehmung wieder entlassen.
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Frau begeht Fahrerflucht und gibt dem Opfer 20,- Euro

Die Autofahrerin hatte offensichtlich den die Straße überquerenden Radfahrer übersehen und fuhr ihn an, so der Polizeibericht vom Dienstag. Die Frau hielt an und erkundigte sich bei dem Jungen, wie es ihm gehe. Sie gab ihm 20 Euro und fuhr dann in Richtung Innenstadt davon. Der 14-Jährige erlitt leichtere Verletzungen, die im Krankenhaus behandelt wurden. An seinem Fahrrad entstand ein Schaden von etwa 200 Euro. Zeugen, die den Unfall gesehen haben, können sich beim Polizeirevier Bad Säckingen, Telefonnummer 07761/93 40, melden.

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