Im Fall der misshandelten Anna aus Bad Honnef ist Haftbefehl gegen die Pflegeeltern des Mädchens erlassen worden. Den beiden wird unter anderem Körperverletzung mit Todesfolge und mehrfacher Missbrauch von Schutzbefohlenen zur Last gelegt. Sie hatten die Neunjährige mehrfach mit Klebeband gefesselt, wenn sie zum Beispiel nicht essen wollte. Das gestand der Pflegevater. Das Kind war am Donnerstagabend in der Badewanne ertrunken. Der Körper des Mädchens war mit blauen Flecken übersät.
Leiche im Kofferraum ist Ehefrau des Fahrers
Nach einem Unfall in Sachsen-Anhalt, bei dem eine Frau, 27, und ein Polizist, 59, ums Leben kamen, ist im Kofferraum eines der Autos eine Frauenleiche gefunden worden. Die Polizei vermutet, dass dem Unfall ein Familiendrama vorausgegangen ist, denn bei der Leiche handelt es sich vermutlich um die Ehefrau des verunglückten Polizisten. Im Haus des Paares fanden Ermittler Hinweise auf eine Auseinandersetzung.
Aus Eifersucht wirft Täterin Molotow- Cocktail
Die Wohnung von Michael Z. stand in der Nacht auf Mittwoch in Flammen. Sie brannte völlig aus. In letzter Sekunde verhinderte die Feuerwehr einen Brand, der sich auf das ganze Haus ausbreiten hätte können.Wenige Stunden zuvor soll es zwischen Michael Z. und seiner Freundin Daniela H. zu einemheftigen Streitgekommen sein. Anschließend verließen beide die Wohnung. Um 22.45 Uhr soll die Frau dann zurückgekehrt sein.Zeugen haben sie gesehen. Sie soll eine Fensterscheibe eingeschlagen haben, warf eine Art Molotow- Cocktail in die Wohnung und flüchtete. Passanten alarmierten die Feuerwehr.Die 30- jährige Beschuldigte wurde kurze Zeit später in ihrer Wohnung angetroffen und festgenommen.
Frau “probiert” Gift an Mitbewohnerin
Eine wegen versuchten Giftmordes an ihrer Mitbewohnerin angeklagte junge Frau hat am Dienstag zum Prozessauftakt vor dem Würzburger Landgericht die Tat weitgehend eingeräumt. Eine Tötungsabsicht bestritt sie allerdings. Sie habe lediglich die Wirkung eines Schmerzmittels an ihrer Untermieterin ausprobieren wollen, beteuerte sie.Die Staatsanwaltschaft legt der 23 Jahre alten Altenpflegehelferin zur Last, ihre 20 Jahre alte Mitbewohnerin am 12. Oktober 2009 in ihrer Wohnung mit 131 Milligramm des starken Schmerzmittels Tilidin heimtückisch vergiftet zu haben.Sie habe seit längerer Zeit Selbstmordgedanken gehabt, wollte aber um jeden Preis schmerzfrei aus dem Leben scheiden, gab die Angeklagte vor Gericht an. Deshalb habe sie das Medikament mit Hilfe einer Injektionsnadel heimlich in eine Milchpackung der Mitbewohnerin gespritzt. Als dem Opfer übel wurde, sei dieses Medikament für sie “nicht mehr in Frage” gekommen, sagte die kräftig gebaute 23-Jährige. Das Aussehen der mutmaßlichen Täterin soll nach Auffassung der Staatsanwaltschaft einer der Gründe für die Tat gewesen sein.
Frau sticht Mann mit Messer in den Oberarm
In der Nacht zum Dienstag wurde gegen 1:30 Uhr ein 30-jähriger Fürstenwaldermit einem Messer verletzt.Der Mann hatte mit einer 22-jährigen Frau und zwei männlichen Personen in einer Wohnung in der Lortzingstraße gefeiert.Als er sich auf die Straße begab, um Nachschub an alkoholischen Getränken von einer Tankstelle zu holen, ging ihm die Frau hinterher und stach ihn von hinten in den Oberarm. Er erlitt eine kleine Stichverletzung und musste ärztlich behandelt werden.Erste Ermittlungen der eintreffenden Polizisten führten zu der Täterin, die der Geschädigte, wie auch die anderen Anwesenden nicht namentlich kannte.Die Frau wurde in einer Wohnung in der Szymanowski Straße angetroffen und nach einer Blutprobe, eine Atemalkoholmessung hatte einen Wert von 2,31 Promille ergeben, zur Ausnüchterung und Verhinderung weiterer Straftaten in Polizeigewahrsam genommen.
