Soso, Frau Stöcker - Gietl, Sie sind also Redakteurin und obendrein berechtigt oder gar verpflichtet, unter anderem auch Ihre eigenen Ansichten der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Spätestens übermorgen werden Sie vermutlich peinlich berührt sein, wenn Sie die Suchmschine Goggle nach ihrem Namen durchsuchen. Für die Suche allein allein brauchen Sie sich sicher nicht zu schämen, doch dafür, wieviele Seiten unter den ersten 10 Ihre - verzeihen Sie – völlig durchgeknallte Ansicht kommentieren, Sexualstraftäter per Gesetz kastrieren zu wollen – das wird Sie sicher erschrecken.
Mir zeigt es, wie dreist und unverblümt heute Frauen Ihre Bestrafungsphantasien entäußern dürfen, und wie völlig unreflektiert sie es gar in der großen selbst gewählten (wenn auch nur bayrischen) Öffentlichkeit wagen.
So ein dreister Fall ist mir bisher noch nie begegnet, von daher rührt mein Erstaunen…




