Ulrike C. war 37, als sie in den Frauenknast von Vechta kam. Wenn sie 2016 ihre Strafe abgesessen hat, ist sie 52 Jahre alt. Sie ist wegen Raubmordes zu lebenslanger Haft verurteilt worden.Ulrike C. arbeitet als Anstreicherin in dem über 200 Jahre alten Knast von Vechta. Eine schwere Arbeit: Eisengeländer entrosten, dicke Eichentüren abschleifen. Abends spielt sie in der Zelle Choräle auf einer alten Heimorgel. “Ich muss mich beschäftigen, denn ich will nicht so viel nachdenken”, sagt sie. “Sonst halte ich das hier nicht aus.”
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Liest man allein die Beschreibung des Films, so wird klar, dass der Film pünktlich zum “Weltfrauentag” auch wirklich ausgestrahlt werden durfte. Der Autor berichtet offenbar passend zur üblichen Doktrin, Frauen seinen eben doch die besseren Menschen…
Zitat:
Für jeden Mann, der in den Knast kommt, gilt also gemäß der hier vetretenen Logik, dass er allein aufgrund seiner Geschlechtszugehörigkeit nicht Opfer sein kann, bevor er Täter wurde. Deshalb muss der Knast für Männer ja auch härter sein. Das Selbstbewusstsein der Männer muss also im Knast gebrochen werden, damit sie später friedlich werden.
Diese Logik führt dann zwingend logisch zu den fast verschwindend geringen Rückfallquoten bei männlichen Tätern, die den Knast hinter sich bringen… (Vorsicht: Ironie!)
Zitat:
Na, super!
