Dass sich Universität(inn)en mit dem Themenbereich “häusliche Gewalt” auseinandersetzen ist nix Neues…
Doch dass sie gemeinsam mit anderen “Expertinnen” aus Europa im Jahr 2009 noch immer derart einseitig zum Thema “forschen” , ist geradezu eine wissenschaftliche Frechheit. Wir lesen:
Die Bekämpfung jeglicher Formen von Gewalt gegen Kinder, Jugendliche und Frauen steht im Mittelpunkt des europäischen Projektes “PRO-TRAIN”, das seit April 2007 vom Institut für Pädagogik der Universität Osnabrück koordiniert wird. Elf Expertinnen aus sieben europäischen Ländern haben seitdem ein umfangreiches Fortbildungsprogramm für Professionelle des Gesundheitswesens zum Thema häusliche und sexualisierte Gewalt entwickelt und erprobt. Eine internationale Abschlusskonferenz, zu der Wissenschaftler, Mediziner, Juristen, Mitarbeiter von Jugendämtern und der Polizei erwartet werden, findet am Freitag, 6. März, ab 10.30 Uhr in der Katholischen Familienbildungsstätte Osnabrück statt.
“Experten und Expertinnen verschiedener Berufsgruppen wurden in den zwei Jahren zu Fortbildungen eingeladen, um die spezifische Rolle der jeweiligen Berufsgruppe in der Prävention und Intervention bei häuslicher und sexualisierter Gewalt zu verdeutlichen und Kooperationsmöglichkeiten aufzuzeigen”, so die Osnabrücker Projektkoordinatorin Sabine Bohne. “Die Evaluation der Fortbildungen zeigt, dass der multi-professionelle Ansatz in Fortbildungskonzepten zur Bekämpfung der Gewalt von großer Bedeutung ist.” Besonders wichtig sei erstmal das Erkennen von Gewaltverhältnissen und die gezielte Weitervermittlung betroffener Frauen und Kinder an spezifische Beratungsstellen.
Kein Wort von prügelnden Müttern oder Ehefrauen, die auf Ihre Männer einschlagen. kein Wort von Misshandlerinnen, die alte pflegebedürftige verletzen. Nein, Märchen sind einfach keine Wissenschaft – doch dies schein in Osnabrück und anderswo noch nicht bekannt zu sein.
Vielmehr werden viele wissenschaftliche Ergebnisse geradezu ausgeblendet, wie wir u.a. hier nachlesen können. Nun denn, im Grunde ist nichts anderes zu erwarten gewesen, daher hält sich meine Aufregung in Grenzen.

auf 3Sat kommt am 23.2.09 eine dokumentation, die so vorgestellt wird und natürlich ein film von einer frau
“Montag, den 23.02.2009
23:50 Uhr
Verstümmelt, geschlagen, missbraucht!
Frauen in einer rücksichtslosen Welt
Film von Barbara Rady-Rupf
(Erstsendung 18.11.2006)
[kurz]
Gewalt an Frauen ist das häufigste Verbrechen weltweit und wird doch nur selten bestraft. Gewalt an Frauen hat viele Gesichter und geschieht im täglichen Leben, in Kriegs- und in Nachkriegszeiten, weltweit, in allen Kulturen, in allen Gesellschaftsschichten. – Der Film geht Einzelschicksalen nach und hinterfragt die kulturellen und gesellschaftlichen Mechanismen, die diese Gewalttaten unterstützen.
[lang]
Jährlich sterben 1,5 bis 3 Millionen Frauen an den Folgen von Gewalt oder Ausbeutung. Gewalt an Frauen ist das häufigste Verbrechen dieser Welt – und wird doch nur selten bestraft. Gewalt an Frauen hat viele Gesichter und geschieht im täglichen Leben, in Kriegs- und in Nachkriegszeiten. Gewalt geschieht weltweit, in allen Kulturen, in allen Gesellschaftsschichten.
Der Film geht Einzelschicksalen nach und hinterfragt die kulturellen und gesellschaftlichen Mechanismen, die diese Gewalttaten unterstützen.”
die zahlenangabe 1,5 bis 3 millionen ist äußerst interessant und zeigt wie unreflektiert vorgegangen wird und auf wie vielen annahmen das ganze beruht, man kennt nicht mal genaue zahlen, stellt aber solche thesen in den raum
aha gewalt an frauen ist also das häufigste verbrechen weltweit (selbst die von frauenverbänden unterwanderte uno kommt da zu anderen ergebnissen) und komisch dass dann nach kriegen immer wesentlich mehr frauen noch lebend herumrennen als männer, wenn man sich die krisengebiete anschaut und tv-berichte sieht, dann sind es vorzugsweise männer die ums leben kommen und die von den regierungen unter gewaltandrohung genötigt werden zu morden
und da dürfte auch das problem liegen, da die machthaberInnen interesse daran haben, dass männer weiterhin zum morden und ermordet werden herangezogen werden können, wird auch die gewalt an ihnen nicht als gewalt angesehen und insgesamt unter den tisch gekehrt
es ist ja auch ein wahnsinn, wenn man jetzt dazu übergeht und sagt, vergewaltigungen im krieg seien verbrechen, das eigentliche verbrechen ist die heranziehung der männer zum kriegsdienst
man nimmt an, dass männer friedlich zur arbeit gehen, und dann, wenn es konflikte gibt und die regierung beschließt militärisch vorzugehen, was das todesurteil für viele männer bedeutet, dann ziehen männer in den krieg und töten natürlich nur andere männer (was dann auch keinerlei verbrechen an ihnen darstellt – sind ja nur männer), während der kreigshandlungen, die eine enorme psychische belastung hervorrufen, nimmt ein mann natürlich rücksicht auf frauen und kinder, dann ist der krieg vorbei, und männer gehen wieder brav ihrer arbeit nach, und sind zu allen nett und lieb
verrückt das alles, aber männer haben einfach zu funktionieren