Frauen morden einfach anständiger, Folge 27124

Mehrfach wurde das Buch: “Wenn Frauen morden” des Kriminalisten (mit sozialpsychologischen Ambitionen) Stephan Harbort hier bereits beschrieben. Da kann PR-INSIDE  nicht fehlen… 

 Bei Harbort geht es sowohl um Beziehungstaten als auch um Morde aus Habgier. Er analysierte die Geschichte der Brandenburgerin Sabine H., die neun ihrer Babys nach der Geburt sterben ließ. Er beschäftigt sich auch mit den spektakulären Fällen von «Todesengeln» in Krankenhäusern oder Altersheimen. Eine seiner Kernthemen: Geht es um Beziehungstaten, töten Männer meist, wenn ihnen der Verlust der Frau oder der Familie droht – nach dem Motto: «Wenn sie nicht bei mir bleibt, soll sie auch kein anderer haben.» Frauen dagegen töten eher, um den Partner loszuwerden, aus dem Gefühl heraus, sich oder andere schützen zu müssen beziehungsweise wollen: «Er ist im Weg; er muss weg. Ein Mann tötet seine Partnerin also häufig im Affekt. Bei der Frau «wird das affektiv wirksame Moment eher im Vorfeld der Tat zu suchen sein», schreibt Harbort. «Statistisch gesehen tritt der Beziehungs-Super-GAU durchschnittlich nach fünf Jahren ein, wenn die Frau beschließt, das Problem Mann gewaltsam aus der Welt zu schaffen», stellt er weiter fest. Bei Frauen, die ihre neugeborenen Kinder töten, sieht Harbort eine klare Mitschuld der Väter. Strafrechtlich würden nur die Frauen zur Rechenschaft gezogen. «Allerdings wäre es grundfalsch, die Täterinnen allein für diese Tragödien verantwortlich zu machen», schreibt er. Auch der Vater handele unverantwortlich, wenn er sich nicht um die werdende Mutter und ihre Probleme kümmere. «Was sind das für Männer, die das Ende einer Schwangerschaft bemerken und nicht danach fragen, wo das Baby ist?» fragt er. Aber auch die Familie, Freunde, Kollegen oder Nachbarn sieht er in der Pflicht. Undenkbar seien solchen Taten ohne ein familiäres und berufliches Umfeld, das sich immer wieder abwende und schweige, schreibt Harbort. «Das Ablehnen dieser sozialen Verantwortung ist sicher auch ein Verbrechen, allerdings eher ein moralisches. …

Nur 10 bis 15 Prozent der Tötungsdelikte werden von Frauen begangen, die meisten davon werden im häuslichen Bereich verübt. Selten geht es den Täterinnen darum, sich einen finanziellen oder sonstigen Vorteil zu verschaffen, wie Harbort schreibt. «Vielen Frauen, egal, wie oft sie töten, und egal, gegen wen die Taten gerichtet sind, geht es um Selbstschutz, Selbstbehauptung und Selbstverwirklichung.» Er kritisiert, dass oft nicht danach gefragt werde, warum Frauen morden und warum sie es seltener tun als Männer. 

Fazit: Das gesamte Theoriegebäude (bzw. eher der Abgrund, der sich hier auftut)  wird immer verstiegener. Weshalb?

Es ist ohne  solche hypothetische Konstrukte geradezu unmöglich, der Bevölkerung einzuhämmern, dass Frauen immer, also wirklich immer – selbst beim Morden – die moralisch besseren Menschen sind…

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  3. Gewaltdefinition

Kommentare

  1. Peter meint:

    weshalb?????

    ganz einfach – männer kaufen solche bücher nicht

    die hauptabnehmerInnen solcher bücher sind frauen, also würde man frauen so beschreiben wie es sich gehört ohne vorurteile, dann wäre das buch ein ladenhüter, schlichtweg unverkäuflich

    würde ein autor so über juden und deutsche schreiben, wie er über männer und frauen schreibt, voller vorurteile und haarstreubender erklärungen, wäre er vielleicht wegen wiederbetätigung dran, aber zumindest in den medien unten durch als rechtsradikaler chaot

    solche bücher sind im prinzip moderne stürmer, weil da wurde auch die schuld an allem einer gruppe zugeschrieben und den rest kennt man ja eh, verfolgung und ausgrenzung – kz und gaskammern

    “Strafrechtlich würden nur die Frauen zur Rechenschaft gezogen. «Allerdings wäre es grundfalsch, die Täterinnen allein für diese Tragödien verantwortlich zu machen», schreibt er. Auch der Vater handele unverantwortlich, wenn er sich nicht um die werdende Mutter und ihre Probleme kümmere. «Was sind das für Männer, die das Ende einer Schwangerschaft bemerken und nicht danach fragen, wo das Baby ist?» fragt er.”

    der gute mann dürfte geistig noch im mittelalter stecken, der edle ritter, der die frau beschützen muss, die nichts kann, die für nichts verantwortlich gemacht werden kann

    hallo der mann ist nicht 24h bei der frau, viele trennen sich vor der geburt, also was hat der mann dann mit dem mord zu tun??
    übrigens werden gerade in geordneten verhältnissen viel kindstötungen begangen, die frau wird nicht alleingelassen, der mnan schon, denn für ihn gibt es keine beratungsstellen, so wie für frauen, keine finanzielle unterstützung vom staat

    frage: was ändert sich eigentlich am mord durch die frau am kind, wenn der vater nachdem er den viel dünneren bauch der frau erkannt hat aber kein kind finden kann (immerhin darf sie es ja in die kindergrippe geben), dies zur anzeige bringt??
    gibt es da nicht auch ein aussageverweigerungsrecht beim ehepartner??

    solange frauen nicht verantwortung für ihr tun und handeln übernehmen, werden sie auch massive schwierigkeiten haben, in spitzenpositionen zu kommen

    ich frage mich wie sieht er denn das bei einbruch und diebstahl, da gibt es dann auch die alleinschuld beim mann, wenn er einen ring, schmuck und geld klaut, die frau aber massiv davon profitiert, ist dann auch die frau und die gesellschaft schuld??

    wenn ich mir den gedankengang des herrn so durchlese bin ich am überlegen, ob ich nicht jede frau in der nachbarschaft, im arbeitsumfeld anzeigen soll, die ein paar kilo abnimmt und kein kind im schlepptau hat, einfach um sicher zu sein, nicht wegen mordes bzw mittäterschaft zu einem mord angeklagt zu werden – das stelle ich mir “lustig” vor, wenn dann so viele frauen polizeilich vorstellig werden müssen und die polizei nichts anderes mehr zu tun hat, als babys zu suchen, wenn das dann jeder mann macht

    wenn das dann jeder bei seiner ex macht, dann ist es wahrscheinlich stalking, also du darfst es dir aussuchen, mordanklage oder wegen stalking dran – klasse kann man da nur sagen

  2. Peter meint:

    die schlussfolgerungen des autors sind schon irre speziell unter dem link pr-inside…

    “Geht es um Beziehungstaten, töten Männer meist, wenn ihnen der Verlust der Frau oder der Familie droht – nach dem Motto: «Wenn sie nicht bei mir bleibt, soll sie auch kein anderer haben.» Frauen dagegen töten eher, um den Partner loszuwerden, aus dem Gefühl heraus, sich oder andere schützen zu müssen beziehungsweise wollen”…

    hat er sich auch überlegt, dass in 87% der fälle die mütter die kinder zugesprochen bekommen und sie unterhalt bekommen?? klar dass sie den mann dann kaum aus finanziellen gründen umbringt.

    hat der autor sich auch überlegt, dass die biologischen väter ihre kinder wesentlich seltener umbringen als die biologischen mütter – oft werden die kinder vom neuen lebensgefährten der mutter umgebracht frage: fragt sich der möchtegernpsychologe auch da über die mitschuld der mutter so jemanden ausgesucht zu haben und nicht genauer hingesehen zu haben??

    was ist eigentlich mit den müttern, die ihr kind, neugeborenes deshalb umbrigen, weil es der karriere im wege steht

    “Er geht ausführlich auf die Geschichte der Wuppertaler Krankenschwester ein, der Ende der 80er Jahre die Tötung von 17 Patienten vorgeworfen und die schließlich in acht Fällen verurteilt wurde. Über sie sei bereits getuschelt worden, weil etwa drei Viertel der Patienten auf der Intensivstation während ihrer Dienstzeit gestorben seien. Reagiert habe lange Zeit niemand, weder Kollegen noch Vorgesetzte. «Auf die moralische Anlagebank gehört aber auch eine Sozialgemeinschaft, die zulässt, dass gerade das Personal von Intensivstationen oder Pflegeheimen mit Aufgaben und Patienten überfrachtet und vielerorts überfordert wird. ”

    ich frage mich ist der mann des logischen denkens fähig??
    in intensivstationen sterben menschen, da braucht es schon einige morde, um eine tendenz erkennen zu können, dass hier unregelmäßigkeiten bei der krankenschwester auftreten und da beim sterben “nachgeholfen” wurde

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