Alain Guggenbühl hat in der Weltwoche einen Artikel verfasst, der sicher nicht nur Aufschluss über die jugendliche weibliche Gewalt in der Schweiz liefert.
«Heute Abend gehen wir Mädchen verdreschen!», raunt die 14-Jährige ihrer Kollegin zu. Diese mimt Zustimmung, während sie an ihren Haaren zupft. Die beiden haben ein gemeinsames Interesse entdeckt: am Freitag- oder Samstagabend ein Tram besteigen, eine «doofe Tusse» aufsuchen und sie dann in einem kurzen Einsatz tüchtig verdreschen. Tussi-Hühner und Landeier hätten dies verdient, ist ihre Überzeugung.
Sehr bemerkenswert finde ich die detailgetreue Beschreibung der Strategien, wie Mädchen ihre Taten verschleiern.
