19jährige Mutter erstickt Säugling

KÖLN - Der Säugling, dessen Leiche auf einer Müllkippe gefunden wurde, ist durch „gewaltsames Ersticken“ ums Leben gekommen. Das geht aus dem vorläufigen Obduktionsbericht hervor. Seit Mittwoch sitzt die 19 Jahre alte Mutter des Kindes wegen Verdachts des Totschlags in Untersuchungshaft, die Richterin begründete den Haftbefehl mit Fluchtgefahr. „Unverständlich“ findet das Rechtsanwalt Peter Werner, „schließlich hat sich meine Mandantin freiwillig gestellt.“

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und wie selbstverständlich geht es weiter… Hintergrund und  Begründung der Tat werden sogleich geliefert…

Ihre Eltern leben in Bergisch Gladbach, Nachbarn beschreiben sie als gut situiert, integer, engagiert – eine nach außen intakte Familie, die der Tochter ein kostspieliges Hobby ermöglichte: Springreiten. Die 19-jährige Auszubildende gilt als begabt in ihrer Sportart, gewann schon mehrere Preise. „Wir haben es hier mit einer sehr tragischen Geschichte zu tun“, sagte Anwalt Peter Werner. „Meine Mandantin hat sehr schwer daran zu tragen, sie ist niedergeschlagen, eher depressiv, sie ist nicht jemand, der sich kaltblütig seines Kindes entledigt hätte.“

DNA-Gutachten erwartet

Vielmehr hätten die meisten Fälle von Kindstötungen eine Vorgeschichte, etwa dass sich die Mutter in einer schwierigen psychischen Situation befände, führte Werner aus. „Und in diese Richtung scheint es auch hier zu gehen.“ Einzelheiten nannte er nicht.

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