Der Staatsanwalt nennt es eine “grausame Farce”: Die Britin Karen Matthews hat die Entführung ihrer eigenen Tochter inszeniert und in der Öffentlichkeit die verzweifelte Mutter gespielt. Jetzt erwartet die 33-Jährige eine lange Haftstrafe.hre Mutter, Karen Matthews, wurde nun von einem Gericht in Leeds wegen Entführung, Freiheitsberaubung und Behinderung der Justiz schuldig gesprochen. Ein mitangeklagter Verwandter der Frau wurde wegen derselben Taten verurteilt.
Aus Sicht des Gerichts wollten die beiden die Belohnung von 50.000 Pfund kassieren, die eine Zeitung für denjenigen ausgeschrieben hatte, der das Kind zurückbringt. Das Strafmaß für die Verurteilten wird erst nach Weihnachten festgesetzt – der Richter ließ aber durchblicken, dass beiden eine lange Haft droht.
Wen die ganze Geschichte interessiert, kann hier ein Video zum Thema anschauen.
www.spiegel.de/video/video-42334.html

ich finde das eigentlich unfair und nicht ganz im sinne der frauenfreundlichen rechtssprechung
sie war jung und brauchte das geld übrigens weihnachten stand vor der tür, sie wollte wahrscheinlich nur geschenke für das kind kaufen, der ex bezahlt wahrscheinlich auch kaum unterhalt, vielleicht wurde sie auch genötigt das zu machen, und eigentlich ist ja auch nichts passiert, und wenn das alles nicht geht dann gibt es ja immer noch “nicht zurechnungsfähig”
aber ich bin mir ziemlich sicher, dass sie eine geringere haftstrafe ausfassen wird als er, vor allem wird sie als mutter hafterleichterungen erhalten…