KEIN Tabu! Häusliche Gewalt gegen Frauen

Google 10.11.08

Google, 10.11.08, bitte auf´s Bild klicken!

Auch dieser Tage ist es zum 3.720.000 Male zu hören oder zu lesen.

Die Rede ist vom Angeblichsten aller Tabus: Dem der häuslichen Gewalt gegen Frauen.

An sich bereits eine Einschränkung, die die Ursprungsbedeutung der “HÄUSLICHEN Gewalt” verfälscht.
Im Grunde ist jede Gewalt, die zuhause stattfindet, häusliche Gewalt; also auch zum Beispiel die von Müttern gegenüber Kindern.

Doch wieder zurück zum “angeblichen Tabu…”

Bei Google finden sich heute, also am 10.11.2008 ca. 3.720.000 Seiten und Artikel zum dem Thema.

Gibt man die Worte : “Tabu+häusliche+Gewalt” ein, findet man stolze 12.800 Seiten mit jenen Worten.

Im Ernst: Wer heute als Politiker(in) oder Fachfrau bzw. Fachmann vor Publikum diesbezüglich noch von einem Tabu faselt, sollte sich einmal ernsthaft überlegen, ob er oder sie von der Fachwelt noch ernst genommen werden will. Oder aber ob man ihm oder ihr nicht vielmehr eine ideologische Besessenheit nachsagen müsste, zumal man sich ja geradezu als Retterin oder Retter dem Volke anbiedert, wenn man oder frau “als aus der Politik kommende(r) Tabubrecher(in)” daherkommt.

Apropos: Gibt man bei der gleichen Suchmaschine “häusliche Gewalt gegen Männer” ein, so bekommt man 1570 Verweise.

Wie hier bereits häufiger dargestellt wurde, existieren über 100 weltweite, seriöse wissenschaftliche Forschungen, die belegen, dass Männer ebensohäufig Opfer häuslicher Gewalt werden wie Frauen.

Ganz abgesehen von Kindern und alten Menschen, die von Täterinnen misshandelt werden.

Seltsam, nicht?

Ein angebliches Tabu, das lange keins mehr ist, wird benutzt, um eines, das wirklich ein Tabu ist, weiter zu tabuisieren: Die Gewalt von Täterinnen.

  1. Impressum
  2. Täterinen.de
  3. Frau von der Leyen und die weibliche Täterinnenschaft

Kommentare

  1. Peter meint:

    es gibt ja Männerberatungsstellen, und da gibt es Hilfe http://www.maennerberatung.at/
    wenn man auf der linken spalte auf Gewalt tippt dann kommt “zuschlagen ist zuschlagen”
    Hilfe die so ausschaut, dass die männlichen Täter Hilfe bekommen ihr angebliches Aggressionspotential in den griff zu bekommen.
    Gewalt von Frauen an Männern ist kein Thema, gibt es ja auch nicht oder??

    meiner Meinung nach missbrauchen diese Sozialarbeiter Männer dazu, um für sich einen einträglichen Job zu erhaschen

    der neue Global Gender Gap Report 2008: Österreich rutscht weiter ab http://diestandard.at/?id=1226396556226 ist da auch so ein Thema:
    da wird eine Studie (übrigens mit nationalem Datenmaterial von Frauen für Frauen) von Frauen erstellt das alles ohne die Situation von Männern zu berücksichtigen in Wirtschaft, Bildung, der Zugang zu Berufen und Bildung und nicht zuletzt Gesundheit sind ja Frauen benachteiligt (es gibt ja auch nur Männergesundheistberichte, nur Männergesundheitszentren, laufend Berichte in TV- und Printmedien über Hodenkrebs, Prostatakrebs usw. geschlechtsspezifische Vorsorgeuntersuchungen nur für junge Männer, Frauen werden erst ab 45 oder 50 geschlechtsspezifisch berücksichtigt)

    oder
    Weltbevölkerungsbericht: Müttersterblichkeit und Genitalverstümmelung akut
    http://diestandard.at/?id=1226396564470
    “Weltbevölkerungsbericht: Drei Fünftel der ärmsten Milliarde weltweit sind Frauen und Mädchen” ist mir irgendwie klar, die Männer und Buben sind ja nicht mehr vorhanden, wurden in den meisten Kriesengebieten aufgrund ihres Geschlechts häufig ermordet, und die WHO inkl. diverser Frauenverbände fordert die männliche Genitalverstümmelung ein, angeblich um die Ausbreitung von Aids zu minimieren, das dürfte dann aber sicher in Kliniken mit ausgebildeten Ärzten und desinfizierten Skalpellen passieren, nicht mit rostigen Klingen bzw. Glasscherben wie bei den Mädchen bei Jungs lässt man sich da nicht lumpen oder?

    (übrigens viel Glück bei der Art der Vorbeugung gegen Aids)

    und wenn gar nix mehr geht, dann wird dem mitteleuropäischen mann die weibliche Genitalverstümmelung in Afrika vorgehalten, aber darauf vergessen, dass es Frauen sind, die die Beschneidungen durchführen und gut damit verdienen und die Mütter bringen sie zur Beschneiderin, aber Schuld ist wer, ja richtig der mitteleuropäische Mann mit seinem Patriarchat.

    übrigens, die Bonobos, nahe Verwandte von uns Menschen haben ein Matriarchat und was passiert da, da wird der Nachwuchs ohne großes aufsehen ins Liebesspiel und bei sexuellen Handlungen eingebunden
    oder den lieben Delfinen, erste sexuelle Kontakte oft zwischen Muttertier und dem männlichen Nachkommen aber was wird gefordert, das Matriarchat wäre um vieles besser und sexuelle Gewalt von Frauen an Kindern wird nicht mal von angeblichen Fachleuten richtig eingeordnet…

    was ich jetzt lesen konnte: in Österreich soll es demnächst den ersten boys day geben
    und was passiert da??
    richtig, junge Buben werden in die Jobs gesteckt, die angeblich für die Mädchen keine Aufstiegschancen bieten und schlechte Entlohnung mit sich bringen – ein Widerspruch in sich oder soll der boys day nicht eine Förderung sondern eine Benachteiligung der Buben sein
    http://www.boysday.at/
    http://diestandard.at/?id=1226396474256

    “Der Aktionstag ziele “auf Sensibilisierung und der Förderung eines bunteren, erweiterten Männerbildes”, so Fritz Jenni, Jungenarbeiter in der Männerberatung Graz und Projektleiter der Boys-Days 2008/2009. “Traditionelle Rollenbilder, die erziehende, pflegende und soziale Tätigkeiten dem weiblichen Wirkungsbereich zuordnen und auch festschreiben, sollen in Frage gestellt werden.”

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