Wenn du schläfst, übergiesse ich Dich mit heissem Wasser.

Das Bild, wie ein stattlicher Mann von einer kleinen, zierlichen Frau verprügelt wird, wollte sich einfach nicht vor unserem inneren Auge formen, egal wie sehr wir es probiert haben. Deshalb hat Matthias Hagner von der Zürcher Opferberatungsstelle unserer Vorstellungkraft etwas auf die Sprünge geholfen…

Eine typische Täterin gibt es laut Hagner genauso wenig, wie typische Opfer. Dafür gibt es typische Tatmuster. Die Täterinnen bringen sich selbst in Situationen, wo sie nicht mehr anders können und mit der Gewalt alle Probleme für einen kurzen Moment wegprügeln. Die Frauen, die zuschlagen sind ganz unterschiedlich. Es gibt grosse Frauen bis hin zu sehr zarten, kleinen Frauen. Auch bei schwulen Männern gibt es häusliche Gewalt. Gründe für ihre Gewalt finden die Schläger immer. Oft dient alles, was das Opfer tut oder nicht tut, als Grund zum weiteren Schlagen. Es kommt alles vor vom Schlagen, Beissen und Haare reissen, bis zum Drohen mit dem Messer. In der Opferberatungsstelle gehen rund 20% der jährlichen 550 Opfer im Kanton Zürich, auf das Konto häuslicher Gewalttäterinnen.

Immerhin, 20% im Hellfeld!

Das Dunkelfeld ist bekanntlich größer. Matthias Hagner ist übrigens Gewaltberater und Gewaltpädagoge, und hat von daher auch viel Ahnung von der Täter/innen Beratung.

Der Artikel steht hier.

  1. Täterinen.de
  2. Gewaltdefinition
  3. St. Galler Frauen sind rabiater – Stgallen

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