Aber nicht nur körperliche Attacken seien ein Problem, so Parteipräsident Peter Kunz: Viele Männer würden von ihren Partnerinnen zudem genötigt, erpresst und bedroht. Aus einer Konfliktsituation zu fliehen, falle vielen Opfern nicht leicht. «Arbeitstätige müssen aus Zeitmangel dabei oft ihre Kinder zurücklassen», so Kunz. Darum soll das geplante VaterMannhaus nebst psychischer Unterstützung der Männer auch eine ständige Kinderbetreuung bieten.Wann das erste Haus seine Türen öffnen wird, bleibt offen. Die Initianten suchen nun nach Sponsoren sowie Personen und Institutionen, die das Projekt politisch unterstützen könnten. Dem Anliegen nicht abgeneigt ist man beim Dachverband der Schweizer Männer- und Väterorganisationen: «Auch Männer brauchen Zufluchtsorte und sollten hier gleich behandelt werden», sagt Geschäftsführer Paul Gemperle.
20minuten.ch – Männerpartei fordert Haus für Opfer von Frauengewalt – Bern
Die Schweiz scheint – betrachtet man die Veröffentlichungen über häusliche Gewalt DURCH Frauen, wesentlich weniger ideologisch umzugehen, als ihre unmittelbaren Nachbarn Deutschland und Österreich.
Ob dies vielleicht an der vielbeschworenen Neutralität liegt?
