Therapie für Sexualstraftäterinnen in Planung

Schon jetzt arbeitet die Außenstelle in Köln mit einer Warteliste. Deshalb soll das Angebot ausgeweitet und eine vierte Arbeitskraft eingestellt werden. Außerdem ist geplant, auch Mädchen und junge Frauen zu behandeln, die sexuelle Übergriffe begangen haben. „Denn auch sie verüben solche Taten“, erklärte Ruth Habeland, die zurzeit ein Behandlungskonzept für weibliche Delinquenten erarbeitet. „Sie müssen mit ihren Vergehen genauso ernst genommen werden wie die männlichen Jugendlichen, schon allein aus Gründen des Opferschutzes. Denn wenn die Übergriffe von Täterinnen bagatellisiert werden, wird auch das Leid der Missbrauchsopfer verharmlost“, erläuterte Habeland.

Therapie für Täter – Kölner Stadt-Anzeiger

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